Berlin.de Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt

Fluglärm

Karte

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Fluglärm Tag (24h)

Fluglärm

Zum einen totales Nachtflugverbot 22:00 - 6:00 Uhr (wie in der Innenstadt in Tempo 30 Zonen oder sind wir hier Menschen 3. Klasse?). Zum anderen nochmal über einen geeigneteren und wirtschaftlicheren Standort für einen rentablen Flughafen ohne Subventionen nachdenken. Es ist doch völlig daneben nach einem Gutachten den 7. besten Standort mit der Brechstange politisch durchzusetzen. Wie weit man damit kommt, sehen wir ja und eine Ende ist nicht in Sicht. Für das viel Geld hätte man sehr viel und gute Lärmschutzmaßnahmen für Berlin umsetzen können. Auf Ihrer Karte hat man auch mal wieder Schönefeld gleich gar nicht dar gestellt, gehört ja auch nicht zu Berlin. Da ist ja eine Ländergrenze, da teilen wir den Lärm durch zwei oder wie kommt es zu dieser Darstellung? Also legen wir die Lärmkarte/-teppich von Tegel mal auf Schönefeld, dann kommt es hin.

Eigene Auswahl möglicher Maßnahmen
Fahrbahn sanieren
Lärmschutzwände oder -wälle
Pflanzen von Bäumen
Schallschutzfenster (in Gebäuden)
Schienenverkehr leiser machen
143 Teilnehmer/innen unterstützen den Vorschlag
0 Teilnehmer/innen sind neutral
4 Teilnehmer/innen lehnen den Vorschlag ab

Erklärung: Die Bewertung diente der Ermittlung einer Top20-Liste, weitere Infos dazu hier.

Rückmeldung der Senatsverwaltung: 

In dem Beitrag und den Kommentaren ist eine Reihe von Hinweisen auf Lärmstörungen und Vorschläge zu deren Beseitigung enthalten. Diese werden häufig in anderen Beiträgen zu einem Flughafenstandort in gleicher Weise, nur mit unterschiedlicher Gewichtung genannt. Die Beantwortung aller flughafenbezogener Beiträge erfolgt daher gemeinsam. Die Themen sind zum besseren Überblick als Abschnittstitel hervorgehoben.

Standort

Die Entscheidung, Berlin-Schönefeld zum Single-Flughafen BBI – heute Berlin Brandenburg (BER) – auszubauen, wurde von den Beteiligten, Bundesregierung, Berliner Senat und Landesregierung Brandenburg, in Form des sogenannten Konsensbeschlusses im Mai 1996 getroffen. Zugleich wurde im Konsensbeschluss festgelegt, die innerstädtischen Flughäfen Berlin-Tempelhof (möglichst bald) und Berlin-Tegel (spätestens ein halbes Jahr nach Inbetriebnahme des BER) nicht mehr weiter zu betreiben.

Die Trägerin des Ausbauvorhabens, die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH, hatte Ende 1999 einen Planfeststellungsantrag bei der zuständigen Genehmigungsbehörde des Landes Brandenburg gestellt. In einem aufwändigen Verwaltungsverfahren wurde geprüft, inwieweit von dem Vorhaben Interessen Dritter betroffen sind. Es fand ein umfangreiches Anhörungsverfahren statt. Seit 2004 liegt ein Planfeststellungsbeschuss vor. Anhand von Musterklagen hat das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig diesen Beschlus überprüft. Dem Ausbauvorhaben wurde mit bestimmten Maßgaben grundsätzlich stattgegeben. Der Planergänzungsbeschluss, der das nächtliche Lärmschutzkonzept neu regelte, wurde vom Bundesverwaltungsgericht im Jahr 2011 rechtskräftig bestätigt. Die Forderung nach Neubeginn der Diskussion über einen geeigneten Standort für den Single-Flughafen Berlin-Brandenburg ist deshalb unrealistisch.

