Berlin.de Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt

BER-Schönefeld. Es kommt viel Fluglärm auf uns zu...

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Fluglärm Tag (24h)

BER-Schönefeld. Es kommt viel Fluglärm auf uns zu...

Wenn der neue BER mal in Betrieb gehen sollte, werden im Süden Berlins .zig Tausende Berliner und Brandenburger neu mit Fluglärm belastet - ohne hinreichenden Lärmschutz.
Sie sollen nur noch 5 Stunden Nachtruhe bekommen.
Selbst in der Zeit wird es Ausnahmen geben - siehe Tegel heuete.
Die Lösung kann nur ein striktes Nachtflugverbot sein!

Eine bessere und humanere Lösung wäre es, den neuen BER-Flughafen in eine wenig besiedelte Region, z.B. Sperenberg zu verlagern!

So wie es 1995 geplant war!!

Eigener Maßnahmenvorschlag
Flughafen an anderen Standort
297 Teilnehmer/innen unterstützen den Vorschlag
0 Teilnehmer/innen sind neutral
13 Teilnehmer/innen lehnen den Vorschlag ab

Erklärung: Die Bewertung diente der Ermittlung einer Top20-Liste, weitere Infos dazu hier.

Rückmeldung der Senatsverwaltung: 

In dem Beitrag und den Kommentaren ist eine Reihe von Hinweisen auf Lärmstörungen und Vorschläge zu deren Beseitigung enthalten. Diese werden häufig in anderen Beiträgen zu einem Flughafenstandort in gleicher Weise, nur mit unterschiedlicher Gewichtung genannt. Die Beantwortung aller flughafenbezogener Beiträge erfolgt daher gemeinsam. Die Themen sind zum besseren Überblick als Abschnittstitel hervorgehoben.

Standort

Die Entscheidung, Berlin-Schönefeld zum Single-Flughafen BBI – heute Berlin Brandenburg (BER) – auszubauen, wurde von den Beteiligten, Bundesregierung, Berliner Senat und Landesregierung Brandenburg, in Form des sogenannten Konsensbeschlusses im Mai 1996 getroffen. Zugleich wurde im Konsensbeschluss festgelegt, die innerstädtischen Flughäfen Berlin-Tempelhof (möglichst bald) und Berlin-Tegel (spätestens ein halbes Jahr nach Inbetriebnahme des BER) nicht mehr weiter zu betreiben.

Die Trägerin des Ausbauvorhabens, die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH, hatte Ende 1999 einen Planfeststellungsantrag bei der zuständigen Genehmigungsbehörde des Landes Brandenburg gestellt. In einem aufwändigen Verwaltungsverfahren wurde geprüft, inwieweit von dem Vorhaben Interessen Dritter betroffen sind. Es fand ein umfangreiches Anhörungsverfahren statt. Seit 2004 liegt ein Planfeststellungsbeschuss vor. Anhand von Musterklagen hat das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig diesen Beschlus überprüft. Dem Ausbauvorhaben wurde mit bestimmten Maßgaben grundsätzlich stattgegeben. Der Planergänzungsbeschluss, der das nächtliche Lärmschutzkonzept neu regelte, wurde vom Bundesverwaltungsgericht im Jahr 2011 rechtskräftig bestätigt. Die Forderung nach Neubeginn der Diskussion über einen geeigneten Standort für den Single-Flughafen Berlin-Brandenburg ist deshalb unrealistisch.

Nachtflugverbot am BER von 22.00 bis 06.00 Uhr

Wegen der vom Bundesverwaltungsgericht aufgehobenen Teile des Planfeststellungsbeschlusses „Ausbau Flughafen Berlin-Schönefeld“ vom 13. August 2004 ist ein Planergänzungsverfahren „Lärmschutzkonzept BBI“ durchgeführt worden. Die Planfeststellungsbehörde hat mit Planergänzungsbeschluss „Lärmschutzkonzept BBI“ vom 20. Oktober 2009 über die weitergehende Einschränkung des nächtlichen Flugbetriebs, die Anordnung passiver Schallschutzmaßnahmen und die Grenzziehung des Entschädigungsgebietes Außenwohnbereich entschieden. In der Kernzeit der Nacht von.00.00 bis 05.00 Uhr sind am Flughafen BER demnach keine regulären Flüge erlaubt. In den halben Stunden vor und nach der Kernzeit sind nur Flüge bei Verspätungen und Verfrühungen, Bereitstellungen von Luftfahrzeugen und instandhaltungsbedingte Überführungsflüge gestattet. Regierungsflüge, Luftpostflüge, Hilfsflüge, Polizei- und Militärflüge dürfen in der gesamten Nacht von 22.00 bis 6.00 Uhr, also auch in der Kernzeit stattfinden.

Um sicherzustellen, dass der Verkehr zur Kernzeit hin immer abnimmt und nach der Kernzeit wieder langsam zunimmt, hat die Planfeststellungsbehörde zum einen die zugelassenen Verkehrssegmente für die Zeitscheiben der Nacht unterschiedlich geregelt, zum anderen die Flugbewegungen im Zeitraum von 23.00 bis 06.00 Uhr durch Einführung einer maximal zulässigen Nachtverkehrszahl pro Flugplanperiode zahlenmäßig beschränkt. Dabei werden Flugbewegungen in der jeweils halben Stunde vor und nach der Kernzeit doppelt gezählt, d. h. durch einen Nachtflugfaktor stärker gewichtet. Die Fluggesellschaften erhalten so nur begrenzt die Möglichkeit, Flüge in die Randzeiten der Nacht abzuwickeln. Durch die Kontingentierung und die Gewichtung wird ein Anreiz für die am Luftverkehr Beteiligten geschaffen, abends möglichst früh und morgens möglichst spät zu fliegen. Regierungsflüge, Flüge bei Staatsbesuchen, Hilfsflüge u. a. sowie Luftpostflüge sind vom Kontingent ausgenommen. Generell darf von 22.00 bis 06.00 Uhr nur mit lärmarmen Flugzeugen geflogen werden. Die Regelungen zu den Betriebsbeschränkungen für den BER sind zwischenzeitlich vom Bundesverwaltungsgericht als ermessensfehlerfrei anerkannt worden. Aus der Sicht der Planfeststellungsbehörde sind derzeit keine Gründe ersichtlich, die die Tatbestandsvoraussetzungen für eine Änderung dieser Regelungen erfüllen oder nachträglich verfassungsrechtliche Schutzansprüche auf Änderung der Planfeststellung bewirken könnten.

Im Rahmen der Abwägung spielte bei der Verhandlung vor dem Bundesverwaltungsgericht auch eine Rolle, dass BER als Ersatzflughafen für den Flughafen Berlin-Tegel konzipiert ist, der bereits zum damaligen Zeitpunkt über Betriebsbeschränkungen bis 23.00 Uhr verfügte und den Bedarf der Region zusammen mit dem Flughafen Berlin-Schönefeld sichergestellt hat.

Schallschutz BER

Die Anwohner des Flughafens BER werden über ausreichenden Schallschutz verfügen. Die Anforderungen an den baulichen Schallschutz werden einerseits im Gesetz zur Verbesserung des Schutzes vor Fluglärm in der Umgebung von Flugplätzen definiert, das am 6. Juni 2007 veröffentlicht worden ist. Dieses legt für bestehende und auszubauende Flughäfen Schutzzonen (zwei Tagschutzzonen und eine Nachtschutzzone) fest und definiert somit einen Rechtsanspruch auf passiven Schallschutz. Konkretisiert wird der Schallschutz in der 1. und der 2. Fluglärmschutzverordnung (FlugLSV). Die 1. Verordnung beschreibt, wie die Schutzzonen berechnet werden. In der 2. Verordnung wird festgelegt, welche Schallschutzmaßnahmen (Bausubstanz, Fenster, Lüfter) erforderlich sind (Schallschutzverordnung). Hierbei hat sich der Gesetzgeber darauf verständigt, Dauerschallpegel zugrunde zu legen. Zur Sicherstellung des Schallschutzes in Gebäuden wird als Kriterium der zu erreichende Innenpegel definiert.

