Berlin.de Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt

Friesenstrasse

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Straßenlärm Tag (bzw. 24h)

Friesenstrasse

Mitten durch die dicht bebaute Wohngegend Chamissokiez/ Bergmannkiez geht eine Hauptstraßenverbindung auf Kopfsteinpflaster (!): die Friesenstraße (und weiter durch die Zossener Straße).

Trotz offiziell Tempo 30 ist es durch Raser und allein die große Verkehrsmenge auf dem ausgefahrenen Kopfsteinpflaster unerträglich laut.

Daher muss aus dieser Straße, die von vielen als Umfahrung des Mehringdamms genutzt wird, der Durchgangsverkehr raus. Seit der Eröffnung der Verbindung Lindenstraße - Axel-Springer-Straße - Leipziger Straße (in der Verlängerung der Zossener Straße) ist er nochmals deutlich angewachsen.

Der überzeugendste Vorschlag dazu ist die Sperrung der Durchfahrt in der Zossener Straße vor der Marheinekehalle (außer für Linienbus- und Fahrradverkehr sowie die Polizei) aus dem Konzept des Mieterrats Chamissoplatz schon von 2007:
http://www.mieterladen.chamissokiez.de/article.php3?id_article=31

Diese Maßnahme würde auch den Lärm in der Zossenener Straße (bis zur Blücherstraße) sowie in den Nebenstraßen der Friesenstraße deutlich reduzieren.

Zugleich bleibt die Erreichbarkeit für die Anwohnerinnen und Anwohner des Kiezes aus allen Richtungen erhalten.

Mindestens solange viel zu viel motorisierter Verkehr durch die Friesenstraße fährt, sollte dort die Geschwindigkeit regelmäßig kontrolliert werden und auf Tempo 20 gesenkt werden, um akzeptable Lärmwerte zu erreichen.

Eigene Auswahl möglicher Maßnahmen
Geschwindigkeiten für Autos reduzieren und Tempo 30-Abschnitte
Verkehrsfluss organisieren (Verlagerung, Verkehrsfluss verbessern, Lieferzonen, Parkraumbewirtschaftung)
Eigener Maßnahmenvorschlag
Durchgangsverkehr durch Sperrung in der Mitte rausnehmen
199 Teilnehmer/innen unterstützen den Vorschlag
0 Teilnehmer/innen sind neutral
86 Teilnehmer/innen lehnen den Vorschlag ab

Erklärung: Die Bewertung diente der Ermittlung einer Top20-Liste, weitere Infos dazu hier.

Rückmeldung der Senatsverwaltung: 

Die Friesen- und Zossener Straße gehören zum übergeordneten Straßennetz des Stadtentwicklungsplans Verkehr. Die Straßen erschließen das Wohngebiet südlich der Gneisenaustraße zwischen Mehringdamm und der Zossener Straße, die auch für den Öffentlichen Personen-Nahverkehr (Bus 248) genutzt wird. Zudem erzeugen die Kfz-Zulassungsstelle in der Jüterboger Straße und die Geschäftsstraßen Bergmann-/Zossener Straße Quell- (hier beginnend) und Zielverkehr (hier endend) auf diesem Straßenzug.

Das Gebiet um den Marheinekeplatz und die Bergmannstraße hat bereits durch verkehrslenkende Maßnahmen an städtischer Qualität gewonnen, die an anderen Stellen in der Stadt noch erreicht werden muss.

Die Friesenstraße hat einen insgesamt schadhaften Pflasterbelag, durch den trotz der bestehenden Tempo-30-Regelung hohe Lärmpegel, insbesondere von schweren Fahrzeugen, verursacht werden. Zur Lärmminderung sollte vorrangig eine Sanierung der Friesenstraße mit Asphalt geprüft werden; darüber hinaus wären zusätzliche straßenräumliche Maßnahmen (z. B. Verengung der Fahrspuren durch Mittelinseln) sinnvoll, die zur Einhaltung der vorgeschriebenen Geschwindigkeit und Verstetigung des Verkehrsablaufs beitragen. Dazu notwendige Abstimmungen müssen mit dem Bezirk, der Abteilung Verkehr der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt sowie mit dem Landes- und bezirklichen Denkmalamt geführt werden, die eine Beibehaltung des historischen Straßenbildes mit Pflasterbelag bevorzugen.

Eine Sperrung der Durchfahrt in der Zossener Straße würde voraussichtlich unerwünschte Verkehrsverlagerungen in anliegende Wohnstraßen zur Folge haben. Nach erster Einschätzung lässt sich damit auch nur ein begrenzter Anteil des Verkehrsaufkommens in diesem Bereich verhindern – nämlich der Anteil an Wagen, die diese Straße trotz der Tempo-30-Zonen-Regelungen als Verbindungsstraße nutzen. Es ist fraglich, ob mit einer solchen Maßnahme eine ausreichende Lärmminderung sichergestellt werden kann.

Insofern besteht nach erster fachlicher Einschätzung insbesondere der Bedarf, die Fahrbahnoberfläche der Friesenstraße zu sanieren. Eine weitere Reduzierung der vorgeschriebenen Höchstgeschwindigkeit (z. B. auf 20 km/h) kann gegebenenfalls aus Verkehrssicherheitsgründen angesichts der schadhaften Fahrbahn in Betracht gezogen werden. Damit wäre zumindest auch eine Minderung der Erschütterungen erreichbar. Dies ist aber vom Bezirk, zu prüfen und zu bewerten.

Im Rahmen des Lärmfachworkshops wurden im Hinblick auf mögliche Lösungsansätze zum Thema Verkehrslärm folgende Prüfaufträge verabredet, die mit der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Abteilung Verkehr, der Verkehrslenkung Berlin und dem Bezirk noch abzustimmen sind:

- eine Verkehrsuntersuchung im Bereich der Friesenstraße, um die aktuelle Verkehrssituation sachgerecht beurteilen zu können,
- ob und inwieweit durch Fahrbahnsanierung Möglichkeiten bestehen, Lärm zu reduzieren sowie die Ermittlung eines möglichen Zeithorizonts zur Umsetzung einer entsprechenden Baumaßnahme,
- die Aufstellung eines zweiten Dialog-Displays, um auch die bislang unberücksichtigten Fahrten von Norden nach Süden erfassen und auswerten zu können.

Gewünscht wird ein koordiniertes Vorgehen bei der Planung zur „Begegnungszone“ Bergmannstraße.

Kommentar Nr. 2

Sperrung Zossener

2

...wobei, jenseits vom Thema Lärmschutz, mit der vorgeschlagenen Sperrung vor der Markthalle der umweltfreundliche Fußgängerverkehr an einer Stelle begünstigt würde, wo er auch besonders stark ist. Die Ampel würde nicht mehr benötigt. Der Fußgängerbereich des (Marheineke-) Platzes würde die Halle auf drei Seiten umgeben und wäre direkt mit der westlichen Bergmannstraße verbunden.

Kommentar Nr. 4

Friesenastraße in Kreuzberg

4

ja, ich unterstütze den Vorschlag der Sperrung für den Durchgangsverkehr von der Bergmann- und die Zossner Straße, direkt am Westausgang der Marheinekehalle, Jutta Bolg, [Kontaktdaten von Moderation entfernt]

Kommentar Nr. 5

Sperrung Zossener - sehr gut!

5

Seitdem verstärkt Laster und Touristenbusse durch den Chamisso-Kiez mit Schwerpunkt im Bereich der Zugbringerstrassen Zossener, Bergmann- und Friesenstrasse donnern, fällt als ein Effekt in den letzten Jahren auch zunehmend häufiger der Außen-Stuck von den Häusern (gut, wenn man da nicht gerade drunter steht; Hundebesitzer können auf ihren Gängen ein Lied davon singen). Kein Wunder: Wenn man wie ich auf der Friesenstrasse (Kopfsteinpflaster) wohnt, wird man besonders von jedem dieser Schwergewichte der Strasse in der eigenen Wohnung durchgeschüttelt. Wohl dem, der ein Zimmer zur Hofseite hat, sonst kann man ungestörten Nachschlaf vergessen - da ist es zur Nachtflugverbotszeit an den (funktionierenden) Flughäfen wahrscheinlich ruhiger ... . Und bei Events auf dem Tempelhofer Feld wird die Achse Zossener / Friesenstrasse zur Rennbahn von Autokolonnen (Schwerpunkt: Taxis), so dass man kaum noch gefahrlos die Strasse überqueren kann. Dass der gesamte Bereich schon jetzt "Tempo 30" Zone ist, kümmert kaum jemanden.
Konsequente Verkehrsberuhigung in unserem Kiez tut also Not! Die Sperrung der Zossener an der Kreuzung Markthalle ist eine sehr gute Idee! Mehr davon!
HP

Kommentar Nr. 6

Friesenstr.

6

Die Raserei durch die anliegenden Straßen, hier Schwiebusser Str. vom Mehringdamm reinkommend, um die sowieso schon sehr laute, wegen Kopfsteinpflaster, Friesenstr. zu durchfahren muss endlich abgeschafft werden. Die Abkürzung zur Gneisenau ist ja verständlich aber der Lärm und die Rücksichtslosigkeit insbesondere auf Radfahrer und Kinder ist unerträglich. Ich bevorzuge Einbahnstraßenregelung oder in der Mitte dicht machen da m.A.n. Tempo 30 bisher ja auch nix bringt.

Kommentar Nr. 7

Sperrung Zossenerstr. keine gute Idee

7

Den Verkehr in der Friesenstr. wirksam zu verlangsamen und damit zu beruhigen finde ich gut. Als Anwohnerin in der Fidicinstr. unterstütze ich eine Sperrung der Durchfahrt in die Zossenerstr. nicht. Es ist zu befürchten, dass der Verkehr z.B. vom Columbiadamm zum unteren Mehringdamm dann Umwege sucht und damit die Fidicinstr. (ebenfalls schönes, altes Kopfsteinpflaster) stärker befahren wäre.

