Berlin.de Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt

Die Müggelsee-Flugroute muss weg

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Fluglärm Tag (24h)

Die Müggelsee-Flugroute muss weg

Bitte setzen Sie sich dafür ein, dass die BER-Flugroute über den Müggelsee nicht Wirklichkeit wird. Friedrichshagen wird sonst bei Ostwindlagen das Einfalltor für Fluglärm in Berlin. In Friedrichshagen werden dann Spitzenlärmpegel bis zu 70 Dezibel erwartet, und zwar frühmorgens ab 5 Uhr bis um Mitternacht. Von dieser Flugroute werden bis zu 800.000 Berlinerinnen und Berliner betroffen sein, weil sich der Fluglärm dann über der Stadt auffächern wird.

Besser wäre ein Geradeausflug über die Gosener Wiesen und dann ein Rechtsknick.

Eigener Maßnahmenvorschlag
Die Müggelseeroute muss verhindert werden. Sie würde bei Ostwind die Wohngebiete von bis zu 800.000 Menschen verlärmen.
276 Teilnehmer/innen unterstützen den Vorschlag
3 Teilnehmer/innen sind neutral
13 Teilnehmer/innen lehnen den Vorschlag ab

Erklärung: Die Bewertung diente der Ermittlung einer Top20-Liste, weitere Infos dazu hier.

Rückmeldung der Senatsverwaltung: 

In dem Beitrag und den Kommentaren ist eine Reihe von Hinweisen auf Lärmstörungen und Vorschläge zu deren Beseitigung enthalten. Diese werden häufig in anderen Beiträgen zu einem Flughafenstandort in gleicher Weise, nur mit unterschiedlicher Gewichtung genannt. Die Beantwortung aller flughafenbezogener Beiträge erfolgt daher gemeinsam. Die Themen sind zum besseren Überblick als Abschnittstitel hervorgehoben.

Standort

Die Entscheidung, Berlin-Schönefeld zum Single-Flughafen BBI – heute Berlin Brandenburg (BER) – auszubauen, wurde von den Beteiligten, Bundesregierung, Berliner Senat und Landesregierung Brandenburg, in Form des sogenannten Konsensbeschlusses im Mai 1996 getroffen. Zugleich wurde im Konsensbeschluss festgelegt, die innerstädtischen Flughäfen Berlin-Tempelhof (möglichst bald) und Berlin-Tegel (spätestens ein halbes Jahr nach Inbetriebnahme des BER) nicht mehr weiter zu betreiben.

Die Trägerin des Ausbauvorhabens, die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH, hatte Ende 1999 einen Planfeststellungsantrag bei der zuständigen Genehmigungsbehörde des Landes Brandenburg gestellt. In einem aufwändigen Verwaltungsverfahren wurde geprüft, inwieweit von dem Vorhaben Interessen Dritter betroffen sind. Es fand ein umfangreiches Anhörungsverfahren statt. Seit 2004 liegt ein Planfeststellungsbeschuss vor. Anhand von Musterklagen hat das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig diesen Beschlus überprüft. Dem Ausbauvorhaben wurde mit bestimmten Maßgaben grundsätzlich stattgegeben. Der Planergänzungsbeschluss, der das nächtliche Lärmschutzkonzept neu regelte, wurde vom Bundesverwaltungsgericht im Jahr 2011 rechtskräftig bestätigt. Die Forderung nach Neubeginn der Diskussion über einen geeigneten Standort für den Single-Flughafen Berlin-Brandenburg ist deshalb unrealistisch.

Nachtflugverbot am BER von 22.00 bis 06.00 Uhr

Wegen der vom Bundesverwaltungsgericht aufgehobenen Teile des Planfeststellungsbeschlusses „Ausbau Flughafen Berlin-Schönefeld“ vom 13. August 2004 ist ein Planergänzungsverfahren „Lärmschutzkonzept BBI“ durchgeführt worden. Die Planfeststellungsbehörde hat mit Planergänzungsbeschluss „Lärmschutzkonzept BBI“ vom 20. Oktober 2009 über die weitergehende Einschränkung des nächtlichen Flugbetriebs, die Anordnung passiver Schallschutzmaßnahmen und die Grenzziehung des Entschädigungsgebietes Außenwohnbereich entschieden. In der Kernzeit der Nacht von.00.00 bis 05.00 Uhr sind am Flughafen BER demnach keine regulären Flüge erlaubt. In den halben Stunden vor und nach der Kernzeit sind nur Flüge bei Verspätungen und Verfrühungen, Bereitstellungen von Luftfahrzeugen und instandhaltungsbedingte Überführungsflüge gestattet. Regierungsflüge, Luftpostflüge, Hilfsflüge, Polizei- und Militärflüge dürfen in der gesamten Nacht von 22.00 bis 6.00 Uhr, also auch in der Kernzeit stattfinden.