Darüber hinaus enthält der Planfeststellungsbeschluss „Ausbau Flughafen Schönefeld“ entsprechende Festlegungen. Für Vorrichtungen des passiven Schallschutzes gilt, dass diese innerhalb des Tagschutzgebietes zu gewährleisten haben, „...dass durch die An- und Abflüge am Flug-hafen im Rauminnern bei geschlossenen Fenstern keine höheren A-bewerteten Maximalpegel als 55 dB(A) auftreten.“ Nach dem Beschluss des Oberverwaltungsgerichtes Berlin-Brandenburg vom 15. Juni 2012 muss das Schallschutzprogramm des BER so bemessen werden, dass im Tagschutzgebiet ein Einzelschallpegel von 55 dB(A) nicht überschritten werden darf. Damit wird das ergänzende Einzelschallpegelkriterium (Maximalpegelkriterium) zum maßgeblichen Schutzkriterium im Tagschutz. Der Beschluss verpflichtet die Planfeststellungsbehörde gegenüber der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH, aufsichtsrechtliche Maßnahmen zu ergreifen, damit diese das Schutzziel „kein Maximalpegel von 55 dB(A)“ in Wohn- und Schlafräumen bis zur Inbetriebnahme des BER sicherstellt.

Flugrouten / Müggelseeroute

Für die Festlegung der An- und Abflugverfahren an den deutschen Verkehrsflughäfen ist das Bundesaufsichtsamt für Flugsicherung (BAF) zuständig. Die technische Planung der Flugverfahren erfolgt durch die DFS Deutsche Flugsicherung GmbH. Bei der Entwurfsplanung für die Flugrouten vom und zum zukünftigen Flughafen Berlin Brandenburg (BER) wurde gemäß § 32b Luftverkehrsgesetz (LuftVG) die Fluglärmkommission für den Flughafen Berlin-Schönefeld (FLK-SXF) beratend beteiligt. Die Berliner Bezirke Neukölln, Steglitz-Zehlendorf, Tempelhof-Schöneberg und Treptow-Köpenick sind in der Kommission als Mitglieder vertreten. Die Flugroute über den Müggelsee ist durch die Bürger- und Gemeindebeteiligung im Rahmen der FLK-SXF entstanden und Ergebnis der Diskussionen und Beschlüsse der Fluglärmkommission, die von der DFS weitgehend aufgegriffen worden sind.

Der Regierende Bürgermeister von Berlin hat mit Schreiben vom 2. August 2011 den Bundesverkehrsminister, den Direktor des Bundesaufsichtsamtes für Flugsicherung (BAF) sowie den Geschäftsführer der DFS Deutsche Flugsicherung GmbH (DFS) gebeten, die sogenannte Müggelseeroute noch einmal überprüfen und mögliche Alternativen, die allerdings Erkner nicht zusätzlich belasten dürfen, untersuchen zu lassen.

Im Januar 2012 hat das Umweltbundesamt eine lärmfachliche Bewertung mit Fokus auf die Auswirkungen des zukünftigen Flugbetriebs auf das menschliche Befinden vorgelegt. Das UBA kommt zu dem Ergebnis, dass unter der Voraussetzung eines unabhängigen Bahnbetriebs die Müggelseeroute im Vergleich mit Abflügen über Erkner zu einer kleineren Anzahl Betroffener führt. Die An- und Abflugverfahren für den Flughafen Berlin Brandenburg sind vom BAF am 26. Januar 2012 festgelegt und vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung als 247. Durchführungsverordnung des BAF zur Luftverkehrs-Ordnung im Bundesanzeiger vom 20. März 2012 veröffentlicht worden.

Kommentar Nr. 20

Hinweis der Moderation

20

Hallo MONA LIESE,

bei allem Ärger zum Thema, bleiben Sie bitte höflich und respektvoll.
Untermauen Sie Ihre Meinung mit sachlichen Argumenten und vermeiden Sie persönliche Angriffe.
Aussagen, wie zum Beispiel "Aber wie dämlich muss man doch sein...", stehen einem konstruktiven und fairen Dialog im Weg.
Vielen Dank für Ihr Veständnis.

Beste Grüße,
Florian Buchner (Moderation)

Kommentar Nr. 47

Hinweis der Moderation

47

Hallo mopelia,

vielen Dank für ihre Beteiligung an diesem Projekt.
Allerdings möchten wir Sie bitten, in Zukunft auf Aussagen zu verzichten, die als Beleidigung aufgefasst werden können und einer sachlichen und konstruktiven Diskussion im Wege stehen.
Vielen Dank für ihr Verständnis,

mit besten Grüßen,
Florian Buchner (Moderation)

Kommentar Nr. 1

Vergleich

1

Man kann Tegel mit Schönefeld nicht vergleichen. Die Belastung für die Bewohner Tegel ist schon enorm, einfach weil innerhalb der Stadt. Kurioserweise empfinden viele Bewohner dort dies als nicht schlimm. Ich unterstütze aber Ihren Vorschlag insofern, man hätte BER weiter außerhalb Berlins bauen sollen mit einer Schnellbahnanbindung, am besten sowas wie den Transrapid dafür eingesetzt. Also mit 300 kmh vom Hauptbahnhof zb.

Kommentar Nr. 2

Scheinheilig

2

In Deutschland gibt es keine unbesiedelten Gebiete. Wenn die Berliner einen großen Flughafen wollen, wer wenn nicht die Berliner sollte dann dessen Lärm schlucken?

Nicht falsch verstehen: Ich habe großes Verständnis für alle, die ein Leben ohne Fluglärm wollen. Dann müssen sie aber auch so konsequent sein und auf einen Flughafen in der Umgebung verzichten. Was könnte man an unterdischen oder in begrünten Röhren geführten Schnellbahnen bauen, wenn der Flugverkehr nicht subventioniert werden würde!

Kommentar Nr. 3

BER-Schönefeld. Es kommt viel Fluglärm auf uns zu...

3

Eine Fehlplanung ist eine Fehlplanung ist eine Fehlplanung. Runter vom Zeichentisch und neu in Sperenberg beginnen, das wird langfristig die günstigere Variante sein.
Wenn wir auf Wachstum setzen, bleibt ohnehin keine Alternative. Die Kuh, die in Hochleistung Milch liefern soll, kann auch nicht mit Gras gefüttert werden, der Flughafen platzt, wie wir alle erkennen können, schon jetzt aus allen Nähten! Nachträgliche Kapazitätssteigerungen haben den Plan stadtnah zu bauen, komplett verpfuscht.
Die Peinlichkeit kann nicht größer werden, im Gegenteil: die Neuplanung wird nötig, weil die notwendige Größe sich einem enormen Wachstum beugen muß!