Kommentar Nr. 8

Danke für den sachlichen Beitrag

8

Dass hier dringender Handlungsbedarf besteht, beweisen die vielen, vielen Einträge mit Bezug zur Friesenstraße. Dieser Beitrag fasst die Problematik gut zusammen und zeigt konstruktive Lösungsmöglichkeit auf. Danke dafür. Und hoffen wir, dass sich die Verkehrsverwaltung des Verkehrs/Lärmproblems in der Friesenstraße annimmt.

Kommentar Nr. 9

Alternative Strassenführung zur Friesenstr.

9

Verlängerung der Heimstr. durch das Areal der Polizei zum Columbiadamm.
Der Standort der Polizei und der Strassenverkehrszulassungsbehörde ist m.E. nur suboptimal genutzt. Bei einer Überplanung diesen Standortes liese sich ein Strassendurchstich zum Columbiadamm m.E. realisieren. Hierdurch würde es zu einer Entlastung der Friesenstr. kommen und somit zu einer Lärmreduzierung.

Kommentar Nr. 10

thema verfehlt !

10

die friesenritze ist 30 km/h !!!

wie sollen die bürger zur zulassungsstelle kommen wenn alle strasse gesperrt sind?

Kommentar Nr. 11

Friesenstr.

11

Den Durchgangsverkehr in der Friesenstr. zu vermindern durch eine Sperrung des Durchgangs zur Zossener Str. sollte weiter verfolgt werden.

Kommentar Nr. 12

Verkehrsberuhigung

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auch ich unterstütze den Vorschlag der Sperrung für den Durchgangsverkehr von der Bergmann- und die Zossener Straße, direkt am Westausgang der Marheinekehalle. Außerdem würde ich Schwellen in der Straße unterstützen (ähnlich in der Dieffenbachstraße), damit die Autos und vor allem die LKWS und Touristenbusse gezwungen sind, langsam zu fahren.

Kommentar Nr. 13

Bravo!

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In den 11 Jahren meiner Anwohnerschaft in der Friesenstrasse kann ich nur bezeugen, dass diese schöne Strasse, deren Häuser und Strassenbelag (...) unter Denkmalschutz steht, zu einer irrsinnig lauten und gefährlichen Raser- und Abkürzungsstrecke verkommen ist. Das Verkehrsaufkommen hat immens zugenommen (s. meine Vorschreiber), an Tempo 30 hält sich niemand (Tempo 30 Schilder sind auch gut versteckt) - es ist ein Wunder, dass hier noch niemand im Verkehr sein Leben gelassen hat! Den Radfahrern ist es auf der Strasse zu gefährlich, sie nehmen zwangsläufig den Bürgersteig und gefährden wiederum die Fussgänger. Es ist einfach zum Davonziehen! So lange warte ich auf Massnahmen zur Beruhigung! Nicht nur die Friesenstrasse, der ganze Kiez würde von einer Beruhigung profitieren! Der Kiez hat sich in vielerlei Hinsicht zum Guten entwickelt (mal von den Mieten abgesehen, anderes Thema), die Attraktivität wird an anderer Stelle auch touristisches Aushängschild - warum sieht man also zu, wie der Kiez im Verkehr versinkt!? Ich hoffe es muss nicht erst eines der vom Verkehr wackelnden Häuser zerbröseln oder ein LKW in die Markthalle rasen, bis hier endlich gehandelt wird!
Und an nano9: wer zur Zulassungsstelle muss, kann auch über die Golßener Strasse dort hin gelangen!

Kommentar Nr. 14

Traurig - traurig

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Wenn ich das hier so beobachte und mir die "Top 5" der Liste ansehe, stelle ich fest, dass offenbar die gut vernetzten und organisierten schwäbischen Zuwanderer in den "In-Bezirken" die Gewinner dieser Veranstaltung "Leises Berlin" sein werden. Der traurige Rest wird weiterhin in Verkehrslärm und Abgasen ersticken und sozialverträglich die Rentenkassen entlasten...

Kommentar Nr. 15

Sperrung Zossenerstaße

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Die Sperrung der Zossenerstraße vor der Markthalle erscheint als Idee zunächst vorteilhaft zu sein. Tatsächlich führt die Schließung zur Verdrängung des Verkehrs in die seitlichen Wohnstraße. Der reichliche LKW-Lieferverkehr (Bergmannstraße + Halle) wird dann ebenfalls über die seitlichen Straßen (Nostitzstraße, Chamissoplatz, Heimstraße, Arndtstraße, Fidicinstraße und Willibald-A. Straße) führen. Um den Durchgangsverkehr einzudämmen, könnte der Mittelstreifen an der Kreuzung Zossenerstraße/Gneisenaustraße für PKW gesperrt werden, damit nur noch Rechtsabbiegen möglich bleibt. BVG und Einsatzfahrzeuge dürfen weiterhin durchfahren.
Diese Lösung dämmt den Durchgangsverkehr ein und führt nur zu einer unwesentlichen Behinderung des Anwohnerverkehrs.

Kommentar Nr. 16

Vielen Dank!

16

Vielen Dank für die vielen Pro-Stimmen und die guten Diskussionsbeiträge!

Als Vertreter der Runde, die diesen Vorschlag hier eingebracht hat, will ich in den folgenden Kommentaren jeweils Stellung nehmen.

Kommentar Nr. 17

@ Gast (14. Februar 2013 - 20:18): Schleichverkehr durch andere Straßen des Kiezes

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Ihre Sorge, dass eine Sperrung an einer Stelle sich durch Schleichverkehr an anderer Stelle auswirken könnte, können wir gut nachvollziehen - die Friesenstraße ist schließlich der Schleichweg für den Mehringdamm geworden...

Dieses Konzept basierft auf einem echten politischen Willen, den Durchgangsverkehr aus dem Kiez zu nehmen.

Für den Straßenzug Friesenstraße - Zossener Straße müssen wir diesen Willen auf der Senats-/ Abgeordnetenhausebene herstellen, weil sie bislang als Haptverkehrsstraßen der untersten Kategorie gelten.

Für alle anderen Straßen im Kiez ist der Bezirk verantwortlich. Wir sind zuversichtlich, auf Bezirksebene politischen Willen für Regelungen in angrenzenden Straßen zu finden, sollte sich dort der befürchtete Schleichverkehr einstellen. Mit Einbahnstraßen, Schwellen gegen zu schnelles Fahren und Fahrbahnverengungen gibt es im Zweifel zahlreiche Regelungsmöglichkeiten.

Kommentar Nr. 18

Sperrung der Friesenstraße für den Durchgangsverkehr

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Ich stimme dem Vorschlag oben voll und ganz zu und hoffe auf eine baldige Umsetzung

Kommentar Nr. 19

@ nano9 (15. Februar 2013 - 11:09): Tempo30/ Zufahrt Zulassungsstelle

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Leider besteht ein erheblicher Unterschied zwischem dem, was die Verkehrsschilder anzeigen und dem was gefahren wird.

Zudem ist es durch das ausgefahrene Kopfsteinpflaster in der Friesenstraße lauter als in vergleichbaren Straßen. Deswegen wollen wir erstens die Verkehrsmenge reduzieren und zweitens das Tempo im Zweifel weiter senken (z.B. Tempo 20), um akzeptable Lärmwerte zu erreichen.

Die Erreichbarkeit der Zulassungsstelle ist vom Comlumbiadamm über Friesenstraße und Golßener Straße gegeben.

Die Fahrt über den Mehringdamm statt mitten durch unseren Kiez dauert vielleicht 2-3 Minuten länger und ist für eine Fahrt, die bei den meisten Menschen nur alle 5-10 Jahre stattfindet sicherlich angemessen.

Kommentar Nr. 20

@ Többen (15. Februar 2013 - 14:43) Sperrung Mittelstreifen an der Kreuzung Zossenerstr/Gneisenaustr

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Der Experte, auf dessen Gutachten für den Mieterrat Chamissoplatz dieser Vorschlag beruht, hat auch die Möglichkeit der Sperrung des Mittelstreifens an der Gneisenaustraße betrachtet:

Der Nachteil dieses Vorschlags: die Erreichbarkeit des Kiezes für Anwohner nimmt ab und diese sind auf einmal gezwungen, durch die Wohnstraßen zu fahren, insbesondere in die Solmsstraße. Das gleiche gälte für LKWs, die vom Südstern kommen oder in Richtung Yorckstraße wegfahre wollen.

Es ist auch nicht ganz leicht, dort den Bus 248 durchfahren zu lassen, aber den Autoverkehr nicht. Vor der Markthalle hingegen wird sich schnell sehr viel querender Fußgängerverkehr ergeben, erst recht, wenn man dort noch einige Bäume pflanzt und aufpflastert. Dann wird dort kaum ein Auto durchfahren, der Bus und die Einsatzfahrzeuge der Polizei aber weiter durchkommen.

Wir glauben nicht, dass der Lieferverkehr in die Seitenstraßen ausweicht, weil die Befahrbarkeit des Straßenzuges Bergmannstraße - Friesenstraße in diesem Vorschlag ja erhalten bleibt.

Sollte es aber Probleme mit Schlecihverkehren geben, gibt es - wie eben in meinem anderen Kommentar erläutert - weitere Optionen, die auf Bezirksebene geregelt werden könnten.

Kommentar Nr. 21

Lärmbelästigung und Gefährdung durch Autos

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der Verkehr in der Friesenstrasse hat in den letzten Jahren stark zugenommen, die Gesundheit und Lebensqualität der Anwohner ist dadurch sehr stark beeinträchtigt.
Eine Verkehrsberuhigung ist zügig unerlässlich.