Um sicherzustellen, dass der Verkehr zur Kernzeit hin immer abnimmt und nach der Kernzeit wieder langsam zunimmt, hat die Planfeststellungsbehörde zum einen die zugelassenen Verkehrssegmente für die Zeitscheiben der Nacht unterschiedlich geregelt, zum anderen die Flugbewegungen im Zeitraum von 23.00 bis 06.00 Uhr durch Einführung einer maximal zulässigen Nachtverkehrszahl pro Flugplanperiode zahlenmäßig beschränkt. Dabei werden Flugbewegungen in der jeweils halben Stunde vor und nach der Kernzeit doppelt gezählt, d. h. durch einen Nachtflugfaktor stärker gewichtet. Die Fluggesellschaften erhalten so nur begrenzt die Möglichkeit, Flüge in die Randzeiten der Nacht abzuwickeln. Durch die Kontingentierung und die Gewichtung wird ein Anreiz für die am Luftverkehr Beteiligten geschaffen, abends möglichst früh und morgens möglichst spät zu fliegen. Regierungsflüge, Flüge bei Staatsbesuchen, Hilfsflüge u. a. sowie Luftpostflüge sind vom Kontingent ausgenommen. Generell darf von 22.00 bis 06.00 Uhr nur mit lärmarmen Flugzeugen geflogen werden. Die Regelungen zu den Betriebsbeschränkungen für den BER sind zwischenzeitlich vom Bundesverwaltungsgericht als ermessensfehlerfrei anerkannt worden. Aus der Sicht der Planfeststellungsbehörde sind derzeit keine Gründe ersichtlich, die die Tatbestandsvoraussetzungen für eine Änderung dieser Regelungen erfüllen oder nachträglich verfassungsrechtliche Schutzansprüche auf Änderung der Planfeststellung bewirken könnten.

Im Rahmen der Abwägung spielte bei der Verhandlung vor dem Bundesverwaltungsgericht auch eine Rolle, dass BER als Ersatzflughafen für den Flughafen Berlin-Tegel konzipiert ist, der bereits zum damaligen Zeitpunkt über Betriebsbeschränkungen bis 23.00 Uhr verfügte und den Bedarf der Region zusammen mit dem Flughafen Berlin-Schönefeld sichergestellt hat.

Schallschutz BER

Die Anwohner des Flughafens BER werden über ausreichenden Schallschutz verfügen. Die Anforderungen an den baulichen Schallschutz werden einerseits im Gesetz zur Verbesserung des Schutzes vor Fluglärm in der Umgebung von Flugplätzen definiert, das am 6. Juni 2007 veröffentlicht worden ist. Dieses legt für bestehende und auszubauende Flughäfen Schutzzonen (zwei Tagschutzzonen und eine Nachtschutzzone) fest und definiert somit einen Rechtsanspruch auf passiven Schallschutz. Konkretisiert wird der Schallschutz in der 1. und der 2. Fluglärmschutzverordnung (FlugLSV). Die 1. Verordnung beschreibt, wie die Schutzzonen berechnet werden. In der 2. Verordnung wird festgelegt, welche Schallschutzmaßnahmen (Bausubstanz, Fenster, Lüfter) erforderlich sind (Schallschutzverordnung). Hierbei hat sich der Gesetzgeber darauf verständigt, Dauerschallpegel zugrunde zu legen. Zur Sicherstellung des Schallschutzes in Gebäuden wird als Kriterium der zu erreichende Innenpegel definiert.

Darüber hinaus enthält der Planfeststellungsbeschluss „Ausbau Flughafen Schönefeld“ entsprechende Festlegungen. Für Vorrichtungen des passiven Schallschutzes gilt, dass diese innerhalb des Tagschutzgebietes zu gewährleisten haben, „...dass durch die An- und Abflüge am Flug-hafen im Rauminnern bei geschlossenen Fenstern keine höheren A-bewerteten Maximalpegel als 55 dB(A) auftreten.“ Nach dem Beschluss des Oberverwaltungsgerichtes Berlin-Brandenburg vom 15. Juni 2012 muss das Schallschutzprogramm des BER so bemessen werden, dass im Tagschutzgebiet ein Einzelschallpegel von 55 dB(A) nicht überschritten werden darf. Damit wird das ergänzende Einzelschallpegelkriterium (Maximalpegelkriterium) zum maßgeblichen Schutzkriterium im Tagschutz. Der Beschluss verpflichtet die Planfeststellungsbehörde gegenüber der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH, aufsichtsrechtliche Maßnahmen zu ergreifen, damit diese das Schutzziel „kein Maximalpegel von 55 dB(A)“ in Wohn- und Schlafräumen bis zur Inbetriebnahme des BER sicherstellt.

Flugrouten / Müggelseeroute

Für die Festlegung der An- und Abflugverfahren an den deutschen Verkehrsflughäfen ist das Bundesaufsichtsamt für Flugsicherung (BAF) zuständig. Die technische Planung der Flugverfahren erfolgt durch die DFS Deutsche Flugsicherung GmbH. Bei der Entwurfsplanung für die Flugrouten vom und zum zukünftigen Flughafen Berlin Brandenburg (BER) wurde gemäß § 32b Luftverkehrsgesetz (LuftVG) die Fluglärmkommission für den Flughafen Berlin-Schönefeld (FLK-SXF) beratend beteiligt. Die Berliner Bezirke Neukölln, Steglitz-Zehlendorf, Tempelhof-Schöneberg und Treptow-Köpenick sind in der Kommission als Mitglieder vertreten. Die Flugroute über den Müggelsee ist durch die Bürger- und Gemeindebeteiligung im Rahmen der FLK-SXF entstanden und Ergebnis der Diskussionen und Beschlüsse der Fluglärmkommission, die von der DFS weitgehend aufgegriffen worden sind.

Der Regierende Bürgermeister von Berlin hat mit Schreiben vom 2. August 2011 den Bundesverkehrsminister, den Direktor des Bundesaufsichtsamtes für Flugsicherung (BAF) sowie den Geschäftsführer der DFS Deutsche Flugsicherung GmbH (DFS) gebeten, die sogenannte Müggelseeroute noch einmal überprüfen und mögliche Alternativen, die allerdings Erkner nicht zusätzlich belasten dürfen, untersuchen zu lassen.