Und das, meine lieben Freunde, haben wir zum großen Teil unseren Besuchern zu verdanken, die tatsächlich fragen, weshalb wir denn überhaupt alle immer nur ins Ausland wollen, wo es hier doch so viel schöner und auch interessanter sei!
Nicht auszudenken, wie alle drei Minuten der "Rasenmäher" über den Potsdamer und Berliner Garten- und Seenlandschaften da ankommt!
Gar nicht!
So wenig, wie bei den Bürgern, die sich entschieden haben, ins Grüne zu ziehen, weil sie den Lärm nicht mehr ertragen konnten! Und nicht den Gestank! Urin statt Kerosin?
Ein Fluchhafen gehört nicht in die Stadt! Die Zeit der Rosinenbomber ist vorbei.
Aber vom Himmel fallen sie noch immer, dann und wann.

Deshalb: Freier Flug dem Wildgänsen!

Kommentar Nr. 4

nimby

4

Genau das wurde doch gemacht. Schließlich ist die Gegend um BER deutlich dünner besiedelt als Tegel.

Kommentar Nr. 5

BER-Schönefeld. Es kommt viel Fluglärm auf uns zu..., deshalb Neuplanung

5

Bereits 1993 in der sg. Dorniestudie steht auf Seite 28 unter Umwelt „Der Standort Schönefeld weist sowohl bei den umzusiedelnden Einwohnern (Lärmzone I) als auch bei den Einwohnern in der Lärmzone II und III die bei weitem höchsten Werte auf. Bezüglich der Einwohner in Lärmzone II wird der Wert des zweit schlechtesten Standortes Michelsdorf sogar um den Faktor 14 überschritten.“
Michelsdorf war der vorletzte Standort, der in der Dorniestudie, sieben untersuchten Standorten.
Dieser Faktor dürft infolge der gerade im Süden Berlins beachtlich zugenommenen Bevölkerungsentwicklung jetzt weitaus höher sein. Hinzu kommt noch, dass gerade im Süden Berlins die größten Naherholungsgebiet der Stadt liegen, die in dieser oben angeführten Betrachtung keine Berücksichtigung fanden.
Raumordungsverfahren 1996 –kommentarlos- „Schönefeld ungeeignet“.
Fazit: Flughäfen gehören nicht in Ballungs- und schon gar nicht in Naherholungsräume, auf die jede Metropole stolz sein sollte und die hier im Süden Berlins zwischen Havelsee-, Wannsee- Zeuthenersee-, Seddinsee-, Werlsee-, Müggelseegebiet komplett im Erholungswert zerstört werden.
Deshalb sofortige, schnelle und ziel führende Neuplanung an einem Menschen- und Raumverträglichen Standort.
Schönefeld wird für den Steuerzahler ein Milliardengrab!
Bürgerverein Wilhelmshagen-Rahnsdorf e.V.

Kommentar Nr. 6

BER ungeeigneter, falscher Standort

6

Eine Fehlplanung ist und bleibt eine Fehlplanung.
Neu beginnen, so wie im Nachnutzungskonzept vom BVBB vorgeschlagen.
Einchecken in Schönefeld möglich. Mit dem Transrapid in kurzer Zeit zum Flughafen fahren.
Einen "richtigen" Flughafen durch Privatinvestoren bauen und betreiben lassen.

Schönefeld ist schon jetzt und bleibt zukünftig für den Steuerzahler ein Milliardengrab!

Kommentar Nr. 7

BER-Fluglärm am Tag und in der Nacht

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Bleibt der Plan, BER zu einem Drehkreuz zu errichten, wird die gesamte Region südlich Berlin Mitte bis zum Havelseengebiet durch Fluglärm und Schadstoffe belastet. Hunderttausende werden dadurch erkranken und viele davon vorzeitig sterben. Alle Bewohner verlieren dabei ihre Lebensqualität, wenn sie nicht rechtzeitig umziehen und die verödende Region verlassen.

Kommentar Nr. 9

Fluglaerm BER

9

1. Dieses diabolische Argument
Tegel gegen Schoenefeld, hat ja bereits der ''MASTER OF DISASTER"
Hr. Wowereit benutzt. Er verdraengt die Historie. Kein Berliner konnte etwas gegen den Standort Tegel unternehmen! Die Alliierten bauten die Landebahn, das war zur Blokade auch gut.
2. Der Standort BER
Hier hat die Politik gaenzlich vesagt und drueckt sich vor der Verantwortung.
- falscher Standort
- falsches Handeln - was Mrd.Euro kostet, die wir bezahlen muessen.
Die Abrechnung koennen wir fordern und bei der Wahl herbeifuehren.

Kommentar Nr. 10

der BER wird nie eröffnet

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und wenn doch dann mit erheblichen Leistungseinbußen an Passagierabfertigungen,

die fehlenden Prüfungen in den 90zigern,der ungeeignete Standort wird jetzt per Gerichtbeschlüsse (und da kommen noch einige in den Folgejahren) allen Beteiligten vor die Füsse fallen, egal ob Westrichtung oder Ost, ungeeignet=ungeeignet auch mit vielen vielen Mrd. ändert sich daran nichts,
Fazit: Tegel wird offen bleiben müssen, Schönefeld wird verkleinert und an einen ganz neuen Standort wird neu gebaut, aber dies erleben wir nicht mehr.

Kommentar Nr. 11

Flugahfen Ber

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Die provinzialität der Politiker ist nicht mehr zu Toppen.

Sie sollten Farbe bekennen und einen Schlußstrich unter Schönefeld setzen.
Es wird noch ein zukunftsfähiges Messegelende benötigt.
Jetzt ist die Zeit mehr als reif, um das Desaster mit einem neuen Konzept zu überwinden.
Damit geben Sie sich nicht die Blöße sondern schonen den Steuerzahler u. bekennen sich für ein zur Problemlösung, einer Perspektive für die Entwicklung des zukünftigen Flugverkehrs, für Arbeitsplätze und die Rettung des südlichen Brandenburgs und Berlin`s vor dem Niedergang.

Kommentar Nr. 12

BER Schönefeld

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Dieser BER wird 200.000 Menschen dauerhaft verlärmen und wird uns bei 5h Schlaf alle krank machen. Dass das der falsche Standort ist, weiß jetzt schon jedes Kind. Aufwachen Berlin - neue Standortplanung für einen in der Bevölkerung akzeptierten und wirtschaftlichen Standort! Denn so viele Menschen kann man nicht in minderwertige Schallschutzkäfige sperren. Das rächt sich!!

Kommentar Nr. 13

Lärm stoppen

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Fluglärmbegrenzung u.A. durch Nachtflugverbot 22-6 Uhr

Erlass eines Nachtflugverbots durch die beteiligten Partner des Flughafenbaus

Kommentar Nr. 14

Raumordungsverfahren 1996 –kommentarlos- „Schönefeld ungeeignet“

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.

Kommentar Nr. 15

Flglärm

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Heute ist es schon laut in Blankenfelde-Mahlow, demnächst wird es hier unerträglich.
Der BER soll nach Sperenberg verlagert werden. Wer tausende von Kilometer verreist, kann auch 30km weiter fahren, um an sein Ziel zu kommen.

Kommentar Nr. 16

Nachtflugverbot JA, Standortwechsel NEIN

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Ich unterstütze Ihren Vorschlag zum Nachtflugverbot.

Die Forderung nach einem Standortwechsel erscheint mir unrealistisch. Das Nachtflugverbot ist realistisch, wir Berliner und Brandenburger müssen es nur mehrheitlich wollen.

