Berlin.de Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt

Autorennen (nachts)

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Straßenlärm Nacht

Autorennen (nachts)

Da die Strecke Kleiststr. ab der Urania über den Nollendorfplatz weiter zur Bülowstr. besonders nachts als Autorennstrecke benutz wird, fände ich es gut, wenn in der Höhe des U-Bhf. Nollendorfplatz Blitzanlagen instaliert werden.
Da ich direkt am Nollendorfplatz lebe und in den letzten Jahren der Autolärm stark zugenommen hat, bitte ich Sie etwas dagegen zu unternehmen.
Ebenfalls wird die Maaßenstr. als Rennstrecke benutzt.

Eigene Auswahl möglicher Maßnahmen
Schallschutzfenster (in Gebäuden)
Eigener Maßnahmenvorschlag
Blitzer in Höhe des U-Bahnhofes Nollendorfplatz instalieren
15 Teilnehmer/innen unterstützen den Vorschlag
0 Teilnehmer/innen sind neutral
1 Teilnehmer/innen lehnen den Vorschlag ab

Erklärung: Die Bewertung diente der Ermittlung einer Top20-Liste, weitere Infos dazu hier.

Rückmeldung der Senatsverwaltung: 

Zu hohe Geschwindigkeiten im Straßenverkehr sind häufig Thema von Lärmbeschwerden und so auch vieler Beiträge auf www.leises.berlin.de. Der Zusammenhang zwischen Fahrgeschwindigkeit und Lärmentwicklung ist eindeutig belegt. Überschreitungen der zulässigen Höchstgeschwindigkeit – oft in Verbindung mit lärmintensiven Beschleunigungsvorgängen – erhöhen die Störwirkung.

Die Maßnahmen der Lärmaktionsplanung, z. B. die entsprechende Gestaltung des Straßenraums, sollen dazu beitragen, dass ein angepasstes Geschwindigkeitsniveau mit einem möglichst stetigen Verkehrsfluss erreicht wird.

Damit können aber mutwillige Geschwindigkeitsübertretungen nicht verhindert werden. Sie stellen einen Verstoß gegen die Straßenverkehrsordnung (StVO) dar, hier ist die Polizei gefragt. Sie betreibt die stationären Radargeräte und macht auch mobile Kontrollen. Sie betreibt die stationären Radargeräte und macht auch mobile Kontrollen. Im Fokus steht hier eigentlich die Verkehrssicherheit. Denn schließlich ist bei überhöhten Geschwindigkeiten nicht nur der Lärm ein Problem, sondern auch die Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer. Daher wird die Polizei von uns eingebunden. Sie erhält von uns die Beiträge, die sich mit den Themen Geschwindigkeitsübertretung befassen, mit der Bitte, sie bei der Priorisierung der Einsatzplanung zu berücksichtigen.

Im weiteren Verfahren ist zu prüfen, inwieweit Verkehrssicherheit, Gesundheitsgefährdung und Lärmentwicklung an besonders lauten Straßenabschnitten zusammentreffen und zu einer dauerhaften Überwachung der Geschwindigkeit führen können.

Derzeit wird im Land Berlin die Finanzierbarkeit eines aktuellen Schallschutzfensterprogramms geprüft.

Kommentar Nr. 1

Zeit!

1

Nachts werden die Ampeln so geschaltet das man bis zur nächsten Ampel
Rot wird.
Wer sich auskennt ,weißt die genaue "zeit" und fahren daher
viele schnell um Grüneampel zu erwischen.

Kommentar Nr. 2

prima Idee

2

die Autorennen sind unerträglich, fest installierte Blitzer wären sinnvoll

Kommentar Nr. 3

Wenn die Politik es wollte...

3

... müsste dieses lebensgefährliche Renn-Theater nicht sein.

In anderen Städten funktioniert es schließlich auch.

- stationäre Blitzer
- dauernde mobile Geschwindigkeitskontrollen
- in Seitenstraßen - z.B. Motzstrasse (genutzt als Abkürzung von Martin-Luther- zum Nollendorfplatz), oder Maaßenstr. - "Kölner Teller".

Aber da schon das Ordnungsamt vor den im Fußgängerbereich der Nollendorfstrasse falschparkenden, tiefergelegten Nobelkarossen, die zu den Kneipen der Maaßenstrasse gehören, kapituliert (Zitat einer Ordnungsamt-Bediensteten, die ich dort auf ihr Verhalten in ansprach: "Die tragen unter der Kleidung Waffen, und ich habe Familie!"), gehe ich davon aus, dass wir hier in Berlin bereits süditalienische Verhältnisse haben, und sich nichts ändern wird.

Trotzdem wünsche ich uns Optimismus für das Vorhaben der Lärmeindämmung, hoffentlich bevor jemand unschuldiges durch die Raserei ums Leben kommt.

Hochachtungsvoll
ein Anwohner

Kommentar Nr. 4

Da traut sich keiner ran !

4

Die gleichen Typen (meist Zuhälter) , die mit ihren aufgemotzen Karren nachts über den Nollendorfplatz rasen, kassieren allerdings dann vorher noch ihre Prosituierten ab, die jetzt in immer größerem Umfang entlang der ganzen Bülowstrasse stehen.
Da macht weder das Ordnungsamt etwas, noch das tolle Quartiersmanagment.

Ein exzellentes Ergebnis lieber Senat von Berlin !

Viele Grüße
von einem Anwohner, der in der Bülowstrasse aufgewachsen ist und den Verfall der Gegend belegen kann!