Im Januar 2012 hat das Umweltbundesamt eine lärmfachliche Bewertung mit Fokus auf die Auswirkungen des zukünftigen Flugbetriebs auf das menschliche Befinden vorgelegt. Das UBA kommt zu dem Ergebnis, dass unter der Voraussetzung eines unabhängigen Bahnbetriebs die Müggelseeroute im Vergleich mit Abflügen über Erkner zu einer kleineren Anzahl Betroffener führt. Die An- und Abflugverfahren für den Flughafen Berlin Brandenburg sind vom BAF am 26. Januar 2012 festgelegt und vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung als 247. Durchführungsverordnung des BAF zur Luftverkehrs-Ordnung im Bundesanzeiger vom 20. März 2012 veröffentlicht worden.

Kommentar Nr. 51

Hinweis der Moderation

51

Lieber Abrissbefürworter,

vielen Dank für ihre Beteiligung an diesem Projekt.
Allerdings möchten wir Sie bitten, in Zukunft auf Aussagen zu verzichten, die als Beleidigung aufgefasst werden können und einer sachlichen und konstruktiven Diskussion im Wege stehen.
Vielen Dank für ihr Verständnis,

mit besten Grüßen,
Florian Buchner (Moderation)

Kommentar Nr. 1

Nachtflugverbot

1

Bitte setzen Sie sich dafür ein, dass nicht alle Flüge über Tegel abgewickelt werden.

Kommentar Nr. 2

Der Standort ist falsch

2

Wo waren die Proteste 1996 als wir gegen den Standort demonstriert haben. Man hat uns belächelt und gesagt, dass müssen wir halt hinnehmen und wir werden bei 500 - 600 Meter überflogen

Kommentar Nr. 3

Nicht nur die,

3

der ganze BER-Flughafen hat in diesem dicht besiedelten Gebiet nicht zu suchen!

Und dafür werden unsere Steuergelder verschwendet, eine Schande!

Kommentar Nr. 4

Fluglärm in Friedrichshagen

4

Aktuell wird unser Grundstück mitten in Friedrichshagen regelmäßig von Fliegern nach Tegel überflogen - in 1200 bis 1500m Höhe ( so wie es die Flieger aus Schönefeld dann auch werden) - Lärmbelastung 55 - 60DB für jeweils ca. 30 Sekunden. Die Eisenbahn - 600m Luftlinie entfernt - bei entsprechender Windrichtung bis 85 DB für 1 Minute - PKW über Kopfsteinpflaster x-mal am Tag vor dem Grundstück - bis 70DB für 10 Sekunden.....

Kommentar Nr. 5

Die Müggelsee-Flugroute bringt nicht nur Lärm

5

Es wird nicht nur der Lärm sein, der über die Region "hereinbricht", wenn im Minutentakt die Flugzeuge Friedrichshagen und den Müggelsee überfliegen. In einigen Jahren wird das Gewässer und die Umwelt durch die Emissionen so geschädigt sein, dass das für Mensch und Umwelt unabsehbare Folgen haben wird. Dieses Risiko abzuwenden sind alle vernünftig denkenden Bürger mit ihrem Protest aufgerufen.

Kommentar Nr. 6

Bürger wehrt Euch

6

gegen Arroganz und unerträglicher Ignoranz

Kommentar Nr. 7

Unehrlichkeit wehrt

7

am längsten...

Kommentar Nr. 8

Müggelseeroute

8

Eine Katastrophe...inmitten des Naherholungsgebietes ein Drehkreuz. Naturgeschützte Wasservögel sorgen für Vogelschlag und eine Maschine kann abstürzen. Dazu kommt der Müggelsee liefert Trinkwasser für Berlin !! Der Feinstaub verpestet die Frischluft für den Versorger der Frischluft der Innenstadt :-(

Kommentar Nr. 9

Mueggelseeroute

9

wir muessen die Ignoranz der Politiker anprangern und beenden indem wir sie abwaehlen.
Siehe die Meinung von Fr. Harandt, SPD, sie braucht nicht mehr mit den Buergern sprechen- sie ist ja gewaehlt!!!

Kommentar Nr. 10

Die Müggelsee-Flugroute muss weg

10

Die Müggelseeroute wurde ohne erforderliche Umweltverträglichkeitsprüfung festgelegt. Die EU hat eine Überprüfung der Vorgänge angekündigt. So etwas passiert nur bei besonders gravierenden Fällen. Für Teile der Müggelseeregion gilt europäisches Umweltrecht (SPA und FFH).

Es wird spannend, ob es den Flugrouten-Verantwortlichen gelingt, sich aus diesem Schlamassel rauszuwinden.

Kommentar Nr. 11

Die EU wird es richten

11

Die Müggelseeroute über europäische Naturschutzgebiete (FFH & Spa) wurde nicht einer FFH-Verträglichkeitsprüfung unterzogen. Dass sich die EU jetzt in die Debatte einschaltet, zeigt die Bedeutung dieser Unterlassung.

Die Verantwortlichen wären gut beraten, einem möglichen EU-Verfahren zuvorzukommen, und die Müggelseeroute zu streichen.

Kommentar Nr. 12

Anerkennung des Bürgerwillens klingelts?

12

Schaffung demokratischer Verhältnisse durch Anerkennung des Bürgerwillens.
Schutz von Natur und Umwelt! Achtung des Grundgesetzes Art, 1(1) und 2(2).
Verlagerung des Flughafens BER nach Sperenberg!

Kommentar Nr. 13

BER wird fallen

13

die leidtragenden Zuschauer sind die im Norden

Kommentar Nr. 14

der Flughafen wilie brant wird niemals fertig,

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und selbst das verzögert sich!

