Berlin.de Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt
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Was können Sie selbst tun?

Sie können auch selbst dazu beitragen, im alltäglichen Verkehr Lärm zu reduzieren. Manchmal reichen dazu schon kleine Änderungen im eigenen Verhalten.

Folgende Maßnahmen bieten sich an:

  • Zu Fuß gehen oder Fahrradfahren: Eine Alternative zum eigenen Auto ist die Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs. So denken auch viele Berlinerinnen und Berlin: Mehr als die Hälfte aller Haushalte der Stadt besitzt kein eigenes Auto und ist trotzdem mobil.

Falls Sie auf die Benutzung eines Autos (teilweise) angewiesen sind:

  • Vorgeschriebene Geschwindigkeiten einhalten: Wer sich beim Autofahren an die vorgeschriebenen Geschwindigkeiten hält, lässt den Verkehr besser fließen. Allein dadurch sinkt der Lärmpegel bei Tempo 50 um durchschnittlich 1 Dezibel. Bei Tempo 30 verringert er sich sogar um bis zu 2 Dezibel. Befragungen zeigen, dass Anwohnerinnen und Anwohner von lauten Straßen schon eine Entlastung fühlen, wenn nachts der mittlere Lärmpegel um 1 Dezibel abnimmt. Denken Sie bei Ihren Fahrten an Ihre Mitbürger!
  • Vorausschauende Fahrweise: Eine vorausschauende Fahrweise mit möglichst gleichmäßiger Geschwindigkeit reduziert geräuschintensives Beschleunigen oder Bremsen. Es mindert zudem die Schadstoffemissionen und wirkt sich positiv auf den Energieverbrauch aus.
  • Hupen, lautes Türenschlagen und laute Musik im Auto vermeiden: Auch hier können Sie selbst dazu beitragen, andere möglichst wenig zu belasten.
  • Lärmarme Reifen verwenden: Die auf dem Markt verfügbaren Reifen sind unterschiedlich laut. Wer beim anstehenden Reifenwechsel auf lärmarme Reifen umsteigt, trägt zu einer leiseren Umwelt bei. Eine EU-Verordnung über die Kennzeichnung von Reifen sieht seit November 2012 für alle neuen Reifen eine Kennzeichnung der Umwelteigenschaften vor.
  • Elektroautos nutzen: Elektroautos sind leiser. Vielleicht ist auch der Umstieg auf ein Elektroauto eine Alternative für Sie?