Es gibt jedoch viele, die denken, Berlin ist eine Weltstadt und braucht einen Flughafen ohne Einschränkungen und möglichst gut gelegen. Das kurbelt die Wirtschaft an. Das kann das arme Berlin gut gebrauchen. Außerdem ist eine Stadt nun mal eine Stadt, eben mit viel Verkehr und dementsprechendem Lärm. Wir profitieren ja auch davon, sonst würden wir ja woanders wohnen. Mit diesen Argumenten sollten sich die Gegner auseinandersetzen. Ich werde das nicht tun, für mich ist Schönefeld als Standort OK. Ein Nachtflugverbot wäre aber ein guter Ausgleich der verschiedenen Interessen. Deshalb unterstütze ich es.

Kommentar Nr. 17

BER Schoenefeld wird unendlich teuer,

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und dazu entstehen noch Mehrkosten!

Kommentar Nr. 18

Einhaltung ursprünglicher Konzepte (Flugrouten v. 1998)

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ohne weiteren Kommentar:
Zitat Planfeststellungsbeschluss 44/1-6441/1/10:"Im Weiteren wurde festgestellt, dass die Errichtung und der Betrieb eines Flughafens Berlin Brandenburg International den Erfordernissen der Raumordnung am Standort Jüterbog-Ost wie auch am Standort Sperenberg entspreche, nicht jedoch am Standort Schönefeld-Süd. Dabei wurde neben dem Aspekt der dezentralen Konzentration entscheidend auf die gegenüber Sperenberg und Jüterbog-Ost höhere Siedlungsdichte und die Betroffenheit der Bürger durch Fluglärm abgestellt,..."

Kommentar Nr. 19

BER und Tegel

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Verdammt man sollte Tegel nicht gegen BER ausspielen. Tegel wurde gebaut aus der Not in der Zeit des kalten Krieges" als Westberlin auf engen Raum klarkommen mußte. Aber wie dämlich muß man doch sein in der heutigen Zeit ein Drehkreuz inmitten der Naherholungsgebiete und des Ballungsraumes von Millionen Menschen in Berlin zu bauen.
Jeder weiß, dass ein großer Flugplatz entsprechend entfernt außerhalb der Großstandt liegen sollte. So ein Wahnsinn die ganze Fehlplanung und Unehrlichkeit der Politik im Zusammenhang mit BER.
MONA LIESE

Kommentar Nr. 21

ist aber schon passiert

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tegel ist der leidtragende und keine besserung in sicht,

Kommentar Nr. 22

Lärm stoppen: Zone 30 in der Stadt, Innenstadtmaut und keine Flüge über das Naherholungsgebiet

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Der Lärm in Berlin muss reduziert werden. Da hilft nur Zone 30, mehr Park & Ride, Innenstadtmaut und keine Flüge über Naherholungsgebiete.

Kommentar Nr. 23

Fluglärm Schönefeld

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BER-Neubau in Sperenberg, der im Vorfeld von allen Experten favorisiert.
Dort auch die Fracht, Nachtflüge und Interkontinentalflüge hin.
Transrapid von Berlin nach Sperenberg - Fertig! Hätte man längst haben können.
Das Gelände gehört bereits dem Bund und kostet nichts. Muss sowieso saniert werden.
Wird wohl nicht teurer als künftiger Um-und Dummbau des Fluchhafens in Schönefeld.
Tegel nicht schließen und Schönefeld, wie er derzeit betrieben wird, weiter nutzen.
Auf beiden dann aber keine Nachtflüge! Das ist möglich, wenn man es nur will.
London und Moskau haben 5 (fünf), Paris 4 (vier) und Madrid 3 (drei) Flughäfen!
Eine Hauptstadt, zugleich Bundesland Berlin, kann mit Sicherheit 2 Flughäfen vertragen.
Kein einzelnes Monster im Stadtgebiet, wie von der unbedarften und unmenschlich handelnden Politikern gewollt.
Keiner von Denen wohnt unter einer Einflugschneise.
Macht Berlin auch für den "Normalbürger" leiser.

Kommentar Nr. 24

Herr Bender äußerte nicht ohne Grund, daß er die Priorität auf eine mögliche Zulassung liegt

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und die ist nach derzeitigen Erkenntnissen nicht gegeben, zumindest nicht in der ursprünglichen Größenordnung 30-40 Mio. Abfertigungen, doppelte abknickende Flugrouten, fehlende Umweltprüfungen etc. da wichtige Sachkenntnisse - schon in den 90er Jahren vorlagen und schlichtweg -bewußt oder fahrlässig- unter den Tisch gekehrt wurden,

ich denke der BER wird wenn er irgendwann eine Zulassung überhaupt erlangen möchte und erhält, es Abstriche bei der Abfertigung geben wird, machen müssen, d.h. Flugrouten gerade, d.h. dann maximale Abfertigung XX? Mio. womöglich 15 Mio.? und dies wiederum würde bedeuten das der Flugbetrieb in Tegel den Rest auffangen muss, d.h. endlich Investionen für Tegel (wurde ja seit vielen Jahren nichts mehr investiert)

Dann hätten wir einen Schönefelder Flughafenbetrieb der auch nicht mehr Abfertigungen tätigen kann als bisher und heute, ein Flugbetrieb in Tegel mit Auslastung 10 + X? Mio. und viele Entscheidungsträger wahren ihr Gesicht,

weil ich auch denke daß die zeit-u.kostenintensiven Prozesslawinen noch bevorstehen und mich ernsthaft frage warum keiner öffentlich Stellung bezieht,

IG TXL for ever

Kommentar Nr. 26

Verlagerung? Und dann Eroeffnung im Jahr 2050...nein danke.

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Im Betreff ist eigentlich schon alles gesagt.

Kommentar Nr. 27

BER-Schönefeld. Es kommt viel Fluglärm auf uns zu...

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Vorschlag ist sehr gut. So ein Lärmerzeuger (BER) gehört nicht in die Nähe von Menschen. Leipzig wäre auch noch eine Ausweichmöglichkeit.

Kommentar Nr. 28

!

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Sowohl die Einflugschneise für den bestehenden Flughafen SXF Schönefeld als auch die des kommenden Flughafens BER verlaufen direkt über eines der schönsten Naherholungsgebiete Berlins. Hier bietet das Naturschutzgebiet Krumme Laake/ Pelzlaake mit 330 ha Fläche sowohl Lebensraum für Tiere als auch Erholungsraum für gestresste Berliner und Brandenburger. Zahlreiche Touristen sind im Sommer in den Wälder unterwegs und erfreuen sich an der Natur. Schon heute ist es durch die Einflugschneise sehr laut. Für diese Region sind nach der Eröffnung des Flughafens 54.000 Überflüge pro Jahr geplant. Was müsste in meinen Augen getan werden, damit es hier leiser wird? Ein sofortiger Baustopp des Fass ohne Bodens BER und Errichtung an anderer Stelle durch mit einem kompetenten Konzept für die Umgebung.