Kommentar Nr. 15

meine Meinung:

15

1. Überall im Stadtgebiet gibt es Tempo 30 Zonen, die von 22-6 Uhr gelten. Nur die Flieger interessiert das nicht. Manchmal ist es so laut, dass man auch in der Nacht gegelmäßig wach wird. Zu DDR Zeiten hat man nichts gehört !!
Also zuerst einmal ein Nachtflugverbot. !!!!!
2. Offensichtlich fliegen die Jets schon lange nicht mehr gerade Strecken, sondern biegen unmittelbar nach dem Start Richtung Norden ab. Der Lärm ist unerträglich und gerade im Sommer, wenn man den Garten benutzen will, sehr störend.
Man kann von meinem Fenster aus genau beobachten, wie nah die Flieger mittlerweile an und über Lichtenrade fliegen. Besonders schlimm ist es, wenn derselbe Flieger nach ca. 10 min. noch einmal über Lichtenrade donnert, nachdem er irgendwo über Teltow gewendet hat.
Ein Großflughafen mit Fliegern im Minutentakt hat in einer so dicht besiedelten Gegend nichts zu suchen !!
Und wie dumm muss man sein, um sogenannte Tagesrandzeiten zu erfinden ?
Der Flughafen in Schönefeld gehört stillgelegt und abgerissen.
Er ist illegal, weil der Standort der schlechteste ist und unter falschen Angaben beantragt wurde.

Kommentar Nr. 16

SXL=unüberbrückbare differenzen oder

16

voll gegen die wand gefahren

Kommentar Nr. 17

Müggelsseroute

17

Die Müggelseeroute muß weg: Trinkwasserschutzgebiet, ohne Umweltgutachten beschlossen und die Bürger wurden hintergangen. BER ungeeigneter Standort für einen Großflughafen!!
MONA LIESE

Kommentar Nr. 18

Flugroute übers Wasserwerk ist gefährlich!

18

Ich bin auch gegen die Flugroute via Friedrichshagen, weil sie über das Wasserwerk führt und die Trinkwasserversorgung von Millionen Menschen gefährdet.

Kommentar Nr. 19

Lärmreduktion = Zone 30 + Innenstadtmaut + keine Flüge über Naherholungsgebiete

19

Es muss in Berlin im Allgemeinen viel mehr für den Lärmschutz getan werden. In der Innenstadt muss der Autoverkehr massiv eingedämmt werden und die Lärmbelastung reduziert werden. Die Naherholungsgebiete müssen vom Fluglärm verschont bleiben.

Kommentar Nr. 20

Schütz die Natur und den Menschen vor der Zerstörung

20

Ja und ja und ja - basta!

Kommentar Nr. 21

Eingeständinis der Politik

21

, dass Schönefeld als Standort eine falsche Entscheidung war und es nun an der Zeit wäre, künftige Alternativen zu suchen.

Kommentar Nr. 22

Flugverkehrbaustellenkoordination ohne Bender

22

ach da schau her...selbst der Fraport Guru Bender lehnt eine verantwortliche Koordinierung der Fertigstellung BER ab, die Gründe liegen wohl auf der Hand, er würde aber in beratender Position zur Seite stehen...
Was genau noch an Fehlerquoten in der Gesamtheit an die Öffentlichkeit kommt, wird er wohl aus den Akten nur erahnt haben und sogleich mit dem Kopf geschüttelt,

selbst das Handelsblatt schreibt heute dass eine Doppelstrategie zweier Flughäfen für Berlin unabdingbar sei, Tegel systematisch ausblutete ohne Investionen, die heute wiederum bei laufenden Betrieb fast unmöglich sind und nach Stand der Dinge BER unausweichlich werden,

Kommentar Nr. 23

Volksbefragung Volksabstimmung jetzt

23

die Wahrheit muss ans Tageslicht

Kommentar Nr. 24

BER=S21

24

hier ist die katze noch lange nicht im sack

grüssle aus stuttgart

Kommentar Nr. 25

Naturschutz: Wo die Grenze ziehen?

25

Am Spandauer See brüten und leben Wildgänse, die mit dem Fluglärm von Tegel auch leben müssen! Sind die dann weniger schutzbedürftig als jene am Müggelsee?

Kommentar Nr. 26

es geht nicht darum was höherwertiger ist

26

es geht um unwahrheiten, es geht um lügen, es geht um vorspielung falscher tatsachen und dies betrifft auch Tegel,
Gesundheit Natur Leben steht über alles und nicht hinter Geld Geld Geld,

Wofür wurden Naturschutzgebiete, Naherholungsgebiete o.ä. geschaffen? Sie wurden nicht ausschließlich nur zum Schutz der Tierwelt geschaffen.

Kommentar Nr. 27

@chris

27

das ist nicht die Frage

Kommentar Nr. 28

Nachtflugverbot und falscher Standort

28

Keiner kommt mit 5 Stunden Schlaf aus, auch nicht ein Hr. Wowereit. Da der sowie schon nix im Kopf hat, können sie über seine Wohnung fliegen.
Forderung: konsequentes Nachtflugverbot!!!!
Falscher Standort, wie wir alle wissen. Täuschungen, Lügen und Millionen von Steuergeld-Verschwendungen, müssen ein Ende haben.
Die Müggelseeroute muß weg und das im Sinn von ganz Berlin.

Kommentar Nr. 29

Fachgremium! Ergebnis anerkennen!