Nachtflugverbot am BER von 22.00 bis 06.00 Uhr

Wegen der vom Bundesverwaltungsgericht aufgehobenen Teile des Planfeststellungsbeschlusses „Ausbau Flughafen Berlin-Schönefeld“ vom 13. August 2004 ist ein Planergänzungsverfahren „Lärmschutzkonzept BBI“ durchgeführt worden. Die Planfeststellungsbehörde hat mit Planergänzungsbeschluss „Lärmschutzkonzept BBI“ vom 20. Oktober 2009 über die weitergehende Einschränkung des nächtlichen Flugbetriebs, die Anordnung passiver Schallschutzmaßnahmen und die Grenzziehung des Entschädigungsgebietes Außenwohnbereich entschieden. In der Kernzeit der Nacht von.00.00 bis 05.00 Uhr sind am Flughafen BER demnach keine regulären Flüge erlaubt. In den halben Stunden vor und nach der Kernzeit sind nur Flüge bei Verspätungen und Verfrühungen, Bereitstellungen von Luftfahrzeugen und instandhaltungsbedingte Überführungsflüge gestattet. Regierungsflüge, Luftpostflüge, Hilfsflüge, Polizei- und Militärflüge dürfen in der gesamten Nacht von 22.00 bis 6.00 Uhr, also auch in der Kernzeit stattfinden.

Um sicherzustellen, dass der Verkehr zur Kernzeit hin immer abnimmt und nach der Kernzeit wieder langsam zunimmt, hat die Planfeststellungsbehörde zum einen die zugelassenen Verkehrssegmente für die Zeitscheiben der Nacht unterschiedlich geregelt, zum anderen die Flugbewegungen im Zeitraum von 23.00 bis 06.00 Uhr durch Einführung einer maximal zulässigen Nachtverkehrszahl pro Flugplanperiode zahlenmäßig beschränkt. Dabei werden Flugbewegungen in der jeweils halben Stunde vor und nach der Kernzeit doppelt gezählt, d. h. durch einen Nachtflugfaktor stärker gewichtet. Die Fluggesellschaften erhalten so nur begrenzt die Möglichkeit, Flüge in die Randzeiten der Nacht abzuwickeln. Durch die Kontingentierung und die Gewichtung wird ein Anreiz für die am Luftverkehr Beteiligten geschaffen, abends möglichst früh und morgens möglichst spät zu fliegen. Regierungsflüge, Flüge bei Staatsbesuchen, Hilfsflüge u. a. sowie Luftpostflüge sind vom Kontingent ausgenommen. Generell darf von 22.00 bis 06.00 Uhr nur mit lärmarmen Flugzeugen geflogen werden. Die Regelungen zu den Betriebsbeschränkungen für den BER sind zwischenzeitlich vom Bundesverwaltungsgericht als ermessensfehlerfrei anerkannt worden.
Aus der Sicht der Planfeststellungsbehörde sind derzeit keine Gründe ersichtlich, die die Tatbestandsvoraussetzungen für eine Änderung dieser Regelungen erfüllen oder nachträglich verfassungsrechtliche Schutzansprüche auf Änderung der Planfeststellung bewirken könnten.

Im Rahmen der Abwägung spielte bei der Verhandlung vor dem Bundesverwaltungsgericht auch eine Rolle, dass BER als Ersatzflughafen für den Flughafen Berlin-Tegel konzipiert ist, der bereits zum damaligen Zeitpunkt über Betriebsbeschränkungen bis 23.00 Uhr verfügte und den Bedarf der Region zusammen mit dem Flughafen Berlin-Schönefeld sichergestellt hat.

Schallschutz BER

Die Anwohner des Flughafens BER werden über ausreichenden Schallschutz verfügen. Die Anforderungen an den baulichen Schallschutz werden einerseits im Gesetz zur Verbesserung des Schutzes vor Fluglärm in der Umgebung von Flugplätzen definiert, das am 6. Juni 2007 veröffentlicht worden ist. Dieses legt für bestehende und auszubauende Flughäfen Schutzzonen (zwei Tagschutzzonen und eine Nachtschutzzone) fest und definiert somit einen Rechtsanspruch auf passiven Schallschutz. Konkretisiert wird der Schallschutz in der 1. und der 2. Fluglärmschutzverordnung (FlugLSV). Die 1. Verordnung beschreibt, wie die Schutzzonen berechnet werden. In der 2. Verordnung wird festgelegt, welche Schallschutzmaßnahmen (Bausubstanz, Fenster, Lüfter) erforderlich sind (Schallschutzverordnung). Hierbei hat sich der Gesetzgeber darauf verständigt, Dauerschallpegel zugrunde zu legen. Zur Sicherstellung des Schallschutzes in Gebäuden wird als Kriterium der zu erreichende Innenpegel definiert.