Kommentar Nr. 29

Einhaltung des Nachtflugverbotes für Tegel / striktes Nachflugverbot für BER

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In Solidarität mit den geplagten Tegel-Anwohnern fordere ich eine Einhaltung des bestehenden Nachtflugverbotes für den Flughafen Tegel. Dieses wird in eklatanter Weise durchbrochen.
Die Anwohner sollten dafür demonstrieren. Es lohnt sich in jedem Fall.
Es kann nicht sein, daß infolge der durch Schlamperei und Größenwahn verzögerten Inbetriebnahme des Flughafens BER Schönefeld die Luftverkehrsunternehmen den Tegler Anwohner einfach den Lärm aufzwingen, der den Schönefelder Anwohnern und einem Großteil der Bevölkerung des Berliner Südens zugedacht war. Man hat offensichtlich die für BER Schönefeld (aufgrund geplanter höherer Abfertigungskapazitäten) geplante Erhöhung der täglichen Flugabfertigungen nun in brutaler Weise den Teglern übergeholfen, ohne sich um das dort geltende Nachflugverbot zu scheren. In gleicher Weise fordere ich die Durchsetzung eines strikten Nachflugverbotes für den geplanten BER Schönefeld, so wie es jetzt auch die Brandenburgische Landesregierung unterstützt. Wenn Herr Wowereit hiergegen das Argument eines unwirtschaftlichen Flughafenbetriebes anbringt, so kann ich Ihm nur zustimmen. Die Unwirtschaftlichkeit ergibt sich zwangsläufig aus dem falsch gewählten Standort und ist nicht durch Lärmterror gegen Berliner und Brandenburger Bürger zu heilen.
Darum keinen müden Steuer-Euro mehr für dieses gescheiterte Wahnsinnsprojekt!
Sinnvolle Zwischennutzung des Milliardengrabes zur Entlastung von Tegel und Neuplanung eines wirklichen Hauptstadtflughafens!

Kommentar Nr. 30

ich unterstütze den Vorschlag

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weg damit!

Kommentar Nr. 31

Standort

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So wie es vor 1995 geplant war!!
Siehe Spiegel 1994: "Monopoly im Sand"

Kommentar Nr. 32

Sperrenberg oder Wittstocker Heide

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Verkehrlich macht es keinen Sinn einen Flughafen so nah an eine Stadt zu bauen. Mit schnellen Bahnverbindungen sind weiter entfernte liegenden Standort gut zu erreichen. Interessant wäre auch ein Standort Wittstocker Heide im alten Bombodrom. Ein Flughafen benötigt max. 10% der dortigen Fläche. Autobahn ist vorhanden, die ICE Strecke nach Hamburg müsste etwas angepasst werden. Damit könnte man alle Flughäfen in Berlin und Hamburg schließen!

Kommentar Nr. 33

Nachtflugverbot

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Ich bin für das Nachtflugverbot

Kommentar Nr. 34

BBI/BER fragwürdiger Flughafen mit internationalen Ambitionen oder doch nur ein Regionalflughafen?

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Mittlerweile geben es viele Verantwortliche und Politiker bereits zu, dass Schönefeld der falsche und ungeeignete Standort für den Flughafen der Stadt Berlin ist.
Ein Grund dafür ist, dass es durch die dichte Siedlungsstruktur der angrenzenden Brandenburger Orte und Berliner Stadtteile für die geplanten Flugbewegungen eine extrem hohe Zahl von Lärmbetroffenen geben wird.

Fluglärm macht krank. Darf man die Gesundheit und die Lebensperspektive von Hunderttausenden Betroffenen zugunsten eines fragwürdigen FLughafenprojektes opfern? NEIN!

Über Jahre hinweg hat man versucht, das Ganze schönzureden.
Jetzt heißt es: "Es ist doch schon so viel Geld verbaut".

DAS IST ABER KEIN GRUND eine ganze Region für Jahrzehnte durch Lärm und Schadstoffe zu belasten und dem schlechten Geld jetzt noch das Doppelte an gutem Geld hinterherzuwerfen!!

An diesem Standort hat der Flughafen keine Perspektive. Es darf keine Denkverbote mehr geben. Angesichts der immensen Probleme und der immer zweifelhafteren Wirtschaftlichkeit muss das ganze Projekt auf den Prüfstand (Stuttgart 21 lässt grüßen).

Fehler müssen korrigiert werden. Jetzt ist die Zeit dafür.

Kommentar Nr. 35

Schönefeld ist der falsche Standort, Belastung von Mensch und Natur extrem hoch

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Fachkompetenz bei der Auswahl eines strategisch vertretbaren Standortes für Mensch, Natur und Wirtschaft ist dringendst gefordert. Das ursprünglichste Raumordnungsverfahren war ein guter und fachkompetenter Ausgangspunkt.
Leider haben politische Diletanten ohne Sachverstand bisher das Gegenteil durchgesetzt.
Für alle ist daher die Einhaltung eines Raumordnungsverfahrens und eines für alle (Mensch, Natur und Wirtschaft) vertraglichen Standortes dringendst notwendig.
Politische Diletatnten mussen endlich verschwinden, auch aus Gründen der bisherigen gewaltigen Verschwendung sehr hoher finanzieller Mittel.

Kommentar Nr. 36

Hinweise an die Moderatorin

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Ja, wir sollten alle höflich und respekt miteinander umgehen. Wer jedoch, wie der Berliner Senat, die Sorgenund Nöte der vom Fluglärm in Tegel und Schönefeld (Landkreis Dahme-Spreewald) derart negiert, diese verhöhnt und die Interessen der Wirtschaft, Luftfahrtlobby vor die Interessen der eigenen Bevölkerung stellt, hat keinen Respekt merh verdient.

Beste Grüße

Karlheinz Kleschie

Kommentar Nr. 37

BER wird am Standort Schönefeld NIE Akzeptanz finden

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BER muss an einem vernünftigen Standort gebaut werden.

Kommentar Nr. 38

Grundrechte vor scheinheiliger "Wirtschaftlichkeit"

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gesetzlich ist die Nachtruhe von 22:00 bis 06:00 Uhr festgelegt. Zudem gilt §2 des Grundgesetzes.
Beides gilt auch für den BER - auch wenn Landesregierungen und Bund dies aus "wirtschaftlichen Erwägungen" ignorieren und somit "Wirtschaftlichkeit" entgegen dem Amtseid und dem Grundgesetz vor den Schutz der Bevölkerung stellen.
Alle Argumente um Arbeitsplätze sind scheinheilig: Andere Flughäfen haben bewiesen, dass die Prophezeiungen von Politik, Wirtschaft und Flughafenbetreiber NICHT eingetreten sind! BER kann höchsten mit einer Verlagerung aus Tegel rechnen - dafür aber meist im Niedriglohnsegment!

Der Regierungen in Berlin, Brandenburg und dem Bund sollten berücksichtigen, dass in 2013 und 2014 Wahlen anstehen, die das Potenzial einer deutlichen Mehrheitsverschiebung in den Parlamenten beinhalten - und das wird m. E. auch kommen. Die Bewegung um Lärmschutz ist bundesweit nicht mehr aufzuhalten - egal, wieviel Milliarden man noch in diese peinliche Baustelle steckt!

Kommentar Nr. 39

Fluglärm BER / jetzt den neuen Standort vorbereiten

39

Schönefeld ist mittlerweile "tot"; JETZT di eOption nutzen und die Zukunft sichern; Diepgen hat die Zukunft der gesamten Region einmal vorsätzlich und verantowrtungslos verspielt; diese Fehler dürfen nicht wiederholt werden !

