Berlin.de Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt

Ehemaliges Urbankrankenhaus

Karte

test

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Straßenlärm Tag (bzw. 24h)

Ehemaliges Urbankrankenhaus

Die Gebäude des ehem. Urbankrankenhaus sind im 2012 in Wohnungen umgewandelt worden. Die Wohnräume der Gebäuderiegel die an der Urbanstraße angeordnet sind leiden besonders unter den erhöhten Schallemissionen. Die Werte sind einfach aus den Karten der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt über den FIS-Broker zu entnehmen (http://fbinter.stadt-berlin.de/fb/index.jsp). Besonders exponiert sind diese Wohnungen aus einen einfachen Grund: die Berliner Wohntypologie hat immer bei Wohnungen die auf eine Strassenfassade liegen mind. ein Berliner Zimmer der seine Ruhe aus einen Hinterhof bezieht. Hier sind aber die Wohnungen alle "durchgesteckt" und bekommen die Schallwellen aus der Urbanstrasse die sich in den offenen Höfe verfangen voll zu spüren.
Diese Anlage die einst der Erholung und Genesung von kranke und leidende Menschen diente ist aufgrund der verkehrlichen Anbindung das exakte Gegenteil geworden. Auch die Freianlagen des neue Krankenhauskomplex sind ungeeignet für eine Erholung.
Früher war in ein gewissen Umkreis von ein Krankenhaus immer eine sogenannte Ruhezone die aus dem Strassenschild H gekennzeichnet war Pflicht.

Das ganze Abschnitt der Urbanstraße zwischen Grimmstrasse und Geibelstraße sollte als Tempo 30 ausgewiesen werden um dort nicht nur für die neu entstandenen Wohnungen sondern auch für die Krankenhaus-Aussenflächen und die Schulen das angemessene Lärmpegel zu gewährleisten

Eigene Auswahl möglicher Maßnahmen
Fahrbahn sanieren
Geschwindigkeiten für Autos reduzieren und Tempo 30-Abschnitte
Dialogdisplays
23 Teilnehmer/innen unterstützen den Vorschlag
0 Teilnehmer/innen sind neutral
2 Teilnehmer/innen lehnen den Vorschlag ab

Erklärung: Die Bewertung diente der Ermittlung einer Top20-Liste, weitere Infos dazu hier.

Rückmeldung der Senatsverwaltung: 

Die Voraussetzung für die Genehmigungsfähigkeit des Wohnbauvorhabens auf dem Gelände des ehemaligen Urbankrankenhauses war die Durchführung des Bebauungsplanverfahrens 2-24 in der Zuständigkeit des Bezirks Friedrichshain-Kreuzberg. Die Thematik der hohen Verkehrslärmbelastung wurde im festgesetzten Bebauungsplan nicht mit planerischen Mitteln durch Festsetzungen gelöst, sondern ist im anschließenden Baugenehmigungsverfahren abschließend geregelt worden. Demnach müssen die vorhandenen Wohnräume auf der Grundlage von Schallgutachten ausreichend gegen Verkehrslärm geschützt und mit Auflagen im Baugenehmigungsverfahren abgesichert sein. Inwieweit eine Umsetzung schallschützender Maßnahmen durch die Bauausführung erfolgte, kann nicht im Rahmen der Lärmaktionsplanung ermittelt werden.

Für Straßenabschnitte der Urbanstraße zwischen Baerwald- und Grimmstraße sind bereits vor den öffentlichen Schulgebäuden und Kindertagestätten Tempo 30-Regelungen am Tage angeordnet.

Im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung wurden viele Hinweise zu möglichen weiteren Tempo-30-Abschnitten auf Hauptverkehrsstraßen gegeben. Eine Reihe von Kommentaren wendet sich aber auch gegen weitere Geschwindigkeitsbeschränkungen.

Die Vorschläge werden von uns aufbereitet und zunächst aus fachlich-akustischer Sicht bewertet und gegebenenfalls mit Prioritäten versehen. Die weitere Verfahrensweise wird dann mit der Verkehrsverwaltung und der Straßenverkehrsbehörde abgestimmt. Über die Ergebnisse werden wir im Rahmen der Lärmaktionsplanung berichten.

Tempo 30-Anordnungen aus Lärmschutzgründen sind rechtlich nur auf der Grundlage des § 45 StVO durch die Straßenverkehrsbehörde möglich. Hierfür ist aber eine Einzelfallprüfung unter Einbeziehung aller verkehrsrelevanten Belange erforderlich.

Im Lärmfachworkshop wurde deutlich, dass die Bewohnerinnen und Bewohner die vorhandenen passiven Lärmschutzmaßnahmen als nicht ausreichend bewerten, zumal es bedingt durch die Bebauungsstruktur keine ruhigen Bereiche gibt. Weitergehende aktive Lärmschutzmaßnahmen, wie Lärmschutzwände, wurden aus städtebaulichen Gründen nicht genehmigt. Im weiteren Verfahren werden Möglichkeiten zur Lärmminderung untersucht, z. B. auch straßenräumliche Maßnahmen zur Dämpfung der Geschwindigkeit und Verstetigung des Verkehrsflusses.