Darüber hinaus enthält der Planfeststellungsbeschluss „Ausbau Flughafen Schönefeld“ entsprechende Festlegungen. Für Vorrichtungen des passiven Schallschutzes gilt, dass diese innerhalb des Tagschutzgebietes zu gewährleisten haben, „...dass durch die An- und Abflüge am Flug-hafen im Rauminnern bei geschlossenen Fenstern keine höheren A-bewerteten Maximalpegel als 55 dB(A) auftreten.“ Nach dem Beschluss des Oberverwaltungsgerichtes Berlin-Brandenburg vom 15. Juni 2012 muss das Schallschutzprogramm des BER so bemessen werden, dass im Tagschutzgebiet ein Einzelschallpegel von 55 dB(A) nicht überschritten werden darf. Damit wird das ergänzende Einzelschallpegelkriterium (Maximalpegelkriterium) zum maßgeblichen Schutzkriterium im Tagschutz. Der Beschluss verpflichtet die Planfeststellungsbehörde gegenüber der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH, aufsichtsrechtliche Maßnahmen zu ergreifen, damit diese das Schutzziel „kein Maximalpegel von 55 dB(A)“ in Wohn- und Schlafräumen bis zur Inbetriebnahme des BER sicherstellt.

Flugrouten / Müggelseeroute

Für die Festlegung der An- und Abflugverfahren an den deutschen Verkehrsflughäfen ist das Bundesaufsichtsamt für Flugsicherung (BAF) zuständig. Die technische Planung der Flugverfahren erfolgt durch die DFS Deutsche Flugsicherung GmbH. Bei der Entwurfsplanung für die Flugrouten vom und zum zukünftigen Flughafen Berlin Brandenburg (BER) wurde gemäß § 32b Luftverkehrsgesetz (LuftVG) die Fluglärmkommission für den Flughafen Berlin-Schönefeld (FLK-SXF) beratend beteiligt. Die Berliner Bezirke Neukölln, Steglitz-Zehlendorf, Tempelhof-Schöneberg und Treptow-Köpenick sind in der Kommission als Mitglieder vertreten. Die Flugroute über den Müggelsee ist durch die Bürger- und Gemeindebeteiligung im Rahmen der FLK-SXF entstanden und Ergebnis der Diskussionen und Beschlüsse der Fluglärmkommission, die von der DFS weitgehend aufgegriffen worden sind.

Der Regierende Bürgermeister von Berlin hat mit Schreiben vom 2. August 2011 den Bundesverkehrsminister, den Direktor des Bundesaufsichtsamtes für Flugsicherung (BAF) sowie den Geschäftsführer der DFS Deutsche Flugsicherung GmbH (DFS) gebeten, die sogenannte Müggelseeroute noch einmal überprüfen und mögliche Alternativen, die allerdings Erkner nicht zusätzlich belasten dürfen, untersuchen zu lassen.

Im Januar 2012 hat das Umweltbundesamt eine lärmfachliche Bewertung mit Fokus auf die Auswirkungen des zukünftigen Flugbetriebs auf das menschliche Befinden vorgelegt. Das UBA kommt zu dem Ergebnis, dass unter der Voraussetzung eines unabhängigen Bahnbetriebs die Müggelseeroute im Vergleich mit Abflügen über Erkner zu einer kleineren Anzahl Betroffener führt.
Die An- und Abflugverfahren für den Flughafen Berlin Brandenburg sind vom BAF am 26. Januar 2012 festgelegt und vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung als 247. Durchführungsverordnung des BAF zur Luftverkehrs-Ordnung im Bundesanzeiger vom 20. März 2012 veröffentlicht worden.