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Raumordnungsverfahrens von 1994/1995!
( http://de.wikipedia.org/wiki/Flughafen_Berlin_Brandenburg#Standortwahl )!
An den Grundaussagen hat sich nichts geändert: es sei so - politische Dinge werden anders und lebensfremd bewertet,wie z.b. die Welt ist eine Scheibe!

Kommentar Nr. 30

Müggelseeroute

30

BER ist ein unschönes Beispiel für intransparente Standortplanung wider besseres Wissen- Angabe falscher Flugrouten, Kleinrechnen der Baukosten, Mißachtung von Lärm-und Umweltschutz.
Speziell bei der Müggelseeroute kommt noch der Gewässerschutz hinzu.
Hinterrücks sollten am Bürgerwillen vorbei vollendete Tatsachen geschaffen werden- ist erstmal ein Projekt „too big to fail“, so war wohl die Herangehensweise, dann gebieten volkswirtschaftliche Gründe ein Festhalten am Plan, selbst wenn ein Einspruch nach der der aktualisierten Datenlage ( tatsächliches Passagieraufkommen, Transferfunktion, reale Flugrouten und -Zeiten) aus Sicht der potentiell betroffenen Anwohner begründeter ist als je zuvor.
Standort Schönefeld war nie sinnvoll bzw. richtig und die Route über das Trinkwasserschutz- und Naherholungsgebiet Müggelsee ist besonders inakzeptabel!

Kommentar Nr. 31

@PiGL

31

die Umweltverträglichkeitsprüfung wird den Standort BER zum Fallen bringen, da bist heute immer und immer wieder öffentlich verkündet wird, eine Umweltverträglichkeitsprüfung sei keine "Pflicht" gewesen,

- ach so keine Pflicht - bei Naturschutzgebiet
- ach so keine Pflicht - bei Trinkwasserschutzgebiet
- ach so keine Pflicht - bei allen relevanten Prüfungsvorgaben dieser Größenordnung !

hier wurde ganz klar einfach so probiert, wie weit kommen wir damit durch ! und wenn erst einmal 4 Mrd. versickert sind, müssen wir ja weiter bauen

- falsch -

Kommentar Nr. 32

viele Forenschreiber fordern Geschwindigkeitsschilder

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die nach meinen Kenntnisstand nicht die Welt kosten, z.b. Halterohr bis 3m Stahl/Zink 19 Euro, 30 km/h Schild kleine Ausführung 27 Euro, Halteschelle 4 Euro, Schrauben 2 Euro,

somit hätten wir für etwa einen Kilometer einen Kostenrahmen je nach Aufwand der Einmündungen/Wiederholungen von nicht mehr als 2000 Euro/Kilometer,

wieviel Geld ist Eurer Meinung nach schon fürs Nichtstun an ein grosses Unternehmen geflossen, die am BER beauftragt waren? Ich sage es Euch: 40 Mio. Euro Abfindung für die Firma Hoch Tief für einen nicht erteilten Auftrag -fahrlässig/vorsätzlich?- weiß wohl keiner so genau und die Fachverwaltungen schweigen natürlich,

wieviele Geschwindigkeitsschilder vor Schulen Kitas Krankenhäuser, wieviele Meter Lärmschutzwände an Gleisbahnen, wieviele Lärmschutzfenster in Flughafennähe wären mit diesen 40 Mio. Euro finanzierbar gewesen?

und dies liebe Leser ist nur ein geringer unscheinbarer BER Betrag

Kommentar Nr. 33

Stark verpestete Luft durch Kerosin und extremer Fluglärm durch den Flughafen Schönefeld

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kaum ist die eine Baustelle noch am Laufen - Krebsdebatten - da wird in der Politik über die nächste Übelkeit gesprochen - Fracking -

für wie dumm werden die Bürger eigentlich gehalten?

Kommentar Nr. 34

Koalitionsvertrag am Müggelsee gebrochen

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Der Berliner Koalitionsvertrag zwischen SPD und CDU enthält eine Passage, die die Suche nach Alternativen zur Müggelseeroute beinhaltet. Gut ein Jahr danach ist von diesem Regierungs-Vorhaben nichts mehr zu sehen.

Als Wahlbürger fühle ich mich getäuscht. So verspielt die Politik am BER Vertrauen.

Kommentar Nr. 36

Forderung des Umweltbundesamts umsetzen: Nachtflugverbot von 22:00-06:00 Uhr

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In seiner Lärmfachliche Bewertung der Flugrouten für den Verkehrsflughafen Berlin Brandenburg (BER) führt das Umweltbundesamt (UBA) aus, dass durch nächtliche Lärmbelastungen und die damit verbundenen Störungen des Schlafes weitreichende gesundheitliche Folgeschäden auftreten. Deshalb empfiehlt das UBA für den BER ein Ruhen des regulären Flugbetriebes von 22.00 Uhr bis 6 Uhr. Außerdem hält das UBA andere Flugroutenverläufe für möglich, um die Fluglärmsituation in der Region am Müggelsee zu verbessern und schlägt vor, stärkere ökonomische Anreize zu schaffen, um den Betrieb lärmarmer Flugzeuge zu fördern.