Kommentar Nr. 41

Fluglärm

41

Dass die Standortwahl für den Bau eines Großflughafens falsch war, ist hinreichend bekannt.
Alle Probleme, die sich daraus ergeben, liegen darin begründet. Es ist nicht zu akzeptieren,
dass eigentlich ungezählte Anwohner enorm von Fluglärm betroffen sein werden. Der Lärm macht an der Stadtgrenze nicht Halt. Der Lärmteppich wird auch auf Berlin ausstrahlen!
Eigentlich ist es so, dass der Fluglärm von Tegel nach Schönefeld verlagert wird, wieder an einem dicht besiedelten Gebiet gebaut wird! Den Betroffenen sollen nur 5 Stunden Nachtruhe vergönnt sein, das gab es nicht einmal in Tegel!
Hinzu kommt noch, dass bei dem zusätzlichen Lärm (durch Schnellstraßen, Bahnverkehr) jede
einzelne Lärmquelle einzeln bewertet wird. So wird nie deutlich, wie hoch der Gesamtlärm ist.
Mit der Fertigstellung des in Frage zu stellenden Großprojektes BER (man denke daran, dass die Anwohner über das Ausmass von Anfang an getäuscht wurden) kommt eine Lawine von Lärmbelastungen auf die Menschen zu, die schwer zu verkraften sein wird. Vielen Menschen bleibt nur die Flucht aus diesem Lärmteppich. Das bedeutet auch, dass viele Lebensplanungen zunichte
gemacht werden. Das Märchen der Schaffung von vielen vielen Arbeitplätzen glaubt keiner mehr.
Das Vertrauen in die Politik leidet mehr und mehr, denn in erster Linie sollte es um das Wohl der Menschen gehen und nicht vorrangig um wirtschaftlichen Profit und politische Interessen.
Lt. Grundgesetz sollten derartige Dinge in Deutschland nicht möglich sein.

Kommentar Nr. 42

BER-Schönefeld. Es kommt viel Fluglärm auf uns zu...

42

Der Name ist Programm:
BER = Berliner Esel Regieren

Kommentar Nr. 43

Zuviel Lärm

43

Zuviel Lärm macht krank und kann als Folter gesehen werden! Darum sind mindestens acht Stunden ungestörter Schlaf nötig. Auch der Deutsche Ärztetag und das Umweltbundesamt hat sich in diesem Sinne erklärt! Gewinn der Airlines und der Flughafengesellschaft ist nicht alles.

Kommentar Nr. 44

Nachtruhe ist gesetzlich definiert und nicht "interpretierbar"

44

Das Gesetz definiert "Nachtruhe" genau: 22:00 - 06:00 Uhr. Das Grundgesetz Art. 2 (2) schützt das Leben und die körperliche Unversehrtheit. Der Amtseid aller Entscheidungsträger beim BER lautet "Schaden vom Volk abzuhalten" und nicht "Wirtschaftlichkeit" in einem Projekt, das nicht mehr wirtschaftlich werden kann!
Da gibt es doch nichts zu "interpretieren", auch nicht mit "Wettbewerbsfähigkeit"!

Wer hat in der Demokratie das Sagen: die "Wirtschaft" oder das "Volk"???
In 2013 und 2014 stehen wieder Wahlen an ....

Kommentar Nr. 45

BER-Schönefeld

45

Ich fordere eine ausreichend lange Nachtruhe!

Kommentar Nr. 46

ich frage mich von welcher Mehrheit innerhalb der Bevölkerung wird geredet? bei 60%

46

Wahlbeteiligung und nochmals davon 30% im besten fall für eine partei? von wieviel bevölkerungsanteil reden wir? von nicht einmal einem viertel! Die, die sich heute über Platzek aufregen (der Kollege Klaus W. zum Bleistift), sollten überlegen, warum das so läuft.
Platzek hat auf die Brandenburger-Verfassung geschworen, B darf ihm egal sein, wenn BB-interessen verletzt werden. BER wird als B-fughafen bezeichnet: stimmt nicht. er wird unter BB-Verfassung, BB-Gesetzen und auf BB-Boden gebaut. von wegen, der läßt den Landesvater raushängen: der muß
Und praktisch: in Potsdamm/Kleinmachnow wohnen die Minister und Beamten Brandenburgs, egal wer regiert. BER-Erweiterung?
Wie naiv ist das denn?
Die haben festgestellt, daß Potsdam keinen Weltflughafen braucht (was stimmt). So wie sie im letzten Jahr das Abi mit Berlin ohne Rücksprache mit B gekippt haben "brauchen B nicht"). Wer jetzt aufschreit: Blickt ins GG.
Es ist nicht schicksalsbedingt, dass der BBi so ist!
Es sind die bürgerlichen Kleinstgeister, die im Zweifel von ihrem großen Urlaubsflug schwärmen und das Poli-Präkariat Berlins und Brandenburgs, Wowereit und Platzeck, die diese Situation zu vertreten haben!
Eines der Trauerspiele deutscher Polit-Qualifikation, wie Lebensmittel im Tank automobiler Pestratten, Energiewende, Nürburgring, Euro-Rettung, aber och:cargolifter,Chipfabrik,Lausitzring...ich wähle keinen mehr da oben!

Kommentar Nr. 48

Neuplanung sofort!

48

Ich fordere die sofortige Neuplanung eines zweiten Flughafenstandorts in Brandenburg am auffindbar raumverträglichsten Standort in unserem Bundesland. Das wäre meine Aufgabenstellung an die Fachplaner und die Bitte an die Flughafenverantwortlichen, uns Menschen, unserer Natur, sich selbst und der Wirtschaft diesen Gefallen zu tun.

Kommentar Nr. 49

BER - Berlin wird lauter

49

Bei Berlin errichtet die Stadt mitten im dicht besiedelten Umland den größten Lärmverursacher Deutschlands und verweigert den Anwohnern jeglichen Schallschutz. Wo wird denn da Berlin leiser?

Kommentar Nr. 50

BER - eine Fehlplanung, die in die Geschichts- und Lehrbücher eingeht

50

Eins hat man für die Zukunft geschafft - mit der Fehlplanung und dem dazugehörigem Mißmanagement geht der BER in die Lehrbücher ein (inklusive dem kuriosen Platzwechsel der Herren Wowereit und Platzeck). Weitere Milliarden (nicht Millionen !!!!) Euro für die Fertigstellung werden nötig, auf die Gesundheit der Menschen wird keine Rücksicht genommen, was wiederum Millionen Euro an Folgekosten generiert.
Und ... noch viel schlimmer: KEIN Mensch - keine Partei tut etwas dagegen. Eine Fehlplanung an einem denkbar ungeeigneten Standort lässt sich nicht mit Milliardenbeträgen aus der Welt schaffen.
Sollte später mal ein Flieger unplanmäßig außerhalb des Flughafens "landen", würde jede Partei in den Medien verbreiten, dass man nie für diesen Standort war.
Da hilft nur eins: Notbremse ziehen und von vorne an einem geeigneten Standort anfangen. Die Autobahnanbindung an Berlin bricht ja schon jetzt unter normalen morgendlichen Umständen ohne den eröffneten BER zusammen. Wer es nicht glaubt: Morgens Verkehrsfunknachrichten hören.

Kommentar Nr. 51

BER Krach

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Viel zu nah an der Stadt und mitten im dicht besiedelten Gebiet

Kommentar Nr. 52

Belastung durch Fluglärm

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Ich unterstütze die Forderung, den Hauptstadtflughafen in eine wenig besiedelte Gegend zu legen, mindestens aber ein konsequentes Nachtflugverbot von 22 - 6 Uhr festzulegen oder alternativ: ein erweitertes Absiedlungsprogramm aufzulegen.

Kommentar Nr. 53

BBi

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Sperenberg ist die einzige Lösung

Kommentar Nr. 54

BER-Schönefeld. Es kommt viel Fluglärm auf uns zu. Ich unterstütze diesen Vorschlag

54

Ich unterstütze den Vorschlag

Kommentar Nr. 55

Nachtflugverbot BER

55

Ich bin für ein Nachtflugverbot - auch Wirtschaftsbosse fliegen nicht um 5 Uhr morgens. Nur die Billig-Flieger wollen ihre Umläufe steigern.