Kommentar Nr. 1

Fluglärm

1

Dem Kommentar zum Fluglärm in Müggelheim ist kaum noch etwas hinzuzufügen. Vielleicht eine Bemerkung: Schönefeld ist nicht der 7.beste Standort, sondern er wurde als ungeeignet eingestuft und das ist ein wesentlicher Unterschied. Deshalb auch der Konsensbeschluß, denn an "normale" Auswahlkreterien konnte man sich ja nicht halten! Ob Stolpe "Dieser Standort ist unmenschlich", oder Platzeck als Umweltminister oder Herr Wowereit, alle waren gegen diesen Standort. Selbst ein Herr Diepgen war dagegen! Welche finanzielle Spritze da wohl nachgeholfen hat?! Hoffentlich bringt der Piraten-Untersuchungsausschuß das ans Tageslicht. Es bleibt zu hoffen, dass die Verantwortlichen für diese verbrecherische Fehlentscheidung auch zur Verantwortung gezogen werden! Verantwortlich heißt auch Verantwortung! Eine ganze Stadt in diesen Dimensionen zu verschulden und dabei noch das Champangnerglas zu heben - eine bodenlose Frechheit! Aber selbst den "Bund der Steuerzahler" interessiert das nicht. Wie schreibt er: "Es ist nicht von allgemeinem Interesse"!!!
J.Nentwich

Kommentar Nr. 3

Fluglärm wird bald unerträglich

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Müggelheim wird nach der Eröffnung des BER zu einer der
Lärmhöllen Berlins. Ein totales Nachtflugverbot von 22:00 bis 6:00
Uhr muss kommen. Die Gesundheit der Bürger steht vor wirtschaftlichen
Interesse. Wer das nicht will, soll den Flughafen an einem anderen
Standort neu errichten. Die Lärmkarte zeigt den momentanen Lärm und
nicht das was Müggelheim mal zu ertragen hat. Die Einflugschneise
Start/Landung ist breiter und größer wie BER sie ausweist und
berechnet hat. Die Bürger werden permanent getäuscht und erhalten
unzureichende Angebote für ihren Lärmschutz. Der Wertverlust der
Immobilien, die Lebensqualität und gesundheitliche Schäden der
Betroffenen werden von der Politik wissentlich in Kauf genommen. Es ist
unglaublich wie der RBM Wowereit den Fluglärm ignoriert und die Berliner Steuergelder in diese „Jobmaschine“ weiter investiert.
Kitas, Schulen, öffentliche Einrichtungen, Straßensanierung bleiben auf der
Strecke, Millionen für einen Mega-Flughafen den niemand will und braucht. Das
Erholungsgebiet Müggelheim, die Natur mit viel Wasser und Wald wird
dauerhaft geschädigt. Wen müssen wir erleuchten, damit man dieses
volkswirtschaftliches Chaos endlich beendet. Willy Brandt dreht sich im Grabe
um, das hat er nicht verdient.

Kommentar Nr. 4

Chefplaner wachet auf!!!!!

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Nutzt die günstige Gelegenheit , jetzt einen Neuanfang mit einem Rundumflugstandort zu bauen.

Sonst werdet Ihr nie Ruhe haben !
Liebe Grüße von einzigartiger Flora und Fauna und uns Menschen

Kommentar Nr. 5

Fluglärm

5

Einen neuen Standort suchen. Schönefeld ist ungeeignet für ein Drehkreuz. Der Lärm ist nur eine Seite der Medallie. Schadstoffe in der Luft durch die Abgase der Flugzeuge verursachen die 4-fache Luftverschmutzung wie die befahrenste Straße eine Großstadt durch Autos. Dazu gibt es Messungen in Kopenhagen.

Sperenberg wurde von der Umweltbehörde bei der Planfeststellung in den 90-ziger Jahren
vorgeschlagen. Der Standort Schönefeld lag auf dem 7.Platz (letzter Platz) als ungeeignet.
Entgegen des Gutachtens der Fachleute hat sich die Politik ohne Rücksicht auf die Gesundheit seiner Bürger für Schönefeld entschieden.