Kommentar Nr. 22

Zossener Strasse sperren...find ich super

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Seit 6 Jahren wohne ich bereits in der Friesenstrasse zur Strasse hin.
Letztes Jahr hat mir die Anhebung im Mietspiegel des Wohnviertels eine 20%ige Mieterhöhung beschert.
Parallel hat sich der Lärm gefühlt verdoppelt (warum ist bekannt).
In 6 Jahren hab ich hier nur eine Geschwindigkeitskontrolle mitbekommen. In der Koenigsallee im Grunewald (auch Tempo 30) wird zum Vergleich fast täglich gelasert oder geblitzt.
Statt dessen wird dreist hupend und auf Vorfahrt bestehend weitergerast und das in einem denkmalgeschütztem Wohnviertel mit etlichen Kindertageseinrichtungen.
Hochachtung für alle die sich endlich dagegen zur Wehr setzen und das hat ganz bestimmt nichts mit organisierten Schwaben zu tun.
Ihr habt meine volle Unterstützung...weiter so

Kommentar Nr. 23

Umfassende Maßnahmen

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Der Vorschlag ist gut, wenn:
bei Umsetzung der Maßnahme Vorkehrungen getroffen werden eine bloße Verlagerung des Verkehrs in Heimstr., Solmstr. etc zu verhindern.
Diese Vorkehrungen (etwa Schwellen etc.) sollten gleichzeitig mit der partiellen Sperrung der Zossener Str. erfolgen.
Weiterhin wäre darüber nachzudenken den gesamzen Bergmannkiez verkehrlich zu beruhigen. Dabei könnten Maßnahmen wie Tempo 20 in weiten Abschnitten hilfreich sein.

Kommentar Nr. 24

Friesenstr.

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Im Sommer 2010 gab es eine Baustelle Friesenstr. /Arndtstr. : Die Friesenstrasse war ca.
6 Wochen ab Arndtstrasse voll gesperrt. Diese Baustelle wurde sehr langsam bearbeitet.
Während dieser Zeit herrschte eine phantastische Ruhe auf der Friesenstr.
Um festzustellen an welchen Punkten Verkehrsunterbrechungen sinnvoll sind, könnte man
z.B. die Zossenerstr. an der Marheinikehalle mit einer "Baustelle" zunächst zeitlich begrenzt
sperren.
So könnte man mit einfachen Mitteln Fehlentscheidungen verhindern.

Kommentar Nr. 25

Wir müssen irgendwie ins Wohngebiet rein ...

25

Wir müssen irgendwie ins Wohngebiet rein und raus ohne unendliche Umwege fahren zu müssen und damit Feinstaub zu produzieren und Benzin zu verschwenden. Aber was die Friesenstraße auf jeden Fall braucht: ein glatter und leiser Belag und - damit das dann nicht zum Rasen verleitet - endlich eine festinstallierte Tempo-Überwachung.

Kommentar Nr. 27

KEINE FREIHEITSBESCHRÄNKUNGEN NIRGENDS

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klares Nein zum o.a. Thema

Kommentar Nr. 28

kann ich durchaus verstehen wenn Du eine menge Geld für Deine Wohnung bezahlen musst

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und der Lärm durch Touristen nicht endet, aber das ist nun mal Kreuzberg, dann sucht Euch eine Hinterhofswohnung, aber diese Sperrung ist doch vollkommen unsachlich.

Kommentar Nr. 29

die Friesenstr ist doch bereits 30 und warum soll die Strasse für alle gesperrt werden?

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macht doch überhaupt keinen Sinn, eine Verbindungsstrasse zwischen Neukölln und Kreuzberg zu kappen, es sei denn jemand wettet auf steigende Eigentumspreise, das würde Sinn machen.

Antrag abgelehnt

Kommentar Nr. 30

Friesenstraße

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Der Lärm auf dieser Straße ist schier unerträglich und macht aggressiv. Davon mal abgesehen, dass selbst am Zebrastreifen viele Autofahrer entweder gar nicht halten oder drängeln.
Tempo 20-30 angesichts der Vielzahl vor allen Dingen sehr kleiner Kinder in dieser Gegend ist überfällig und mehr als angebracht.

Kommentar Nr. 31

30/20/10/0der 5 km/h Sperrung? ist hier nicht die Frage sondern

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der fehlende Kontrollbedarf der ansässigen Polizei und wenn dieser gegeben ist, kann von der Sperrsache selber keine Rede mehr sein.

Kommentar Nr. 32

Friesenstr. berlin 10965

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Ich unterstütze den Vorschlag von StefanK weil er genau dem entspricht wie die Verkehrssituation in der Friesenstrasse und Umgebung zu lösen ist.

Kommentar Nr. 34

Ich lehne den Vorschlag ab

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weil meiner Meinung nach andere "Interessen" hier bestehen,zudem ist die Friesenstraße bereits mit 30 reglementiert.

Kommentar Nr. 35

Tempokontrollen

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Die Zahl der Radarkontrollen in Berlin ist ein Witz. Jeder, der in der Stadt unterwegs ist, kann sehen, dass sich mindestens ein Drittel der Fahrer nicht an die erlaubte Geschwindigkeit hält - sofern die Straße frei ist. M.E. sollte also erheblich mehr kontrolliert werden! Das trifft nicht nur auf die Friesenstraße zu, sondern z.B. auch auf die Schwiebusser Str., die seit einiger Zeit regelrecht zum Highway mutiert.
Sperrung find ich nicht schlecht, aber wenig realistisch. Die Lobby derer, die meinen, sie könnten ohne Auto nicht glücklich werden, ist viel zu mächtig.

Kommentar Nr. 36

Friesenstrasse

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Die Vorschläge sind gut, bis auf die Parkraumbewirtschaftung, die für alle Anwohner Kosten verursacht, und Autonutzer aus anderen Stadtteilen mit der Aussicht auf einen sicheren Parkplatz anlockt

Kommentar Nr. 37

Was sagen die Zahlen?

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Ich wuesste, wo ich mir ein geeichtes und gerichtsfestes Schalldruckmessgeraet ausleihen koennte. Auch eine einfache Zaehlung der Verkehrsstaerke, koennte ich ausfuehren. Ich habe im Moment die Zeit dafuer. Interesse?

Mal schauen, inwieweit die realen Werte mit denen der 'TA Laerm' harmonieren.

MfG

Kommentar Nr. 38

Anmerkungen vom Verfasser der Mieterrats-Studie

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In anderen Beiträgen zur Friesenstraße wird vorgeschlagen:

Asphaltierung. Ich rate davon ab:
Es könnte sich bei den Schleichwegfahrern aus Richtung Temelhof herumsprechen, dass man auf dem neuem Fahrbahnbelag noch schneller und komfortabler durch die Friesenstraße nach Mitte kommt. Die Baukosten sind um ein Vielfaches höher, als für die Sperrung der Zossener, denn es wäre keine dauerhafte Lösung, nur eine dünne Asphaltschicht auf die Buckelpiste zu schmieren. Ob es der Denkmalschutz zulässt, ist fraglich und das wäre dann schon auch schade, um das Original-Granitpflaster.

Rechts vor links in der Friesenstraße. Problematisch weil:
Alle Maßnahmen die den Linienbus behindern (auch Schwellen, Kissen etc.), behindern ein zwar nicht besonders leises aber doch sehr umweltfreundliches Verkehrsmittel. Kaum Chancen auf Realisierung, da auch die BVG gefragt werden würde.

Schließung des Mittelstreifens in der Kreuzung Zossener- / Gneisenaustraße. Das könnte „nach hinten losgehen“, denn:
Die Zufahrt in den Kiez wird deutlich komplizierter. Beispiel: Ein aus Richtung Hermannplatz kommender Lkw soll die Markthalle beliefern (die Anlieferung ist auf der Nordseite). Er muss dann von der Gneisenau- über die Solms-, die Nostitzstraße oder den Mehringdamm und die westliche Bergmannstraße fahren... Vielleicht entscheidet er sich dann gleich für die Route Columbiadamm-Friesenstr.

Kommentar Nr. 39

Straßenlärm

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Viel würde erreicht werden, wenn es intelligente Ampelschaltungen gäbe, die einen gleichmäßigen ruhigen Verkehr, ohne das geräuschvolles Anfahren, gewährleisten. Ich bin den ganzen Tag mit dem Fahrzeug als Dienstleister unterwegs. Große Straßen sollten Vorrang vor kleinen Straßen haben. Kleine Wohngebietsstraßen z.B. in Alt Glienicke, Rudow, Bohnsdorf, also Gebiete mit dörflichen Charakter, sollten für den Durchgangsverkehr von LKW gesperrt werden. Pflaster kann verändert werden, um Ruhe zu erhalten. Die Stadtautobahn für den Transitverkehr, besonders der LKW, sollte eingeschränkt werden.
Verkehrsplaner sollten sich den Verkehr ansehen und dann entscheiden, was zu tun ist. Viele Entscheidungen werden offensichtlich ausschließlich am grünen Tisch getroffen und gehen an der Notwendigkeit vorbei.
Viele Ampel könnten nachts vollkommen abgeschaltet werden, da sie unsinnig sind und Autofahrer sicher bei der geringen Verkehrsdichte auch ohne solche auskommen. Schilder sind ja schon vorhanden und in der Fahrschule hat man ja gelernt, wer wann fahren kann.

Kommentar Nr. 40

Verkehrsberuhigung Friedensstraße_ Schutz der Kinder

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Um den einmaligen Charakter der Friesenstraße mit den historischen Bezügen erlebbar zu machen, muss die Straße geschützt werden. Für den Abkürzungsverkehr ist sie nicht geeignet, zumal die Friesenstraße zwischen Schwiebusser Straße und Columbiadamm verdichtet wird. Mehrere Hundert neue Bewohner sind vor dem Lärm und den Gefahren des Verkehrs zu schützen. Es ist festzustellen, dass eine Vielzahl von Familien in der Friesenstraße einziehen. Spielende Kinder und Kinder auf dem Schulweg (auch mit dem Fahrrad) sollten geschützt werden, indem ein berechenbarer, beruhigter Verkehr durch die Friesenstraße geführt wird. Dieses Ziel kann durch die teilweise Sperrung der Zossener Str., Einbau von Schwellen sowie einer Reduzierung der Geschwindigkeit erreicht werden. Wir unterstützen diese Initiative und würden uns freuen, wenn diese auch politisch unterstützt werden würde.

Dr. T. Bischoff

Kommentar Nr. 41

@ fremsley (17. Feb - 16:11) Weitere Zahlen/ Untersuchungen

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Vielen Dank für Ihr Angebot! Als Initiative "Lärmgeplagte Anwohner/innen der Friesenstraße" sind wir sehr daran interessiert!

Bitte nehmen Sie unter [Kontaktdaten von Moderation entfernt] mit uns Kontakt auf.