Kommentar Nr. 56

Nachtflugverbot von 22-6 Uhr

56

Nachtflugverbot von 22-06 Uhr ! Die Eigentümer sind dem Wohl und der gesundheit des Volkes verplichtet. Darauf haben sie einen Eid geleistet. Sie sind ausdrücklich nicht der Wirtschaft verpflichtet. Jetzt wird der Nachtflug auch nicht in SXF gebraucht (max. 1 Maschine pro Nacht). Der Flughafen ist als "Regionaler Flughafen für Berlin und Brandenburg" geplant und gebaut. Wer "plötzlich" ein internationales Drehkreuz "braucht", der muss neu planen unter berücksichtigung dieser "neuen Erkenntnisse". Außerdem wird Berlin seine Provinzialität in (fast) allen Belangen (Wirtschaft, Bau- und Bauplanung, Verkehr wie S-und Regiobahn, Medienversorgung wie Wasser...) dadurch weltweit auch nicht los. Und(!!!) Nachtflug ist für die Betreiber und Eigentümer nachweislich defizitär. Es muss mal Schluss sein mit Schulden anhäufen zu Lasten Anderer Geber und der eigenen Bevölkerung.

Kommentar Nr. 57

Gesundheit der Menschen muss Primat gegenüber Wirtschaftlichkeit besitzen

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Alternativstandorte Sperenberg sowie Jüterbog sollten nicht negiert werden. Verkehrsmäßig gute Anbindung sowohl bahn- als auch straßenseitig möglich. Geringe Fahrzeitverlängerung nach Berlin / Zentrum gegenüber BER in Schönefeld ist im Vergleich zu anderen internationalen Metropolen immer noch günstiger.
Statt des bereits jetzt erwarteten weiteren Ausbaus von BER mit den Problemen Lärmschutz, Umweltschutz usw. sollte der Alternativstandort sachlich betrachtet / geprüft und gleichzeitig als künftiger Ausweichflughafen für BER im Havariefall entwickelt, beplant und realisiert werden.
Noch sind politisch geprägte Fehlentscheidungen der Vergangenheit mit vertretbarem Aufwand korrigierbar!

Kommentar Nr. 58

Flughafen Schönefeld

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Falsche politische Entscheidungen sollten korrigierbar sein !!
Da dies von den Entscheidungsträgern nicht akzeptiert wird, sollten die betroffenen Bürger mehr Einfluß bekommen.

Kommentar Nr. 59

Nachtflugverbot für 8 Stunden

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Der vorschlag wird unterstützt.
Aber auch: Eine Hauptstadt, zugleich Bundesland Berlin, kann mit Sicherheit 2 Flughäfen vertragen.

Kommentar Nr. 60

naive Vorstellung

60

Glaubt denn wirklich einer von den vielen Autoren hier ernsthaft, dass der BER eben mal so wieder komplett abgerissen wird? Naive Vorstellung!

Aber sicher würde ein Überdachen der Start- und Landebahnen etwas bringen!

Ich kenne den Fluglärm von Schönefeld nun schon seit knapp 50 Jahren. Ich weis also, was es bedeutet in der Nähe eines Flughafens zu leben. Früher musste die TU-134 mit 80 % Triebwerksleistung und fast senkrecht gestellten Tragflächen landen. Die Landeklappen haben im Fehlerfall schneller reagiert als die Triebwerke. Das war LÄRM! Wenn heute ein Airbus runter kommt, rauscht es etwas und jedes Moped auf der Straße ist lauter!

Also nicht über Lärm reden, von dem die Autoren noch nicht mal wissen, wie leise es dann doch noch ist!

Außerdem lagen alle Unterlagen vor Baubeginn lange genug der Bevölkerung zur Einsicht vor. Doch da haben sich zu wenige für interessiert. Erst jetzt, wo alles fast fertig ist, wird von Abriss gesprochen. Das ist genau wie bei Stuttgart 21. Alles wurde vom Bauherrn lange genug ausgelegt, aber keiner hat sich dafür interessiert. Erst als der erste Baum gefällt wurde sind die „Gegen-Alles-Seier“ erschrocken aus den Betten gefallen!

Tut mir leid, aber ich hab in Bezug auf den BER kein Verständnis für die Bewohner im Süden von Berlin!

Kommentar Nr. 61

Es kommt viel Fluglärm auf uns zu

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Berlins und Brandenburgs Politiker wollten nur vorführen, wer in diesem Staat die Macht hat.
Bar jeder Vernunft wurde unweit von Wohn- und Naherholungsgebieten ein Großflughafen geplant und nun aufgrund von Unfähigkeit vieler Verantwortlichen mehr oder weniger in den Sand gesetzt, obwohl es sehr sinnvolle Alternativen gibt und auch damals schon gab.
In Berlin wird eben auch jahrzehnte geplant und nichts getan, während in anderen Ländern
rangeklotzt und fertiggestellt wird.
Unter diesem untergehenden Stern BER wird dieser Flughafen wohl nie ein Drehkreuz werden
sondern immer eine traurige wenn auch überteuerte Lachnummer bleiben.

Kommentar Nr. 62

Striktes Nachtflugverbot von 22.00 bis 6.00 Uhr

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Mindestens striktes Nachtflugverbot von 22.00 bis 6.00 Uhr zuim Schutz aller betroffenen Einwohner der Schönefeld-Umgebung und in den weiteren Ein- und Abflugschneisen.
Zahlreiche ärztliche Gutachten liegen dafür vor, daher ist ein zusätzlicher Kommentar überflüssig.
Der falsche Standort Schönefeld ist das Hauptübel dieses Desasters, das von Politikern verursacht wurde und aktuell noch wird.

Kommentar Nr. 63

Bei ca. bald 6 Mrd. Euro Baukosten müsste der BBI 240 Mio. EUR Gewinn pro Jahr machen,

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um die Zinsen von 4 % zu decken. Das schaffen weder Bayern/Hessen und in den eigenen BBI Planungen sind auch bei 27 Mio. Passagieren (davon ca. 20 Mio. Billigfliegern) max. 120 Mio. € prognostiziert. Der BBI bleibt also Dauersubvention und/aber darf laut EU/Brüssel bei internationalen Drehkreuzen in Konkurrenz zu Brüssel/Asterdam etc. so nicht sein.
Der BBI ist auf Air Berlin zugeschnitten, eine Airline die ohne Geld von Abudabimuhala bereits Pleite wäre und bei der der neue Eigentümer die Airline als Zubringer zum eigenen Drehkreuz nutzen will.
Was passiert, wenn man große Projekte an insolventen Partnern ausrichtet, kennt Brandenburgs Chef nur zu gut. Die Businessflieger wollen komischerweise alle Tegel behalten, die Billigflieger wollen den BBI nicht, weil zu teuere Gebühren, die aber so hoch sein müssen, bei 6 Mrd. Warum drängt denn jetzt alles nach TXL, obwohl in SXF Kapazitäten frei sind? Das Geld sucht sich den eigenen Weg, schon immer.
Wenn wir ein Flughafenkonzept wollen, das den Bedürfnissen der Region Rechnung trägt, brauchen wir einen Cityflughafen TXL mit begrenzter Kapazität, einen Flughafen weit draußen wie in Frankfurt/Hahn für die Billigflieger und die Flüge in der Nacht (dort wohnt keiner aber Infrastrukutur vorhanden) und der Rest geht über BBI.