Die Müggelsee-und die Wanseeroute wurden ohne Umweltprüfung im Nachhinein erst 2010
verantwortungslos den Bürgern präsentiert.

Kommentar Nr. 6

Ich will nicht nach 22:00 verreisen

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Es gibt ja immer dieser nette Scheinheilogkeitsvorwurf: "Ach, in den Urlaub wollen Sie aber fliegen".

JA, ich bin sogar Vielflieger, nur sind andere auch Vielfahrer, wer hat denn kein Auto, und halten sich trotzdem an die Verkehrsregeln.

ALSO:
Regel 1: Nachtruhe von 22:00 bis 06:00 festlegen und einhalten

Regel 2: Flugrouten planen, prüfen und einhalten

Regel 3: Berlin ist ein Zubringerflughafen und kein Drehkreuz für Billigflieger

Regel 4: Berlin ist kein Standort für First Class Nutzer und Umsteiger.

Regel 5: Tageslärmgrenzen zu 100% und das täglich einhalten.

Also liebe Schlaumeier mit dem Scheinheiligkeitsschein, ihr haltet euch doch auch an Verkhersregeln unter Androhung von Strafe, wieso nicht auch an Flugregeln.

Kommentar Nr. 7

Neubau sofort an einem menschen- und raumverträglichen Standort

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Bereits 1993 in der sg. Dorniestudie steht auf Seite 28 unter Umwelt „Der Standort Schönefeld weist sowohl bei den umzusiedelnden Einwohnern (Lärmzone I) als auch bei den Einwohnern in der Lärmzone II und III die bei weitem höchsten Werte auf. Bezüglich der Einwohner in Lärmzone II wird der Wert des zweitschlechtesten Standortes Michelsdorf sogar um den Faktor 14 überschritten.“
Michelsdorf war der vorletzte Standort, der in der Dorniestudie, sieben untersuchten Standorten.
Dieser Faktor dürft infolge der gerade im Süden Berlins beachtlich zugenommenen Bevölkerungsentwicklung weitaus höher sein. Hinzu kommt noch, dass gerade im Süden Berlins die größten Naherholungsgebiete der Stadt liegen, die in dieser oben angeführten Betrachtung keine Berücksichtigung fanden. Raumordungsverfahren 1996 –kommentarlos- „Schönefeld ungeeignet“.
Flughäfen gehören nicht in Ballungs- und schon gar nicht in Naherholungsräume, auf die jede Metropole stolz sein sollte und die hier im Süden Berlins zwischen Havelsee-, Wannsee- Zeuthenersee-, Seddinsee-, Werlsee-, Müggelseegebiet kompett im Erholungswert zerstört werden.
Deshalb sofortige, schnelle und zielführende Neuplanung an einem menschen- und raumverträglichen Standort.
Schönefeld wird ein Milliardengrab für den Steuerzahler!
Bürgerverein Wilhelmshagen-Rahnsdorf e.V.

Kommentar Nr. 8

Flugverkehr ist u.a. auch eine Geißel für die Menschheit,

8

v.a. wenn Flughafenstandorte falsch gewählt sind.

Kommentar Nr. 11

Nachtflugverbot JA, anderer Standort NEIN

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Leider verbinden Sie die beiden Forderungen zum Nachtflugverbot und zum Standortwechsel in einem Vorschlag.

Ich unterstütze Sie trotzdem. Ein anderer Standort ist m.E. zum jetzigen Zeitpunkt unrealistisch. Das Nachtflugverbot ist REALISTISCH. Wir Berliner (und Brandenburger) und damit unsere gewählten Vertreter müssen es nur wollen.

Kommentar Nr. 12

Lärmreduktion: Tempo 30 + keine Flüge über Naherholungsgebiete

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Leider ist in der Innenstadt Tempo 30 (selbst in der Nacht) nicht überall Pflicht. Hier sind auch noch sehr viele Bürger von Lärm betroffen. Dies ist genau so wie ein Nachtflugverbot nötig, um eine sehr große Zahl von Anwohnern vor Lärm zu schützen.