Kommentar Nr. 42

Sperrung des Durchgangsverkehrs in der Friesenstraße

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Die künftige Sperrung des Durchgangsverkehres ist aus Gründen des Anwohner- und Umweltschutzes sowie des Schutzes der Bausubstanz alternativlos. Durch den immensen Zuwachs des Autoverkehres in den letzten 10 Jahren hat die Gefährdung von Anwohnern und Bausubstanz unerägliche Ausmaße erreicht. Gerade auch für die vielen mittlerweile im Kiez (wieder) wohnenden (Klein-)Kinder ist die Situation besonders dramatisch. Unabhängig von der Lärmbelästigung sind sie die Hauptleidtragenden von Abgasen und Rasern rücksichtsloser "Durchfahrer". Nahezu jeden Tag kommt es zu Beinahe-Unfällen. Hier hilft nur: Durchgangsverkehr komplett raus! Oder müssen wir auf die ersten Verkehrsopfer warten?

Kommentar Nr. 43

freie fahrt für freie bürger

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friesenstraße ist doch 30 ??? schneller kannst du da eh nicht fahren,viel zu hoppelig

Kommentar Nr. 44

opel 16v...

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...kann man schon, komm gucken!

Kommentar Nr. 45

die kleine asphaltierte Friesenstraße muss leiser (und ungefährlicher) werden !

45

Durch ein Tempolimit oder eine Einbahnstraßenführung könnte sowohl der Lärm als auch die Gefährlichkeit der Straße verringert werden.

Kommentar Nr. 46

Die Kinder sind am meistens betroffen:

46

Die Kinder sind am meistens betroffen:
Also ich finde, dass die Sperrung der Durchfahrt an der Markthalle die beste Lösung ist. Denn den Autofahrern mit einem andern Mittel umzustimmen, dass sie sich bitte an die Regel halten und nur 30 km/h fahren, wird noch 10 Jahre dauern und vielleicht dem Kiez mehrere Unfälle kosten.

Ich wohne direkt in der Friesenstr. und sehe wie aggressive sich die Autofahrer besonders in den Morgenstunden und in den Feierabendstunden aber auch bei den vielen Veranstaltungen am Flughafen Tempelhof verhalten (hupen, Fernlicht Betätigung, …). Das sind die Zeiten, in denen auch viele Kinder unterwegs sind und die Straße überqueren müssen (zu Kitas, zu den Schulen, zu den Spielplätze und …). Man wartet ab und zu mehrere Minuten, bis man sich mit den Kindern über die Straße traut. Auch ganz oben am Zebrastreifen muss man aber äußerst vorsichtig sein. Manche Autofahrer ignorieren das Ding total. Außerdem vertreiben die aggressive Autofahre die Radfahrer von der Straße auf den Fußgängerbereich, die wiederrum den Kindern und den Fußgängern den Raum für sicheres Gehen berauben. Es ist eine unerträgliche Situation, in der die Kinder am meisten leiden. Die Sperrung ist meiner Meinung nach die einzige Möglichkeit, die den Kindern relativ eine sichere Umgebung geben kann.

Wir hoffen auf bessere Zeiten in dem wunderbaren Kitz.

Kommentar Nr. 47

Seitenstrassen ebenfalls betroffen

47

Ich wohne in der Willibald-Alexis-Str. an der Ecke Heimstrasse. Auch hier fällt auf, daß viele die Wax als Abkürzung zur Gneisenaustrasse nutzen, insbesondere Taxis. Eine konsequente, durch Strassenbaumassnahmen unterstützte Einhaltung der Tempo 30 Zone, die ja auch in den Nebenstrassen der Friesenstrasse gilt, könnte diesen Abkürzungsverkehr auch reduzieren oder zumindest an die Geschwindigkeitsreduktion binden. Generell würde der Vorschlag zur Reduktion des Durchgangsverkehrs in der Friesenstrasse auch den Verkehr in den Seitenstrassen reduzieren.

Kommentar Nr. 48

friesenstraße

48

die friesenstraße wird ausgiebig von radfahrern genutzt, das ausgefahrene kopfsteinpflaster ist für räder extrem gefährlich (spurrillen, erhöhte glätte bei regen und schnee), daher wäre die errichtung von glatten (geteerten) radspuren auf der straße eine tolle sache!

Kommentar Nr. 49

Friesenstrasse sperren führt zu mehr Belastung in den anderen Wohnstrassen

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Ich finde die Idee der Beruhigung der Zossener und Friesenstr. prinzipiell sehr gut und unterstützenswert. Wenn man aber nur die eine Strasse sperrt, fahren die Autos durch den ganzen Kiez und damit auch durch die momentan ruhigeren Strassen, in denen unsere Kinder spielen. Zum Beispiel über den Chamissoplatz.

Wenn man die Zossenser/Friesenstrasse sperrt, muss man gleichzeitig für den ganzen Kiez ein ausgeklügeltes Verkehrskonzept erstellen das Schleichwege verhindert. Sobald ein solches Konzept vorliegt unterschreibe ich sofort!! Ansonsten bin ich eher für die Belastung nur einer Hauptstrasse und die Schonung des restlichen Kiezes.

Kommentar Nr. 50

ich finde es sehr ruhig und schön hier

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verstehe die aufregung hier nicht so ganz

Kommentar Nr. 51

Sperrung der Friesenstraße

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Ich habe kein Auto, sehe eine Sperrung jedoch nur als ultima ratio.

Ich schlage eine Asphaltdecke als Ersatz des kaputten Pflasters vor.

Tempo 20 finde ich gut und zusätzlich aufgestellte Radarmeßgeräte wären eine erfreuliche Einnahmequelle für die Stadt.

Kommentar Nr. 52

Sperrungen kommen nur dann zum Einsatz wenn die Fahrbahndecke für den Fließverkehr

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nicht mehr geeignet ist und die entsprechende Bauklasse nicht mehr zutrifft wie z.b. Lkw Lastenverteilung etc.
aber nicht verwechseln mit Ablaufgeräusche
ich glaube nicht
da hier ja bereits 30 herrscht
diese Forderung umgesetzt wird
da ja wie gesagt bereits alles 30 ist.

Kommentar Nr. 53

Sperrung ist Verlagerung auf Kosten anderer

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Also sofern ich des jetzt richtig verstehe:
1. Da ist Kopfsteinpflaster
2. Da ist schon 30 km/h
3. Es ist immer noch zu laut

Ja wiso teert man dann die Strasse nicht?

Sperrung bedeutet in der Regel, dass der Verkehr woanders hin verlagert wird. Sowas ist meist keine Lösung, sondern oft eine Verschlechterung für viele andere.

Kommentar Nr. 54

@kristalurban

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bautechnisches gutachten einfordern vom bezirksamt, denn die müssen nachweisen können, das alles noch rechtens ist, können sie dies nicht nachweisen, ab vor gericht klagen und straße sperren lassen, da gab es doch mal so ein interessantes bgh urteil im letzten jahr über des schlechten straßenzustand in berlin

Kommentar Nr. 55

kein Durchgangsverkehr in der Friesen

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wir sagen ja dazu

Kommentar Nr. 56

Sperrung für den Durchgangsverkehr

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ich begrüße diesen Vorschlag. Jeder Vorschlag wo weniger Autos durch Wohngebiete fahren ist gut und macht die STadt lebenswerter.

Kommentar Nr. 57

Bin gegen Asphaltierung

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Eine Asphaltierung ist doch total kontraproduktiv: das verlockt doch dann viel mehr Verkehrsteilnehmer durch die Friesenstraße zu rasen. Außerdem ist das Kopfsteinplaster wunderschön und es wäre total schade, wenn man dieses Überbleibsel aus vergangenen Zeiten zerstört, um den Kiez für den Verkehr attraktiver zu machen. Die Stadt sollte eher unattraktiv für den Autoverkehr werden, damit mehr Leute aufs Fahrrard umsteigen oder die Öffentlichen nutzen.

Kommentar Nr. 58

Sperrung Zossener

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Ich unterstütze den Vorschlag.

Kommentar Nr. 60

Ich will ausschlafen

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Als Anwohner, mit Schlafzimmer zur Friesenstrasse, ist im Sommer ab 6.00 Uhr morgens, da geht der Verkehr los, an schlafen nicht mehr zu denken. Ausserdem wackelt wirklich die ganze Bude wenn da unten die LKW vorbeidonnern.

Kommentar Nr. 61

Friesenstrasse

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Die Friesenstrasse ist durch das hohe Verkehrsaufkommen auf dem Kopfsteinpflaster unerträglich laut. Den Vorschlag für eine Sperrung der Durchfahrt in der Zossener Straße vor der Marheinekehalle (außer für Linienbus- und Fahrradverkehr sowie die Polizei) halte ich für eine gute Lösung!

Klaus

Kommentar Nr. 62

Friesenstraße

62

Am südlichen Ende der Friesenstraße ist die Fahrbahndecke (Kopfstein) soweit zerstört und verkehrsunsicher in diesem Bereich ziehen derzeit sehr viele Schulkinder in die Neubauten), dass eine Neugestaltung ohnehin erforderlich sein wird. Zusätzlich zu den oben genannten Maßnahmen bietet sich daher eine gute Chance, durch verkehrsberuhigende und geräuschemmissionsfreundliche Fahrbahngestaltung das Anliegen zu unterstützen.

Kommentar Nr. 63

Asphalt

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Die Sperrung der Friesenstraße führt doch unweigerlich zur Verlagerung des Verkehrs in die anliegenden reinen Wohnstraße. Also wenn schon Sperrung der Friesen-/Zossenerstraße, dann bitte auch die Arndtstraße, die Fidicinstraße, die Willibald-Alexis-Straße, Notitzstraße und die Bergmannstraße komplett für den Durchgangsverkehr sperren. Gewerbe-/Anlieferverkehr sollte nur während der Zeit von 7.00 - 8.00 Uhr vom Mehringdamm in die Bergmannstraße erfolgen dürfen.