Kommentar Nr. 37

es ist an der Zeit inhaltlich nachzudenken welche Auswirkungen uns alle! Nord bis Süd erwartet

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Als es um das Volksbegehren gegen den Nachtflug am BER ging, hat sich niemand intensiv dafür interessiert weil es politisch flach gehaLTEN WURDE.So haben die Oberen es immmer mit uns gemacht.
Es ist an der Zeit zu begreifen, dass es bei innerstädtischen Flugplätzen oder solchen, die so dicht an der Stadt liegen wie der BER, die meisten Flüge über die Stadt gehen, egal ob es Flugrouten gibt oder nicht. Ab 1.500 m Höhe kann jeder fliegen wie er will! D.h. der Müggelsee ist ein Einfahrtstor in die Stadt.Daraus folgt: ein internationaler Großflughafen sollte nicht so dicht an einer Großstadt gebaut werden. So bleiben nur noch 2 Möglichkeiten:
1. Der BER wird wie geplant ein Regionalflughafen ohne Drehkreuz
2. Einen internationalen Großflughafen sollte man in z.B. Sperenberg bauen.Zum einen totales Nachtflugverbot 22:00 - 6:00 Uhr (wie in der Innenstadt in Tempo 30 Zonen oder sind wir hier Menschen 3. Klasse?). Zum anderen nochmal über einen geeigneteren und wirtschaftlicheren Standort für einen rentablen Flughafen ohne Subventionen nachdenken. Es ist doch völlig daneben nach einem Gutachten den 7. besten Standort mit der Brechstange politisch durchzusetzen. Wie weit man damit kommt, sehen wir ja und eine Ende ist nicht in Sicht. Für das viel Geld hätte man sehr viel und gute Lärmschutzmaßnahmen für Berlin umsetzen können.

Kommentar Nr. 38

Lebensqualität schützen!!

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Der Müggelsee und seine Umgebung muss frei von Lärm und Verschmutzung sein!

Kommentar Nr. 39

Die Müggelseeroute muss verhindert werden

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Die Müggelseeroute muss verhindert werden. Sie würde bei Ostwind die Wohngebiete von bis zu 800.000 Menschen verlärmen.

Kommentar Nr. 40

!

40

Sowohl die Einflugschneise für den bestehenden Flughafen SXF Schönefeld als auch die des kommenden Flughafens BER verlaufen direkt über eines der schönsten Naherholungsgebiete Berlins. Hier bietet das Naturschutzgebiet Krumme Laake/ Pelzlaake mit 330 ha Fläche sowohl Lebensraum für Tiere als auch Erholungsraum für gestresste Berliner und Brandenburger. Zahlreiche Touristen sind im Sommer in den Wälder unterwegs und erfreuen sich an der Natur. Schon heute ist es durch die Einflugschneise sehr laut. Für diese Region sind nach der Eröffnung des Flughafens 54.000 Überflüge pro Jahr geplant. Was müsste in meinen Augen getan werden, damit es hier leiser wird? Ein sofortiger Baustopp des Fass ohne Bodens BER und Errichtung an anderer Stelle durch mit einem kompetenten Konzept für die Umgebung.

Kommentar Nr. 41

Die Müggelseeroute muss weg! Wo sind die politischen Taten?

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Im Koalitionsvertrag der Berliner SPD und CDU seht:
Folgende Maßnahmen können zur Lärmminimierung beitragen:
* strenges Nachtflugverbot
* neuer Flughafenstandort als Alternative zu Tegel und Schönefeld/BER
* Lärmabgabe auf alle Flugtickets, z.B. 20 € pro Ticket (verteuert prozentual Kurzstrecken)
* Investition der Lärmabgabe in betroffene Gemeinden und Stadtteile
* keine direkten und indirekten Subventionen der Luftverkehrswirtschaft
* Mindestflughöhe 3000 m über dem Stadtgebiet
* Kein Drehkreuz am BER
Die Müggelseeroute verursacht derzeit beim Anflug auf Tegel und nach Eröffnung des BER enorme Lärm- und Umweltbelastungen, die ohne Umweltverträglichkeitsprüfung ca. 800.000 Menschen, die Natur, das Erholungs- und Trinkwasserschutzgebiet erheblich schädigen. Die Bevölkerung wurde nicht am Planfeststellungsbeschluss für die Müggelseeroute beteiligt und erst nach Ablauf der Einspruchsfrist darüber informiert. Sollten wir noch in einer Demokratie und einem Rechtsstaat leben, sind die Rechtmäßigkeit der Müggelsseroute sowie des falschen Standortes BER unbedingt zu prüfen und zu korrigieren. Anderenfalls lösen diese Fehlentscheidungen weitreichende soziale juristische und ökologische Kettenreaktionen aus.

Kommentar Nr. 43

Kein Kerosinregen auf den Müggelsee und die Uferlandschaften

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Es ist alles gesagt: diese Flugroute stört das Gleichgewicht zwischen Verkehr, Mensch und Natur. Und leider wurde nicht mit offenen Karten gespielt - wie aus den zahlreichen Medienberichten zu entnehmen ist. Deshalb bin ich ein Gegner dieser Flugroute und fordere von den Verantwortlichen endlich auf die Bedürfnisse der Anwohner, aber auch der Erholiungsuchenden, einzugehen.

Kommentar Nr. 44

Nachtflugverbot 22 Uhr bis 6 Uhr

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Nach der Wiedervereinigung entfällt der Grund für einen Flughafen innerhalb oder direkt am Stadtgebiet Berlin. Hinzu kommt, dass die bis 1990 am Ausdehnen gehinderte Stadt endlich über die bisherigen Grenzen wachsen kann. In dieses dichtbesiedelte Gebiet den Flughafen BER zu planen, war eine politische Entscheidung, die den Bürgern im Gegenzug Lärmentlastung, optimalen Lärmschutz (Abgeordnetenhausbeschluss von 2002) und Beschränkung auf die Verkehrsbedürfnisse der Region Berlin/Brandenburg zusicherte. Keine dieser Zusicherungen wird offensichtlich eingehalten: Verlärmung der gesamten Stadt und der umliegenden Gemeinden durch Flugrouten, inzwischen sogar gerichtlich festgestellte kapitale Manipulationen beim Lärmschutz, massive Versuche lärmintensive internationale Drehkreuze einzurichten.
Forderungen zur Verhinderung von Gesundheitsschädigungen durch übermässigen Lärm sind deshalb:

1) ein striktes Nachtflugverbot mindestens von 22 - 6 Uhr an den Berliner Flughäfen BER, Schönefeld und TXL gilt,
2) Flugroutenfestlegungen entsprechend des Planfeststellungsbeschlusses BBI/BER und der zugehörigen Erörterungsverfahren mit abhängiger Nutzung der Startbahnen, um unmittelbare Südabkurvungen über die Autobahn zur Vermeidung von Lärm in Siedlungsgebieten durchzuführen,
3) Begrenzung der Flugbewegungen auf die maximal die planfestgestellte Anzahl an den Berliner Flughafen-Standorten und unmittelbar beginnende Planung von stadtfernen Standorten für Ausweich- und Mehrverkehre

Kommentar Nr. 45

Einhaltung des Nachtflugverbotes für Tegel / Striktes Nachflugverbot für Schönefeld

45

In Solidarität mit den geplagten Tegel-Anwohnern fordere ich eine Einhaltung des bestehenden Nachtflugverbotes für den Flughafen Tegel. Dieses wird in eklatanter Weise durchbrochen.
Die Anwohner sollten dafür demonstrieren. Es lohnt sich in jedem Fall.
Es kann nicht sein, daß infolge der durch Schlamperei und Größenwahn verzögerten Inbetriebnahme des Flughafens BER Schönefeld die Luftverkehrsunternehmen den Tegler Anwohner einfach den Lärm aufzwingen, der den Schönefelder Anwohnern und einem Großteil der Bevölkerung des Berliner Südens zugedacht war. Man hat offensichtlich die für BER Schönefeld (aufgrund einer vermeindlich höheren Abfertigungskapazitäten) geplante Erhöhung der täglichen Flugabfertigungen nun in brutaler Weise den Teglern übergeholfen, ohne sich um das dort geltende Nachflugverbot zu scheren.
In gleicher Weise fordere ich die Durchsetzung eines strikten Nachflugverbotes für den geplanten "Hauptstadtflughafen" BER Schönefeld, so wie es jetzt auch die Brandenburgische Landesregierung unterstützt.
Wenn Herr Wowereit hiergegen das Argument eines unwirtschaftlichen Flughafenbetriebes anbringt, so kann ich Ihm hier nur zustimmen. Die Unwirtschaftlichkeit ergibt sich zwangsläufig aus dem falsch gewählten Standort und ist nicht durch Lärmterror gegen Berliner und Brandenburger Bürger zu heilen.
Darum keinen müden Steuer-Euro mehr für dieses gescheiterte Wahnsinnsprojekt !
Sinnvolle Nachnutzung des Milliarden-Grabes und Neuplanung eines wirklichen Hauptstadflughafen!

Kommentar Nr. 46

Hohe Kosten für das Gesundheitssystem durch Auswirkungen des Fluglärms

46

Abgesehen davon, dass der Schutz der körperlichen Unversehrtheit in der Deutschen Gesetzgebung deutlich unterrepräsentiert ist (im Vergleich zum Beispiel zum durchaus berechtigten Schutz von Umwelt, Natur und Tierwelt) müssen unter der finanziellen Betrachtung eines Großflughafens in unmittelbarer Großstadtnähe endlich auch die durch den Fluglärm nachgewiesen steigende Anzahl von Erkrankungen udn damit steigende Kosten im Gesundheitssystem in Betracht gezogen werden. Der Fluglärm führt nachgewiesenermaßen z. Bsp. zu signifikant mehr Schlaganfällen u.ä. Erkrankungen.

Auf unserem Grundstück (und allen umliegenden in der Siedlung) in Berlin-Köpenick gibt es weiterhin aktuell keine Trinkwasserversorgung durch die Berliner Wasserbetriebe.
Die Einträge von Schadstoffen durch den ansteigenden Flugverkehr gelangen somit natürlich ebenfalls in die Oberflächennahen Trinkwasserbrunnen aller Anwohner, die in der Region ihr Trinkwasser beziehen - und werden somit von diesen täglich aufgenommen. Dies gilt sicher ähnlich für die Trinkwasserbrunnen in der Müggelseeregion der BWB.

Wie es möglich ist, dass ein Natur-/Landschaftsschutzgebiet (um den Müggelsee) durch eine so stark frequentierte Flugschneise gekreuzt werden darf, ist mir sowieso rätselhaft.

Nachtruhe: Wie bei allen anderen Lärmarten auch, muss zur Schonung der Gesundheit der Anwohner ein Nachtflugverbot von 22-6 Uhr gelten. Dieser Schonungs-Zeitraum ist bei allen Lärmarten in Deutschland üblich.

Kommentar Nr. 47

BER am falschen Standort

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Der BER muss ausserhalb des Autobahnrings gebaut werden. Kein weiteres Geld in den Pleiten-Rech-und-Pannen-BER.

Kommentar Nr. 48

Der Flughafenstandort ist falsch gewählt

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Der Flughafenbau in Berlin-Schönefeld sollte sofort gestoppt werden.
Der Standort ist falsch gewählt. Dort nicht noch mehr Geld verschwenden.

Kommentar Nr. 49

Der Flughafenstandort ist falsch gewählt

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Kein Flughafen in Berlin-Schönefeld.
Die Geldverschwendung muss sofort gestoppt werden.