Kommentar Nr. 13

Nachtruhe

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Nachtflugverbot

Kommentar Nr. 15

!

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Sowohl die Einflugschneise für den bestehenden Flughafen SXF Schönefeld als auch die des kommenden Flughafens BER verlaufen direkt über eines der schönsten Naherholungsgebiete Berlins. Hier bietet das Naturschutzgebiet Krumme Laake/ Pelzlaake mit 330 ha Fläche sowohl Lebensraum für Tiere als auch Erholungsraum für gestresste Berliner und Brandenburger. Zahlreiche Touristen sind im Sommer in den Wälder unterwegs und erfreuen sich an der Natur. Schon heute ist es durch die Einflugschneise sehr laut. Für diese Region sind nach der Eröffnung des Flughafens 54.000 Überflüge pro Jahr geplant. Was müsste in meinen Augen getan werden, damit es hier leiser wird? Ein sofortiger Baustopp des Fass ohne Bodens BER und Errichtung an anderer Stelle durch mit einem kompetenten Konzept für die Umgebung.

Kommentar Nr. 16

Fluglärm

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Jabilein hat völlig recht und wenn Herr wowereit noch so schreit, der Fluglärm trifft Brandenburg und da soll sich Wowereit heraushalten, er hat nur geld verschossen.

Kommentar Nr. 17

Der menschliche Kollaterallschaden: Blankenfelde-Mahlow!

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Ich kann mich meinen Vorrednern und Vorrednerinnen nur anschließen. Wir in Blankenfelde-Mahlow mit unseren derzeit 25.709 Einwohnern werden komplett auf dem Altar des BER geopfert, denn über uns wird jeden Tag auf allen zwei Start- und Landebahnen der Flugverkehr in niedrigster Höhe abgewickelt werden. Wir sind der sowohl von den Flughafenverantwortlichen als auch den Flugrouten-BIs der zum Opfer gemobbte und in Kauf genommene menschlich fünfstellige Kollateralschaden der vermeintlichen Erfolgsgeschichte BER.

Das uns zugedachte Schicksal ist zutiefst inhuman und zeugt vom absoluten Versagen der Politiker, die vor dem Bruch ihrer Amtseide schon lange nicht mehr zurückschrecken.

Kommentar Nr. 18

Fluglärm und Umwelt

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Ein Zitat von Paul Claudet:" Bevor man die Welt verändert,wäre es vielleicht doch wichtiger, sie nicht zugrunde zu richten."
Ich kann mich entsinnen, dass Frösche umgesiedelt wurden, bevor der Flaughafenbau begann. Damit scheint sich das Gewissen mancher Umweltaktivisten beruhigt zu haben. Die Aktion war gut, aber noch wichtiger ist es, dass den Menschen und der Natur rund um den Flughafen und den Flugrouten eine Chance gegeben wird. Überall da, wo Macht hungrig ist und Profit über Leichen geht, da starben und sterben Menschen und wurde die Verwüstung und das Sterben der Umwelt billigend in Kauf genommen. Wir dürfen da nicht mehr wegschauen - unserer Kinder wegen ist ein striktes Nachtflugverbot wichtig, nicht noch mehr Lärm und Kerosin über unseren Köpfen; eine Verlagerung des Standortes klärt das Problem des Schadens an der Umwelt nicht. Sehr viele Menschen würden evtl. ruhiger schlafen, besser wäre es, sie würden weniger fliegen, das wäre ein Beitrag dafür, unsere Welt nicht zugrunde zu richten.
Aber wie sagte schon Brecht : "Erst kommt das Fressen, dann kommt die Moral!"

Kommentar Nr. 19

Fluglärm um den BER

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An einem Flughafen gibt es immer Lärm. Wenn der Flughafen groß genug ist, wird der Lärm irgendwann unerträglich und für alle Anwohner unmenschlich. Deshalb sollten mit der Planung und dem Bau auch nur Fachleute und keine Möchtegernfachleute , die sich nur profilieren und ein Denkamal setzen wollen, betraut werden. Schade, denn in Schönefeld kam es leider anders.