Kommentar Nr. 64

Friesenkietz

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Wir als Neubewohner im Friesenkietz, die mit viel Geld für eine Aufbesserung des Bergmannkietzes gesorgt haben und aus einer wüsten Brache ein ökologisches Wohngebiet machten, begrüßen die Schließung der Friesenstraße im Bereich der Markthalle. Gleichzeitig sollte aber auch die Schwiebusserstraße für den Durchgangsverkehr ab Mehringdamm gesperrt werden. Ebenso sind die Friesenstraße und die weiteren Kopfsteinstraßen mit Asphalt zu versehen und das Querparken auf beiden Seiten zu erlauben. Zusätzlich könnte das Parkplatzproblem, das leider durch die Neubauten zusätzlich verschärft wurde, gelöst werden, wenn die Parkplätze auf dem Polizeigelände und dem Hauptzollamt ab 17.00 Uhr – 7.00 Uhr und an Wochenenden für alle Anwohner und Besucher freigegeben werden.

Kommentar Nr. 65

Bergmannkiez

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Wir als langjährige Bewohner im Bergmannkiez haben mit viel sozialem und politischen Engagement
mitgeholfen, ein lebenswertes Umfeld für viele unterschiedliche Menschen zu schaffen. Nun strömt viel Geld in diesen Kiez, viele Bewohner werden von kaufkräftigen Zuzüglern verdrängt, die sich hier die dörflich-provinzielle Athmosphäre schaffen wollen, die sie von ihrer Heimat kennen und brauchen, um sich zu hause zu fühlen.
Das originale Granit-Pflaster ist zu erhalten, so wie auch der gesamte gründerzeitliche Charakter dieses Viertels. Das Parken hier sollte eingeschränkt werden, wildes Parken, wie es immer mehr um sich greift, sollte strenger geahndet werden.
Die Friesenstr muß als Verbindung zur Gneisenaustr gerade für den Personennahverkehr weiterhin geöffnet bleiben. Sie Seitenstraßen müssen vor einer Durchleitung des Durchgangsverkehr geschützt werden.

Kommentar Nr. 66

Entflechtung

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Nicht zuletzt wegen der massiven Neubebauung am oberen Teil der Friesenstr. hat der Autoverkehr in der Friesenstr. extrem zugenommen. Das hat hat zu einer Verschlechterung der Wohnqualität im gesamten Kiez geführt. Die Friesenstr. sollte ab Columbiadamm bis zur Einmündung Friesenstr. asphaltiert werden und ab Einmündung Schwiebusser Str. sollte die Friesenstr. dann Einbahnstr. werden, damit die denkmalgeschützten Wohnhäuser vom erhöhten Verkehrsaufkommen entlastet werden. Die Zufahrt zum Neubaugebiet sollte somit vom historischen Wohngebiet entflochten werden.

Kommentar Nr. 67

Verkehrsberuhigung Kiez

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Die Verkehrsberuhigung im Kiez ist schon länger ein Anliegen von langjährigen Bewohnern dieses Viertels und war auch immer wieder Thema in der BVV. Diese Menschen haben sich viele Gedanken zu den Vor- und Nachteilen verschiedener Maßnahmen gemacht und gegeneinander abgewogen, auch unter Einbeziehung des Ensembleschutzes im Viertel (z.B. Kopfsteinpflaster).

Umso ärgerlicher, nein beklemmender ist es, wenn "Neubewohner im Friesenkietz, die mit viel Geld für eine Aufbesserung des Bergmannkietzes gesorgt haben und aus einer wüsten Brache ein ökologisches Wohngebiet machten" sich zu Wort melden und mit der Begründung ihres finanziellen Einsatzes die Schließung von Straßen (hier die Schwiebusser Str.) fordern, ohne die möglichen Folgen für umliegende Straßen (z.B. Fidicinstr.) zu berücksichtigen, oder eine Asphaltierung der Straße verlangen.

Kommentar Nr. 68

Sperrung Zossener - guter Vorschlag

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Ich wohne auf der Friesenstrasse - der Lärm ist wirklich unerträglich und wird immer schlimmer. Ich kann beispielsweise bei geöffnetem Fenster nicht mehr telefonieren ... unglaublich dieser Lärm.

Kommentar Nr. 69

Friesenstraße

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Auch ich als Bewohnerin der Fidicinstr. unterstütze die Initiative, möchte aber ebenfalls erwähnen, dass das keinesfalls zu Lasten der anderen angrenzenden Straßen gehen sollte. Ein umfassendes Konzept ist nötig, das den ganzen Kiez umfasst, da die Lärmbelästigung in der Fidicinstraße ebenfalls nervend ist, besonders durch RaserInnen in Richtung Friesenstr., die kein "rechts vor links" zu befürchten haben ( was auch für die anderen Straßen umliegend zutrifft). Nachts kann man das Fenster nicht offen lassen.
Ansonsten fällt mir noch ein, wie es auf der Friesen zugeht, wenn z.B. bread & butter läuft und die Taxi Kolonnen einem nicht das Überqueren der Straße ( Fahrrad) ermöglich außer an der Ampel oder auf dem Zebrastreifen....

Kommentar Nr. 70

alles sperren und sperren und sperren

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schöne Sonnenblumen pflanzen und die Radwege erneuern und den Polizeiblock verlegen einen Park draus machen

Kommentar Nr. 71

Sperrung der Zossener Str. überfällig

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Der Vorschlag des Mieterrats Chamissoplatz ist schnellstens umzusetzen. Für Zugezogene zur Information und für Ureinwohner zur Erinnerung: Die Sperrung der Bergmannstr. zwischen Friesenstr. und Heimstr. wurde in zwei Schritten vollzogen. 1. Schritt die provisorische Sperrung. 2. Schritt: Als sich herausgestellt hat, dass die Befürchtungen der "Sperrungsgegner" nicht eingetreten sind, wurde die jetzige Lösung baulich angelegt. So kann auch auch als allererster Schritt mit der Zossener Str. verfahren werden. Bewährt sich das in der Realität, so soll es baulich ausgebildet werden, treten kleine behebbare Mehrbelastungen in den angrenzenden Straßen auf, so können diese bei Einführung mit behoben werden, treten Katastrophen ein, so muß man von der Maßnahme Abstand nehmen und es muß neu nachgedacht werden. Alle weiteren Maßnahmen, wie Begegnungszone oder ähnliches sollten nach einer einjährigen provisorischen Phase bei der Auswertung dieser mit diskutiert werden.

Eine Anmerkung zu Gast 19.2. 9.58:

Bevor der Spatenstich für Ihre Wohnanlage erfolgte, war das Gelände keine Brache, sondern Kleingartengelände, Gewerbegebiet mit vorwiegend KFZ Reparaturbetrieben und KFZ Handel. Und vor der Sparorgie hatte Kreuzberg auf Tempelhofer Gebiet dort auch einen großen Spielplatz. Zur Brache wurde das Gelände durch die bauvorbereitenden Abräumungsarbeiten. Worin sich also der große Nutzen der Aufwertung für das angrenzende Kreuzberger Wohngebiet liegt erschließt sich mir nicht.

Kommentar Nr. 72

Nicht in meinem Namen

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Als Bewohner der Neubaugebiets möchte ich mich von dem Kommentar des zahlungskräftigen Autofahrers vom 19. Februar 2013, 9:58 distanzieren. Auch wenn er seinen arroganten Kommentar mit "Wir" einleitet, spricht er lediglich für sich selbst.

Oder war der Kommentar etwa ironisch und diffamierend gemeint?

Kommentar Nr. 73

Nur als Teil einer Gesamtlösung sinnvoll

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Eine Konzentration auf die Hauptverkehrsstraßen und damit echte Verkehrsentlastung kann (nur) erreicht werden, wenn sämtliche Verbindungen zwischen Gneisenaustraße und Columbiadamm gekappt werden.
Um gleichzeitig die Bergmannstraße als Teil der Fahrradroute von Schöneberg (Monumentenstraße) aufzuwerten sollte diese im Mittelpunkt der Entlastungen stehen, z.B.
1. Bergmannstraße/Nostitzstraße Diagonalsperre mit Verbindug zwischen westlicher Bergmannstraße/südlicher Nostitzstraße sowie östlicher Bergmannstraße/nördlicher Nostitzstraße .
2. Bergmannstraße zwischen Solmsstraße und Schenkendorfstraße wird Fußgängerbereich (mit Radfurt), ebenso Zossener Straße direkt nördlich der Bergmannstraße
3. Heimstraße wird nördlich der Arndtstraße Fußgängerbereich
4. Züllichauer Straße wird zwischen Golßener Straße und Lilienthalstraße zur Sackstraße bzw. zum Parkplatz für Besucher des Tempelhofer Felds

Damit wären Schleichwegfahrten lediglich noch über die Fidicinstraße/ Am Tempelhofer Berg möglich, aber dort würde meiner Meinung kein so stark von Wartezeiten (Staus) betroffener Bereich umfahren werden.

Kommentar Nr. 74

Anmerkungen vom Verfasser der Mieterrats-Studie (2)

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Mehrfach wurde die Besorgnis geäußert, bei einer Sperrung der Zossener Str. könnte der Durchgangsverkehr in die Parallelstraßen ausweichen. Dieser Gesichtspunkt darf bei einer fachlichen Betrachtung der Situation selbstverständlich nicht fehlen und wurde auch bedacht.

Schleichwegverkehr entsteht dort, wo Leute das Gefühl haben, besser voranzukommen. Dabei spielen nicht nur die Weglänge sondern auch Gesichtspunkte wie Verkehrsdichte, Vorfahrtregelung, Fahrbahnbelag etc. eine Rolle. Es wäre deutlich mühsamer, sich vom Platz der Luftbrücke bis zur Zossener einen Weg durch den Kiez zu suchen, wenn an der Markthalle kein Durchkommen ist. Da kann man dann auch kurz auf dem Mehringdamm anstehen, wenn es staut. Das heißt, der Durchgangsverkehr bliebe auf dem übergeordneten Netz, wo er hingehört.

Nur zur Sicherheit sollte, mit der konkreten Planung zum Umbau der Zossener, auch ein flankierendes Konzept aus schnell und kostengünstig umsetzbaren, ordnungsrechtlichen Instrumenten (Verkehrsregelung) geplant werden. Sollte sich wider Erwarten herausstellen, dass der Verkehr, z. B. in der Solms- Nostitz- oder Heimstraße, signifikant zunimmt, könnte der Bezirk sofort reagieren. Dass das erforderlich wird, ist sehr unwahrscheinlich.