Kommentar Nr. 64

BER-Schönefeld

64

Schlaf und Gesundheit ist wichtiger, deshalt unbedingt Nachtflugverbot von 22 - 6 Uhr

Kommentar Nr. 65

BER-Schönefeld

65

Unbedingtes Nachtflugverbot für den BER-Flughafen. Der Lärm um uns herum wird immer mehr und muss dringend eingeschränkt werden

Kommentar Nr. 66

Unreparabel falscher Standort

66

Die menschenverachtende Entscheidung für den Standort Schönefeld ist schleunigst zu revidieren.
Nachdem inzwischen selbst Platzeck Lernfähigkeit zeigt, sollte auch Wowereit langsam die Erkenntnis dämmern, dass er diesen unsäglichen Flughafen nicht gegen die eigentlich durch ihn zu schützende Bevölkerung durchsetzen kann. Auch wenn es für seine künftige politische Karriere keine Bedeutung mehr hat, weil diese ohnehin besiegelt ist, sollte er sich seines Amtseides besinnen, der ihn eigentlich dazu verpflichtet, Schaden vom Volke abzuwehren. Angesichts der schon jetzt explodierten Kosten und den weiteren bereits absehbaren Kostensteigerungen muss doch selbst ihm langsam dämmern, dass sich dieses Vorhaben auch in Jahrzehnten nicht rechnen wird, sondern zu einer fortwährenden Belastung der bereits heute unzureichenden Haushalte führen wird.
Wowereit sollte seinen Ruf nicht noch weiter schädigen, indem er über lang oder kurz als der Regierende Bürgermeister aus dem Amt scheidet, der Berlin nicht nur kaputt regiert hat (z.B. baulicher Zustand unserer Schulen und Straßen, Bildungs- und Polizei-Misere). Er sollte nicht länger die Interessen von Airlines und Wirtschaftsverbänden vertreten, sondern mal darüber nachdenken, ob es deswegen vertretbar ist, dafür hunderttausende Menschen in Berlin und um Berlin herum mit erheblichen Gesundheitsgefährdungen, Umweltverschmutzungen und Lärmbelastungen zu überziehen.

Kommentar Nr. 67

Das ist staatliches Programm

67

Liebe Leute, vielleicht sollten wir einfach mal zur Kenntnis nehmen, dass dem Staat es um den Gewinn der Fluggesellschaften geht und nicht um das Wohl der Menschen, weder in Tegel noch in Schönefeld.

Kommentar Nr. 68

schon bei der Standortentscheidung gescheitert

68

Schon bei der Standortentscheidung haben sich Politik und Kapital durchsetzen können. der Bürgerwille wird nur mißmutig zur Kenntniss genommen. Mehr aber auch nicht.

Kommentar Nr. 69

Mein Mann

69

Mein Mann ist zur Dienstreise in Italien und untersützt diesen Vorschlag ebenfalls.

Kommentar Nr. 70

Es gibt kein Muss

70

Auch mit einem Nachtflugverbot wird sich die Flugwirtschaft arrangieren. Von Berlin aus und nach Berlin wird immer geflogen werden. Und wenn ein paar Konzerne ein paar Millionen weniger verdienen - wen stoerts? Fluglaerm stoert hingegen ALLE!

Kommentar Nr. 71

falscher Standort JA, Standortwechsel NEIN

71

In 10 Jahren ist das preiswerte Kerosin ohnehin zu Ende und den Rest kaufen hauptsächlich die schnell wachsenden Länder wie China und Türkei. Für den wenigen Rest-Flugverkehr braucht es keinen anderen Flughafen mehr als BER. Man legt eine Infrastruktur auch nicht nach der höchstmöglichen Nachfrage aus (Morgen- und Nachmittags/frühe Abendstunden in den nächsten paar Jahren), sondern nach wirtschaftlichen Kriterien. Also keine Kapazitäten für nur noch wenige Jahre hohem Bedarf.

Geht man von niedrigerer Nachfrage und höheren Betriebskosten für Flugzeuge aus, ist ein Nachtflugverbot auch wirtschaftlich unproblematisch.

Kommentar Nr. 72

BER

72

Sich nicht für ein striktes Nachtflugverbot einzusetzen, ist unmenschlich, liebe verantwortlichen Politiker!

Kommentar Nr. 73

Falscher Standort > Neuplanung sofort

73

Schönefeld ist der falsche Standort.
Der Flughafen dort in dichtbesiedeltem Gebiet, urbane Entwicklungsachsen querend, mindert durch Lärm und Schadstoffe die Lebensqualität der Region drastisch.
Der Standort ist nicht raumverträglich und damit nicht entwicklungs- und zukunftsfähig. Er wird niemals Akzeptanz erlangen.
Ein weiterer Ausbau mit einer Ausweitung und Intensivierung der Verlärmung würde den Widerstand der Betroffenen weiter verstärken.
Ein entwicklungsfähiger Flughafen muss in einer größeren Entfernung (> 60 km) von dichtbesiedelten Ballungsräumen liegen, um die Lebensqualität der städtischen und vorstädtischen Siedlungsräume zu bewahren, räumliche Entwicklungsmöglichkeiten nicht zu gefährden und Naherholungsgebiete zu erhalten, Lebensqualität zu bieten.
Die höheren Investitionen der Verkehrsanbindung werden überkompensiert durch verminderte Aufwendungen für Lärmschutzmaßnahmen, weniger betriebliche Einschränkungen, und geringere Krankheitskosten als bei einem Standort in dichtbesiedeltem Gebiet.
Deswegen: keine weitere Steuerverschwendung durch einen Ausbau des Flughafens in Schönefeld, sondern Neuplanung für einen raumverträglichen, zukunftsfähigen Standort!

Kommentar Nr. 74

BER-Schönefeld, Nachtflugverbot

74

Erste Präferenz hat der Mensch und seine Gesundheit. -
Pekuniäre Aspekte sollten niemals die Rechte von Bürgern auf unversehrte Gesundheit hinten anstehen lassen.
Die Verlogenheit der Politiker und ihrer Wirtschaftspartner muß klar benannt werden . Wir alle werden in unseren Grundrechten beschnitten und zum Spielball der Interessen von Menschen, die nur ihre Vorteile und nicht das Gemeinwohl im Auge haben.
Ob sich daran je etwas ändern wird ist fraglich. Geld regiert die Welt, was zählen da die berchtigten Interessen der auf Demokratie hoffenden Bürger.
Die Hoffnung stirbt zuletzt.

Kommentar Nr. 75

Zielerreichung zum Thema

75

Ziel sollte aber über eine im Ergebnis offene Diskussion erfolgen, um einen Konsens zwischen den Forderungen der Anwohner und der Wirtschaft zu erreichen.
Kurzfristige Maßnahmethemen zur Vermeidung von Gesund gefährdendem Lärm:

-verbesserte Routen
-veränderte Steigwinkel
-Anflugkorridore
-beschränkte Nutzung von Rollbahnen
-längere Nachtruhezeiten
-Umsetzung des Schallschutzes gemäß Planfeststellungsbeschluss
-Entschädigung bei Wegzug aus Gebieten, bei denen eine Gefährdung der Gesundheit durch Fluglärm besteht
-beachten (zumindest teilweise) der Forschungsergebnisse der Lärmmedizin sowie der Empfehlungen des Bundesumweltamtes, der Bundesärztekammer, der Weltgesundheitsorganisation zum Lärmschutz und Nachtflugverbot

Langfristige Maßnahmen:

-Konzeption einer neuen Standortplanung (Raumordnungsverfahren usw.)
zu einem Alternativstandort (z.B. mit Vernetzung eines zukünftigen Regionalflughafens BER mit einer internationalen Drehscheibe mit möglichst 24 Stundenbetrieb (Standortdiskussion offen)