Kommentar Nr. 50

BER

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Der BER am Standort Schönefeld ist von menschenverachtenden arroganten Politikern geplant, durchgesetzt und (glücklicherweise noch nicht fertig-) gebaut worden. Er muß schnellstens einer Nachnutzung zugeführt oder abgerissen werden. Ein Neubau sollte am im Standortsuchverfahren von Juli 1993 bis November 1994 als am geeignetsten gefundenen Standort Sperenberg erfolgen. Das wäre ein echter Beitrag zum Lärmschutz und Gesundheitsschutz der Bevölkerung, zum Umweltschutz und zur Vermeidung eventueller Flugkatastrophen über dem unmittelbaren Stadtgebiet. Darüber hinaus scheint es nach dem Desaster am jetzigen Standort die auf Dauer preiwerteste Lösung zu sein.

Kommentar Nr. 52

100 % Unterstützung

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100 % Unterstützung

Kommentar Nr. 53

Absolute Ingnoranz gegenüber 10000den von Anwohnern

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Die von den ca. 100000 Bürgern gewählten Abgeordneten in SXF-Nähe aller Parteien haben 100% versagt.
Wowi hat sein Elternhaus in Lichtenrade einige Zeit vor Bekanntgabe der neuen Flugrouten verkauft.
Demokratie ist, wenn man anderen nur das zumutet was man selbst auch erträgt.
Auf den Straßen Berlins überall Lärmschutzzonen mit Tempo 30 (besonders 22:00-6:00). Die Flugzeuge dürfen mehrfach lauter sein und das sogar bis 24:00 und ab 5:00. Das nennt man
Schizophrenie.

Kommentar Nr. 54

Es gibt keine brauchbaren Flugrouten!

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Was das Schlimmste am BER ist? Es gibt keine vernünftigen, von vielen Menschen unbesiedelten Schneisen oder solche mit wertloserer, wenig schützenswerter Natur. Es ist ein Dilemma. Sollen die Gosener Wiesen und die Stadt Erkner einer Doppelbelastung durch An- und Abflüge gleichzeitig ausgesetzt werden? Kann man dem Flora-Fauna-Habitat Dämmeritz-See und den Menschen in Gosen, Neu-Zittau, Wernsdorf oder Erkner einfach das für sie Schlimmere antun, weil, wir Freidrichshagen und den Müggelsee zu Recht so lieben? Ist es aber dort, wohin wir die Route verschoben haben, dann weniger schlimm?

Oder im Westen der Rangsdorfer See. Soll dieses wunderbare Flora-Fauna-Habitat, der Rastplatz Tausender von Zugvögeln, geschützt werden, um dafür dann Blankenfelde-Mahlow vierfach zu belastet durch An- und Abflüge gleichzeitig auf zwei Start- und Landebahnen? Und diese Gemeinde hat die kleine, wohl offensichtlich völlig zu vernachlässigende Größe von 25.700 Menschen, denen es schon ohne den Knick nach Süden und die Belastung des Sees inhuman schlecht ergehen wird unter der Fluglärm- und Schadstoff-Last des BER.

Es gibt einfach keine Flugrouten-Festlegung ohne Dilemmata bei diesem BER-Standort! Und die Forderung: "Da nicht!" und "Da aber auch nicht!" macht gar keinen Sinn. Wir brauchen eine sofortige Neuplanung für den Flughafen an einem raumverträglichen, geeigneten Baugelände. Alles andere ist und bleibt zum Verzweifeln aussichtslos!

Kommentar Nr. 55

Praktisch das ganze Flugaufkommen in SXF sind Billigflieger ca. 7 Mio.

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Auch in TXL gibt es jetzt schon viele Billigflieger
Bei den prognostizierten 27 Mio. Fluggästen in BER sind nur ca. 7 Mio. typische Business Flieger

Der Rest verteilt sich auf die ganz billigen (EasyJet, Ryan Air, etc.) und nicht ganz so billigen (air berlin) aber auch nicht margenträchtigen Passagiere (typische air berlin Flieger, Urlaubsflüge, german wings - die übrigens auch in der Fressmeile nicht viel Geld lassen und keine Armani-Anzüge kaufen). Also was soll das ganze dann?
Und aus diesen beiden Bereichen kommt ja das Wachstum speziell für den Berliner Flugverkehr - siehe neues Lufthansakonzept. aha verstanden! frage: Wir sind halt nicht FRA oder MUC als Standort oder werden wir es doch mit den vielen bayerndollar?
Deshalb ist es ja so dämlich ökonmisch betrachtet, einen Flughafen an den Bedürfnissen der Wachstumstreiber des hiesigen Flugverkehrs vorbei zu bauen, wo die Gebühren höher als in TXL und damit mehr als doppelt so hoch wie jetzt in SXF sein sollen, was für ein Drama!
Deshalb sagt ja auch die erfolgreichste und profitable Airline Europas reusper/mmmh ryanair - zum BER Konzept (bitte festhalten)"" Was für ein riesen Unsinn"" Zitat ende!

Und der permanent looser (sorry trifft aber mehr als deutlich zu) ""Air Berlin"" sagt "" Super""

gute nacht freunde und grüssle aus stuttgart

Kommentar Nr. 56

Südlicher

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Flughafen weiter südlicher und Startbahnen damit weiter auseinander, dann sind Parllelstarts möglich.

Kommentar Nr. 57

Müggelsee-Route

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Nicht nur die Müggelsee-Route muss weg! Die Flugzeuge sollen bei Ostwind geradeaus fliegen, wie ursprünglich vorgesehen!