Kommentar Nr. 75

Friesenstraße

75

Zusätzlich zu den vorgeschlagenen Maßnahmen sollten insbesondere an den Eingängen zum Quartier, d.h. Columbiadamm/Friesenstraße und Mehringdamm/Schwiebusser Straße und Fidecinstraße Schwellen oder ausgedehnte Parkbuchten installiert werden, um die Einhaltung von Tempo 30 sicherzustellen und zu verhindern, dass Friesenstraße oben/Schwiebusser Straße/Fidicinstraße weiterhin als Umfahrung zum Mehringdamm genutzt werden. Auch ausgedehnte Einbahnstraßenregelungen wären hier zu überlegen.

Kommentar Nr. 76

Anmerkungen vom Verfasser der Mieterrats-Studie (3)

76

Auch der Vorschlag des Gastes vom 19. Februar 2013 - 22:06 (Sperrung der Zossener Str. überfällig), zunächst mit einem Provisorium einen Versuch zu machen, ist sinnvoll.

Kommentar Nr. 77

Verkehr entschleunigen statt aussperren

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Warum nicht einfach die Zossenerstraße und die Friesenstraße entschleunigen. In der Friesenstraße könnte z.B. auf der Höhe WAX ein weiterer Zebrasteifen mit zusätzlicher Einengung der Straße entstehen. An der Arndtstraße, vor der Markthalle und an der Riemannstraße könnten die Straßen durch "Fußgänger-Nasen" um bis zu 50% eingeengt werden. Und die Ampelanlage an der Friesen-/Zossener- und Bergmannstraße wird so geschaltet, dass der gesamte Kreuzungsbereich mit einer "Grünphase" für den KFZ-Verkehr gesperrt wird und Fußgänger und 'anschließend' (nicht gemeinsam) Radfahrer den gesamten Bereich queren können. Also vorrangig 1. Phase: Fußgänger, 2. Phase: Radfahrer und BVG-Busse und 3. Phase: KFZ-Verkehr.

Kommentar Nr. 78

Friesenstr. - Sperrung Zossener ist notwendig

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... allein schon deswegen, weil Navis (je nach Einstellung) Auto- und auch Lkw-Fahrer diese ampelarme Strecke entlangführen. Seit der Öffnung der Lindenstraße (die ja die Verlängerung der Zossener Str. ist) nach Mitte ist der Shortcut noch vorteilhafter geworden. Durch eine Sperrung der Zossener wäre der Vorteil dahin, und auch die Navis würden die Strecke wohl nicht länger angeben.
Und wenn jetzt auch noch Anwohnerparken eingeführt würde, um den massenhaffen Parkplatzsuchverkehr in den Seitenstraßen der Friesenstr. zu vermindern, könnte man im Kiez direkt wieder gerne wohnen.

Kommentar Nr. 79

Das bei dem Thema fast jeder zweite gegen den Vorschlag der Sperrung ist spricht auch riesen Bände

79

!!!Vorschlag: alles so belassen wie es ist, es gibt wichtigere Bereiche u. dringendere hilfesbedürftigere Orte in Berlin, zum anderen ist die Friesenstraße ja in voller Länge schon 30 km/h !!!

Kommentar Nr. 80

Sperrung gut durchdenken und ausweiten

80

Der Ort einer Sperrung muss auf jeden Fall gut überlegt werden. Man muss den ganzen Kiez dabei im Auge behalten, was der Wasserschaden auf der Friesenstraße letztes Jahr deutlich gemacht hat. Die Friesenstraße war zwischen Willibald-Alexis-Straße und Arndtstraße gesperrt, was dazu führte, dass alle Autos einen Schlenker zum Chamisso (Spielplatz !!!!) fuhren. Neben der neuen Lärmbelastung für diesen Teil des Kiezes kam die Gefahr für die Kinder dazu, die plötzlich an einem sehr befahrenen Ort spielten.

Kommentar Nr. 81

Mehr Kontrollen

81

Mehr Kontrollen durch Polizei und Ordnungsamt würden absolut ausreichen - aber für diese primären Aufgaben scheint ja kein Geld da zu sein...
Immer wieder kann man insbesondere am Marheinekeplatz Autofahrer dabei beobachten, wie sie in falscher Richtung die Einbahnstraße befahren. An der Heimstr., Ecke Arndtstr. fehlt seit gut einem halben Jahr das Einbahnstraßenschild - keinen scheint es zu stören.
Auf abenteuerlichste Weise werden Autos im öffentlichen Raum abgestellt und dabei Fußgänger und Radfahrer gefährdet - aber dafür drohen ja keine Konsequenzen.
Und gäbe es in der Friesenstraße nicht das Kopfsteinpflaster, würden viele dort sicher noch schneller fahren.

Kommentar Nr. 83

ich bin dagegen so wie jeder zweite hier auch

83

sperrungen führen immer zu neid und missgunst und 30 sind ja schon da also sperrung nein,

Kommentar Nr. 84

Ruhiges Friesen-Quartier = Lärm in den Chamissoplatz-Kiez

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Der Wasserschaden auf der Friesenstraße (Mischgebiet: Gewerbe/Wohnungsbau)
im Jahre 2011 hat deutlich gemacht, dass anschließend die reinen Anwohnerstraße (Willibald-Alexis-Straße, Arndtstraße und Chamissoplatz) als Schleichwege sowohl für den Durchgangsverkehr als auch von den Anwohnern anderer Straßen ausgiebig benutzt wurden.

Kommentar Nr. 85

Friesenstrasse dicht machen

85

Es ist mittlerweile eine Zumutung, die Friesenstrasse mit dem Fahrrad zu passieren. Das ist gerade für ältere Menschen auf dem Fahrrad nahezu lebensgefährlich. Mich hat diese Diskussion im Sommer letzten Jahres 300,-€ gekostet - ich hatte alternativ den Fußweg der Heimstraße genutzt (das ist hier im Kiez Usus). Das Bezirks- und Ordnungsamt waren da anderer Meinung;-) Ein breiterer Radweg würde die Friesenstrasse wohl auch entscheidend entschleunigen und beruhigen. Also her mit dem Radweg!

Kommentar Nr. 86

Sperrung nein

86

mehr Radwege oder Verengungen der Auto-Pflasterwege, die Tempo 30 sind vollkommen in Ordnung, es muss nur mehr grün auf die Straße

Kommentar Nr. 87

Lärmreduktion durch Schwellen oder Einbahnstraße

87

die Friesenstraße ist wirklich unterträglich laut. Eine Lärmreduktion durch eine wirklich durchgesetzte 30km/h Zone, z.B. durch Fahrbahnschwellen oder vermehrte Kontrollen oder die Umwidmung in eine Einbahnstraße könnten eine Lösung sein.

Kommentar Nr. 88

Lärm macht krank!

88

Meine Familie ist vor einigen Monaten in den Neubaukomplex an der Friesen-/Schwiebusserstr. eingezogen. Wir hatten uns sehr darauf gefreut, in einem ökologischen Standards entspr. Neubau zu wohnen. Doch leider haben wir nicht gewußt, wie unerträglich laut der Autoverkehr im Bereich Columbiadamm/Friesenstraße ist. Dieser Lärm macht mich/meine Familie krank! Als Mitarbeiter einer Bundesbehörde muss ich täglich hochkonzentriert verantwortungsvolle Tätigkeiten ausführen, doch seitdem ich hier wohne, fällt es mir täglich schwerer meiner Arbeit hochkonzentriert nachzugehen. Der Verkehrslärm an der Friesenstraße/Schwiebusserstraße läßt uns nicht mehr zur Ruhe kommen, raubt mir den letzten Nerv! - Es kann doch nicht sein, dass ein ökologisch fundierstes Projekt derart vom umgebenden Verkehrslärm bedrängt wird und uns alle krank macht. Ich erwarte daher umgehendes Tätigwerden vonseiten der Politik: 1) die Zufahrt vom Columbiadamm in die Friesenstr. sollte gesperrt werden (nur frei für Anwohner); 2) sollte die gesamte Friesenstr. nur für den Anwohnerverkehr nutzbar sein. 3) Aufgrund der knappen Parkplätze im Bereich unseres Wohnprojektes schlage ich vor, die Schwiebusser Str. für das Anwohnerparken vorzuhalten! Da in unserem Neubaukomplex viele Familien mit Kindern wohnen, wäre ein hier eingeführtes Anwohnerparken zugleich eine Möglichkeit, unsere Kinder vor dem zunehmenden Verkehr zu schützen

Kommentar Nr. 89

die Friesenstr ist nicht lauter als jede andere Pflastersteinstr. in Berlin

89

und das die Autos trotz 30kmh schneler fahren liegt am Menschen,

lasst uns eine Lärmpyramide bauen, mehr Blumen anpflanzen und im nächsten Monat scheint die Sonne wieder

Kommentar Nr. 90

schnelle Antwort: Sperrung nein

90

bessere Radwege ja

Kommentar Nr. 91

Sperrungen sind doof

91

weniger Autos tut gut
deutlich höhere Abgaben in der Stadt für Autos z.b. Steuer 2500 Euro p.a.,
öffentlicher Nahverkehr für alle kostenfrei!

Kommentar Nr. 92

Friesenstr. / Vorfahrtsregel

92

Ich unterstütze ich den Vorschlag nachdrücklich. Allerdings darf er nicht dazu führen, dass der Durchgangsverkehr sich Ausweichmöglichkeiten (Schwiebusser- bzw. Fidicinstr.) sucht. Hilfreich wäre auf jeden Fall auch der Wegfall der bestehenden Vorfahrtsregelung auf der Friesenstr. (Die Friesenstr. ist zwischen Columbiadamm und Bergmannstr. eine Vorfahrtsstr., was der Intention einer T-30-Zone grundlegend zuwiderläuft!)
Ein Problem der gesamten Tempo-30-Zone in der Umgegbung des Chamissoplatzes ist, dass die Hinweise, dass es sich um eine T-30-Zone handelt, nur recht selten sind. So ist der Hinweis in Höhe Columbiadamm / Friesenstr. schlecht zu erkennen (Dies auch angesichts des sonstiges "Schilderwaldes").
Eine schlichte, preiswerte aber ungemein effektive Lösung sind auch die in England üblichen "ramps"!