Kommentar Nr. 1

Fahrradspur ausweiten und auf die Fahrbahn ausweisen

1

Auch die Fahrradfahrer leiden auf der Urbanstraße aufgrund der sehr enge Fahrradspur. Eine zusätzliche Maßnahme könnte die Verlagerung der Fahrradspur auf der Fahrbahn sein mit gleichzeitiger Ausweitung auf 2 Meter analog zu den vielen neuen Beispiele (Dudenstraße ...)

Kommentar Nr. 2

Urbanstr

2

Auch wäre zu überlegen, ob eine Fußgängerampel zwischen Verlängerung der Fontanpromenade und Durchgang zwischen altem und neuem Urban KKH zu installieren wäre (alte Achse und Durchgang Südstern Landwehr-Kanal)

Kommentar Nr. 3

Ehemaliges Urbankrankenhaus

3

Die Urbanstraße wird zunehmend als Ausweichstraße zu den parallelen Hauptstraßen verwendet. Teilweise ist schon eine Begrenzung auf 30 km gegeben. Die Straße sollte von Blücherplatz bis Cottbusser Tor durchgängig nur mit 30 km/h befahren werden, was durch die Verkehrsdichte während der längsten zeit des Tags schon erzwungen wird.

Kommentar Nr. 4

Fahrradspuren auf der Fahrbahn

4

Weiter spricht für Radspuren, dass die Hochbord-Radwege an der Urbanstraße in sehr schlechtem Zustand sind (u.a. "Sprungschanzen" durch Baumwurzeln) und der Fußweg im Interesse der Fußgänger breiter sein müsste, gerade an den Bushaltestellen.

Vor den Kreuzungen sind Radfahrer zudem für abbiegenden PKW und LKW wegen der parkenden Autos auf dem Parkstreifen schlecht sichtbar.

Radstreifen würden wohl auch zur Einhaltung der Geschwindigkeitsgrenzen beitragen. Die zur Nachtzeit bereits geltende Geschwindigkeitsbeschränkung wird offenbar praktisch nicht ausreichend wahrgenommen und jedenfalls oft nicht eingehalten.

Kommentar Nr. 5

Fahrradspur

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Für die Verlegung der Fahrradspuren auf die Fahrbahn spricht auch, dass die Bewohner der Häuser auf der Urban-Straße durch den Fahrradverkehr auf dem Bürgersteig gefährdet sind. Der schlechte Zustand des schmalen Fahrradweges veranlasst viele Fahrradfahrer, auf den Fußgängerbereich auszuweichen. Insbesondere Kinder sind gefährdet, wenn sie hier aus ihren Treppenhäusern bzw. Einfahrten auf den Bürgersteig treten.

Kommentar Nr. 6

urbanstrasse

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Zusätzlich sollten Fahrradspuren auf der Fahrbahn markiert werden. Der jetzige Fahrradweg auf der Urbanstraße ist in gefährlich schlechtem Zustand

Kommentar Nr. 7

Die Urbahnstraße ist eine Hauptstraße, was sonst?

7

Die Urbanstraße war niemals eine unbedeutende Nebenstraße. Sie ist bei Tag und Nacht eine wichtige Verbindung zwischen Teilen der Innenstadt und den südöstlichen Außenbezirken. Große Teile der Straße sind bereits auf Tempo 30.
Wer sich eine überteuerte Szene-Wohnung unmittelbar an einer Hauptverbindungsstraße kauft, sollte nicht davon überrascht sein, dass er wenn er dort einzieht tatsächlich auch an einer Hauptstraße wohnt.

Kommentar Nr. 8

RE: Die Urbahnstraße ist eine Hauptstraße, was sonst?

8

@ URAK
Sicherlich haben Sie recht, es ist seit Jahren eine Bedeutende Ost-West Verbindung. Allerdings laut Stadtentwicklungsplan Verkehr (STEP Verkehr) sollte diese Straße bereits 2011 auf Tempo 30 eingestuft werden. Dies konnte nicht umgesetzt werden, u.a. aufgrund der nicht realisierten Autobahnverbindung um den Kreis der Stadtautobahn zu schliessen.

Kommentar Nr. 9

Tempo 30 möglichst in der ganzen Urbanstraße!

9

Die Stadt soll menschfreundlich sein, vorallem kinderfreundlich.
Für sehr viele Menschen würde die Wohnqualität sehr steigen, wenn der Verkehr weniger durch die Urbanstraße gehen würde und zwar vom Kottbussertor bis zur Blücherstraße!!!