Kommentar Nr. 93

@friesenanwohner

93

wir sind hier aber nicht in england!

30 Km/h sind vorhanden und wirkungsvoll eine Sperrung ist völlig überflüssig und wird niemals geschehen

Kommentar Nr. 94

Radfahrer-Rambos (hellesblau am 20. Februar 2013)

94

Ja, "rücksichtsloses" Radfahren auf den Bürgersteigen ist leider üblich geworden. Die Polizei oder auch das Ordnungsamt sollten hier viel häufig kontrollieren und Bußgelder verpassen. Mittlerweile muss man sich vor Radfahrer-Rambos schützen, sobald man vor die Haustür tritt. Es gibt keinen Grund die Bürgersteige in der Heimstraße, Friesenstraße oder in der Bergmannstraße zum Radfahren zu benutzen. RadfahrerInnen runter von den Bürgersteigen.

Kommentar Nr. 95

keine sperrung der friesenstraße

95

jeder sollte überall ohne behinderung durchkommen können

Kommentar Nr. 96

sehr leise und ruhige Nebenstrassen

96

es bedarf mehr Radwege bzw. Markierungsstreifen auf der Fahrbahn und Halteverbote für Kfz

Kommentar Nr. 97

Sperrung der Zossener Straße verlagert Probleme

97

Die vorgeschlagene Sperrung der Zossener Straße verlagert das Problem. Es werden dann Autofahrer versuchen über andere Straßen in Richtung Friesenstraße/Clumbiadamm zu gelangen.

Ein anderes großes Problem wäre dann der Lieferverkehr für die Bergmannstraße. U. a. die
Supermärkte bekommen täglich Lieferungen durch LKW. Diese müssten dann, da in der Bergmannstraße nicht gewendet werden kann, über die Mittenwalder oder die Solmsstr. fahren.

Kommentar Nr. 98

Tempo noch weiter reduzieren oder Sprerren!

98

Die Friesenstraße bedarf dringend einer deutlichen Lärmreduzierung durch konsequente weitere Geschwindigkeitsreduzierung und dauerhafter Kontrolle oder besser noch Sperrung für den Automobilverkehr mit Außnahme von Busverkehr und Polizeifahrzeugen.
Die Lärmbelästigung, die von der Friesenstraße ausgeht, ist bis weit in die anliegenden Straßen hinein zu spüren. Das Tempolimit 30 km/h wird derzeit nicht eingehalten.

Kommentar Nr. 99

keine Angst vor Sperrung

99

Als langjähriger Bewohner im Kitz beobachte ich, dass sich die Lage der Verkehr dramatisch verschlechtert hat. Ich unterstütze den Vorschlag und finde ihn sehr gut. Ich denke, bei der Schließung der Straße an der Markthalle wird keine Belastung von andern Straßen geben, weil alle anderen Straßen keine Alternativen zur Friesenstr. bieten bzw. sind. Als Autofahrer würde ich dann lieber den Mehringdamm nutzen (wenn ich Richtung Autobahn oder Tempelhof fahre), anstatt durch mehrere Nebenstraßen fahren zu müssen, besonders wenn ich weiß, dass ich wegen der Verkehrsregeln wie (30km/h oder20 km/h , rechts vor links, …) nicht schneller durchkommen würde sondern langsamer.
Wir leiden in Friesenstr. unter dieser Situation seit Jahren und es WIRD IMMER SCHLIMMER. Es muss eine schnelle Lösung geben und das ist die Sperrung. Alles anders wird sich in dem Bürokratie- Dschungel (Ordnungsamt, Bezirksamt, Senat, Verkehrsamt, Denkmalschutz-Behörde usw. ) der deutschen Behörden noch paar Jahre verlaufen.
btw. „das viel Geld“ der Neubewohner hat uns im Kiez keine Vorteile gebracht. Es ist leider das Gegenteil, es sind nur Nachteile und mehr Lärm durch mehr Autos, LKW, Transporter, … zum „neuen Quartier“ entstanden. Und wir als langjährige Bewohner müssen auch wichtige Entscheidungen in unserem Alltagsleben treffen…

Kommentar Nr. 100

Faszinierend

100

Alle Vorschläge und die meisten Kommentare (Stadtweit - nicht speziell dieser hier), laufen auf eine Entlastung zum Nachteil anderer hinaus. Niemand setzt sich für eine Stadtweite Verkehrs- und Lärmreduzierung ein. Dazu würde gehören eine Reduzierung des LKW-Transit auf dem Stadtring, optimierung der Grünen Welle im Bereich der Geschwindigkeitsbeschränkung, verstärkte Überwachung des ruhenden und fliessenden Verkehrs, speziell in Wohngebeten; Reduzierung der Lieferverkehre durch Logistikzentren AUSSERHALB des Stadtgebietes und eine Logistik, die diesen Namen auch verdient (es ist nicht nötig EINEN Laden mit 5 LKW anzufahren), Ansiedlungskonzepte für verkehrsintensive Industrien, welche die Umgebung nicht noch zusätzlich belasten usw. Liebe Politiker und Vorschlagende: Statt im kleinen herumzustochern und für einige wenige Verbesserungen zu schaffen, solltet ihr die Stadt als Ganzes betrachten und alle Bürger entlasten, wo immer es geht.

Kommentar Nr. 101

Tempo 20 wegen der Kopfsteinpflaster, Ja!(festes?) Blitzer-Kontroll

101

Tempo 20 wegen der Kopsteinpflasterung, unbedingt!
Wirksame Kontrolle weil viele Auto Fahrer nur so zu bremsen sind, ja doch!
Wenn es nicht mehr schnell "durchfährt", braucht Mann vielleicht nicht die Sperrung
der Zossener. (Denn nur Sperrung ohne Geschwindigkeitsreduzierung event.
mehr lautes schnelles Schleichverkehr nach sich bringen könnte).
Fazit: Langsammer- ist doch nicht sooo schwer, oder?

Kommentar Nr. 102

Tempo noch weiter reduzieren oder Wege Sperren: NEIN DANKE

102

alle Reglementierungen die bereits existieren sind ausreichend

Kommentar Nr. 103

Verkehrsberuhigung Chamissokiez

103

Ich bin unbedingt für Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung, hätte nur gerne einen Tipp, wie ich gegebenenfalls mit einem Trauergesteck von Tempelhof aus die Friedhöfe an der Bergmannstraße erreiche.

Kommentar Nr. 104

Friesenstrasse leiser

104

Ich unterstütze den Vorschlag der Sperrung für den Durchgangsverkehr von der Bergmann- und die Zossner Straße, direkt am Westausgang der Marheinekehalle.
Kristina

Kommentar Nr. 106

bergmannkiez

106

Ich stimme zu. Mir ist auch völlig unverständlich, warum man den Parkraum im Bergmann/Chamissokiez nicht bewirtschaftet. Das kostet fast nichts (andere deutsche Städte nehmen bis zu 100 Euro pro Jahr) und erspart den Anwohnern, ewig sinnlos im Kreis herumzufahren.

Kommentar Nr. 107

KEINE SPERRUNG!

107

Bei einer Sperrung der Zossener Str. oder der Friesenstr. ist absehbar, daß der Durchgangsverkehr dann "Schleichwege" über Heimstr./Schleiermacherstr. bzw. über Solmsstr./ Bergmannstr. als Durchfahrt zum gesperrten Straßenteil findet. Hierbei würde dann der Verkehr direkt an einer Schule bzw. an einem Kinderspielplatz vorbei führen und stellt somit eine signifikante Verschlechterung der Situation im Kiez dar. Deshalb muß die Friesenstr./Zossener Str. im Interesse der schwächsten Verkehrsteilnehmer, nämlich der Kinder, weiterhin geöffnet bleiben.
Eine exklusive Durchfahrt und exklusives Parkrecht für kaufkräftige Neubewohner am Columbiadamm halte ich für absolut indiskutabel.
Sicher kommt dann auch bald noch die Forderung, den Columbiadamm zu sperren, damit man dort abends bei geöffnetem Fenster telefonieren kann...

Kommentar Nr. 108

@hotte matz

108

gar keine so schlechte idee den columbiadamm zu sperren, ich bin dafür
und die polizeiresidenz wird verlagert zum wannsee

Kommentar Nr. 109

selten so viel unfug gelesen

109

der themenschreiber sollte sich richtig informieren bevor hier so ein lärm gemacht wird,

meine meinung.

Kommentar Nr. 111

Die Kinder und die Fußgänger haben auf der Friesenstr. überhaupt keine Sicherheit zu laufen.

111

Und genau deshalb muss die Friesenstr./Zossener Str. im Interesse der beiden Verkehrsteilnehmergruppen gesperrt werden.

Es scheint mir so aus, als ob die Bewohner der Nebenstraßen nicht die geringste Ahnung haben, was wir hier auf der Straße Tag und Nacht erleben. Ich find es unsolidarisch und politisch nicht korrekt, dass man die anderen leiden lässt, um sich selber zu schönen. Der Lärm auf dieser Straße macht krank und man muss eine geeignete Lösung dazu finden. Falls es andere konkrete und schnell durchsetzbare Lösungen gäbe, wären wir (mindestens ich ) auch dafür.

Kommentar Nr. 112

Verkehrsberuhigung durch Einbahnstraßensystem a la Gräfekiez

112

Ich find das Straßensystem im Gräfekiez sehr wirkungsvoll. Nachdem ich zum ersten Mal dort 'hinein geraten' bin, auf der Suche nach einer Durchgangsstraße, und dann mehrfach im Kreis und Schlangenlinien gefahren bin, vermeide ich diesen Bereich vollkommen. Vielleicht lässt sich etwas vergleichbares für den Bergmannstr-Friesenstr-Kiez realisieren.

Eine gebietsübergreifende Verkehrsberuhigung würde ich darüber hinaus sehr begrüßen. Es fahren viel zu viele Leute allein in ihrem Auto durch die Gegend.

Dass alle Autofahrer durch die vorhandenen Dellen in der Straße ("natürliche Verkehrsberuhigung") zu langsamen Fahren gezwungen werden entspricht nicht meiner Beobachtung. Im Gegenteil, manch einem scheint es Spaß zu machen, die "Straßen von San Francisco" zu simulieren.

Eine spürbare Geräuschreduzierung lässt sich m.E. neben der Verkehrsberuhigung auch durch ein Verfüllen der Fugen des Kopfsteinpflasters erreichen. Ein Reifen regt beim Überrollen der Fugen-Hohlräume mehr Schall an.

Kommentar Nr. 113

Wecken und Lärm

113

Ihr "Friesen" seid doch alle in Kenntnis der verkehrsreichen lauten Straße dort eingezogen oder habt an der Schwiebusserstraße die Kleingärten und KFZ-Betriebe vertrieben.

Kommentar Nr. 115

viva2 Polizei verlagern - schafft Platz für Baugruppen

115

Tolle Idee! Statt die Bebauung der "Tempelhofer Freiheit" voranzutreiben sollte der Senat endlich die Verlagerung der KFZ-Meldestelle und der Polizei umsetzen. Die Gebäude und Freiflächen könnten dann an Baugruppen zur Errichtung von Wohnraum vergeben werden.

Kommentar Nr. 116

diese wiederholung von monoforderungen ist unerträglich!

116

berlin ist nicht nur friesenstrasse!

Kommentar Nr. 117

Nord-Süd-Verkehr

117

Der Nord-Süd-Verkehr könnte durch den Bau der bereits in den 60er Jahren geplanten Stadt-Autobahn vom Moritzplatz über die Friedhöfe und das Tempelhofer Feld zur Anschlußstelle Tempelhofer Damm geleitet werden.

Kommentar Nr. 118

Kopfsteinpflaster

118

Eine Sperrung egal welcher Art wird den Verkehr nur verlagern wo durch Andere mehr belastet werden.
Wenn das Kopfsteinpflaster zu laut ist sollte man es durch einen Flüsterasphalt ersetzen.

Kommentar Nr. 119

Lärmproblem Berliner Großpflaster und Geschwindigkeit

119

In den Gründerzeitviertel Berlins gibt es viele Wohnstraßen mit Berliner Großpflaster, in denen zwar Tempo 30 gilt, aber trotzdem Emissionen über 80 dB(A) erreicht werden. Das typische Prasseln der Reifenabrollgeräusche erzeut Lärm und dieser nimmt proportional zu der Geschwindigkeit zu. Schuld daran sind auch die Hochgeschwindigkeitsreifen, die besonders hart sind. Um Werte unter 60 dB(A) zu erreichen, dürfte nicht schneller als 25 km/h gefahren werden. Doch wie kann man dies erreichen? Schwellen? Kissen? Geschwindigkeitskontrollen?

Ich unterstütze den Vorschlag und möchte ihn auf alle Wohnstraßen mit Pflaster erweitern!

Kommentar Nr. 120

Friesenstrasse

120

Der Vorschlag Friesenstrasse von StefanK berücksichtigt nicht die anderen Straßen im Wohngebiet. Die Fidicinstraße würde bei der vorgeschlagenen Variante schnell zur Ausweichstraße werden. Es sollte eine Einbahnstraßenregelung für das gesamte Wohngebiet um den Chamissoplatz geben, die ein schnelles Durchfahren unattraktiv macht. Dies wäre mit einem relativ geringen Aufwand schnell zu bewerkstelligen.

Kommentar Nr. 121

Für Entschleunigung

121

Den Verkehr in der Friesenstr. wirksam zu verlangsamen und damit zu beruhigen finde ich gut. Aber bitte nicht durch Schwellen (die auch bei langsamer Fahrt unerträglich sind).

Kommentar Nr. 122

sperrung zossener

122

es ist wohl nur eine frage der zeit, bis in der zossener oder friesenstrasse ein tödlicher unfall passiert. ich hab schon bei der öffnung der axel-springer-str. richtung alex vor einem halben jahr gedacht, dass das ende unserer ruhe im bergmannstrassen- kiezes bedeuten würde.

Kommentar Nr. 123

Zugezogene

123

Hach ja mal wieder ein Vorschlag von Zugezogenen. Die Straße gibt es so seit Jahrzehnten und es war schon immer eine Durchgangsstr.
Wer in der Stadt lebt oder dort hinzieht muss damit leben, dass es Straßenlärm gibt.
Ich weiß doch bevor ich in eine der teuren Eigentumswohnungen in den neu gebauten Häusern der Friesenstr. kaufe, dass vor dem Haus eine Kopfsteinpflasterstraße ist und auch der Bus dort durchfährt.

Kommentar Nr. 124

wenn bei jedem tödlichen vu die strassen gesperrt werden sollen,dann wäre in berlin

124

nichts mehr befahrbar oder in brandeburg in den 90zigern! sperrungen sind ein falsches signal,weil immer andere den dreck wegmachen müssen, ist doch logisch! herr themenschreiber stefan

Kommentar Nr. 125

Ein Fazit vom Verfasser der Mieterrats-Studie

125

Eine deutliche Mehrheit von rund 70 % unterstützt den Vorschlag die Zossener Straße an der Markthalle zu sperren. Der bisherigen Diskussion entnehme ich zwei Motive, weswegen einige dies ablehnen:

1. Die Sorge, der Verkehr in den umgebenden Straßen könnte zunehmen.
Diese Möglichkeit wurde von mir sorgfältig analysiert. Ich wohne selber in einer der Seitenstraßen, aber ich habe nicht die Befürchtung, dass sich die Situation spürbar verschlechtern könnte. Hinzu kommt, dass eine solche Entwicklung mit vergleichsweise einfachen, ergänzenden Maßnahmen verhindert werden könnte.

2. Der Unwillen, als Autofahrer Rücksicht auf einen Kiez nehmen zu müssen, in dem man selber wahrscheinlich gar nicht lebt. Leuten, die dieses Problem haben, möchte ich sagen: Mit dem BVG-Bus, dem Fahrrad oder zu Fuß wird Euch der Weg durch die Friesen- und Zossener Straße immer offen stehen.

Man möge bedenken:
Deutlich weniger als 20 % der Bewohner hier besitzen überhaupt ein Kfz. Für weniger als 20 % ihrer Wege benutzen sie das Kfz. Diese Möglichkeit soll auch niemandem genommen werden. Ebenso, wie die Müllabfuhr, die Feuerwehr und der Pizza-Bote weiterhin jeden Punkt im Kiez erreichen würden. Ich würde mich freuen, wenn unser öffentlicher Raum, von dem manche glauben, er sei nur zum Autofahren und Parken da, wieder ein Stück weit für die Menschen zurückgewonnen werden könnte.

Kommentar Nr. 126

Nur Busse, Fahrräder und Fußgänger in der Zossenerstraße

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Nur wenn die Zossenerstraße für PKWs eines Tages gesperrt wird, werden wir eine Dämmung vom Autoverkehr in der Friesenstraße und in der Umgebung erleben können.

Es ist nicht fair, wie die Autos durch die Friesenstraße rasen und den Schild TEMPO 30 unbeachtet bleibt. Die Polizeidirektion duldet diese Situation und unternimmt gar nichts, obwohl es seit Jahren bekannt ist, dass es in der Nähe Kitas und Schulen gibt. Unfassbar, aber alltäglich.

Eine Geschwindigkeitskontrolle, ein Radar rund um die Uhr wäre sehr sinnvoll in der Friesenstraße: Grenzen setzen und eine schmerzhafte Geldstrafe für Autofahrer, die das Tempo 30 überschreiten.

Kommentar Nr. 127

Jetzt muss etwas geschehen.

127

Danke.

Kommentar Nr. 128

offen bleiben

128

Diese Plattform ist mitnichten repräsentativ, weil diese Website wohl in erster Linie für jene Bürger ein Vehikel ist, die sich von Straßengeräuschen gestört fühlen. Die Bürger, die mit der Situation gut leben können, werden sich hier wohl eher nicht engagieren, selbst und gerade wenn sie eine Mehrheit bilden. Daß trotzdem so eine große Ablehnung hier erreicht wird, zeigt nur, wie unbeliebt und umstritten der Vorschlag zur Straßensperrung ist. Man schaue sich zum Vergleich nur den Vorschlag "30km/h für schwere LKW und Linienbus 263" an, immerhin Platz 2 in der Top-Liste hier: da gibt es 261 Pro- bei nur 8 Kontra-Stimmen (zum jetzigen Zeitpunkt)...
Und wenn selbsternannte Analysten der Verkehrsentwicklung hier im Kiez keine Befürchtung haben, daß sich der Durchgangsverkehr neue Schleichwege sucht, heißt das noch lange nicht, daß diese Meinung mehr ist als eben nur eine Meinung.

Kommentar Nr. 129

:-)

129

Es wird kommen.

Kommentar Nr. 130

Top Platzierung ? Absolut unverhältnismäßig !!!

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Sorry, aber diese Platzierung demonstriert leider sehr deutlich, wer an solchen eigentlich unterstützenswerten Projekten wie diese Website vor allem teilnehmt: die gehobene Mittelschicht, Akademiker. Sicher ist die Friesenstr. durch das Kopfsteinpflaster keine leise Strasse, aber man kann leider nicht alles haben. Die Gegend scheint ja attraktiv genug gewesen zu sein, dort auch noch massiv Neubaute durch Baugemeinschaften zu bauen, die das urbane Leben in einem der mittlerweile teuersten Bezirke Berlins schätzen, und sicher jetzt auch fleißig mit gevotet haben. Zudem ist es an Wochenenden und Abends dort absolut ruhig. Also absolut kein Vergleich zu vielen wirklich absolut Lärmbetroffenen Orten!!!

Ich hoffe sehr, die Analysten dieser Website Einträge beurteilen die Probleme nicht nur anhand der Anzahl der Unterstützerstimmen. Das würde ich sehr bedauerlich finden. Gerade viele Menschen mit Migrationshintergrund und Nicht Akademiker wissen weder von dieser Website noch beteiligen sich an solchen Prozessen.