Berlin.de Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt

Lärmbelastung durch Einsatzkräfte mit Sondersignalen (Polizei, Notarzt- u. Rettungswagen)

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Straßenlärm Tag (bzw. 24h)

Lärmbelastung durch Einsatzkräfte mit Sondersignalen (Polizei, Notarzt- u. Rettungswagen)

Die ständig steigende Zahl von Einsätzen der Polizei und Rettungskräfte mit Martinshorn, gerade auch Nachts stellen eine hohe Lärmbelastung für die Anwohner dar.
Eine Geschwindigkeitsreduzierung bzw. Verkehrsberuhigung würde eine Behinderung dieser Einsätze darstellen. Dass das keinen Sinn macht, sollte jedem klar sein.
Es bleibt die Errichtung einer Lärmschutzwand im erweiterten Kreuzungsbereich Blumberger Damm / Elisabethstrasse.

Eigene Auswahl möglicher Maßnahmen
Lärmschutzwände oder -wälle
64 Teilnehmer/innen unterstützen den Vorschlag
3 Teilnehmer/innen sind neutral
11 Teilnehmer/innen lehnen den Vorschlag ab

Erklärung: Die Bewertung diente der Ermittlung einer Top20-Liste, weitere Infos dazu hier.

Rückmeldung der Senatsverwaltung: 

Die Lärmbelastung durch Signalhörner des Rettungsverkehrs werden im Rahmen der Lärmkartierung nicht abgebildet. Es ist nachvollziehbar, dass diese im Nahbereich des Unfallkrankenhauses Marzahn eine hohe Störwirkung haben. Verschiedene Maßnahmen zur Minderung dieser Belastung wurden bisher geprüft, mit folgendem (vorläufigem) Ergebnis:

Lärmschutzwände werden in der Regel nur beim Neubau oder wesentlichen baulichen Änderungen errichtet. Für Bestandsstraßen gibt es für diese Maßnahme keine rechtliche Verpflichtung. Da im Landeshaushalt hierfür keine Mittel vorhanden sind, ist eine Finanzierung durch das Land, bzw. den Bezirk nicht möglich. Falls eine Finanzierung von Dritten bzw. durch die Anwohner ermöglicht werden kann, wäre aus Sicht des Bezirks grundsätzlich eine Lärmschutzwand an dieser Stelle vorstellbar. Hierfür wäre dann im Vorfeld eine umfassende Analyse der Situation erforderlich, um beurteilen zu können, welche Lärmminderungen für welche Grundstücke tatsächlich erreichbar wären. Mit der vorgeschlagenen erweiterten Lärmschutzwand im Kreuzungsbereich Elisabethstraße ist nach erster Einschätzung nur eine Verbesserung für wenige Grundstücke möglich.

Im Lärmfachworkshop wurde über die mögliche Finanzierung einer Lärmschutzwand durch eine private Initiative diskutiert. Wenn sich hierfür Möglichkeiten abzeichnen, wird das weitere Vorgehen mit dem Bezirk abgestimmt.

Ampelanforderungen , die dem Rettungsverkehr Vorrang geben und damit auch die Lärmbelästigung durch Signalhörner mindern können, sind in Berlin bisher nur bei einigen Feuerwachen umgesetzt. Dabei wird die Anforderung von der Feuerwache ausgelöst, wenn die Fahrzeuge ausfahren. Da die Wagen nicht über eine eigene Technik hierfür verfügen, ist ein Einsatz am Zielort (hier Unfallkrankenhaus) nicht möglich. Insgesamt ist die Wirksamkeit der Ampelsteuerungen zur Lärmminderung des Rettungsverkehrs aber auch begrenzt. Eine Umschaltung muss verkehrssicher möglich sein, Der kreuzende Verkehr einschließlich der Fußgänger muss die Kreuzung geräumt haben. Das kann zu zeitlichen Verzögerungen führen, die bei der Verwendung der Signalhörner nicht auftreten.

Die Polizei verweist hierzu auf die einschlägigen Vorschriften und die geltende Rechtslage, insbesondere auf den Umstand, dass zur Sicherung des Sonderrechts immer Signalhorn und Blaulicht erforderlich ist.

Kommentar Nr. 1

Lärmbelastung durch Einsatzkräfte

1

Ich kann mich diesem Beitrag nur anschließen. Es ist echt eine unzumutbare Lärmbelästigung ob es nachts beim schlafen ist (mehrfaches hochschrecken in der Nacht) oder wenn man sich mal die Zeit nehmen möchte im Garten zu entspannen ist dies nicht machbar.
dem vorschlag der Schallschutz wand stimme ich voll zu, schade das dies erst durch solche Beiträge überdacht wird.

Kommentar Nr. 2

gaggis meinung

2

gute sache, bin dafür! diese stadt kommt nicht mal nachts zur ruhe, die bewohner müssen geschützt werden.

Kommentar Nr. 3

Her mit den effektiven Lärmschutzwänden

3

Larmschutz muß sein, damit das Leben in der Stadt lebenswert bleibt!

Kommentar Nr. 4

Lärmbelastung

4

Ich kann mich diesem Vorschlag ebenfalls nur anschließen. An ein Schlafen mit geöffnetem Fenster ist nicht zu denken.
Dazu kommt es zu einer erheblichen Belastung durch die auf dem Blumberger Damm fahrenden Busse der BVG.
Weiterhin wird der Blumberger Damm zwischen Cecilienstrasse und Elisabethstrasse, sobald es wärmer geworden ist, von Motorradfahrern und Fahrern von getunten Fahrzeugen gern als Test- bzw Rennstrecke genutzt.
Meiner Meinung nach sollte die Lärmschutzwand nicht nur auf den Kreuzungsbereich beschränkt werden!

Kommentar Nr. 5

Lärmschutzwand

5

Nachts auf leeren Straßen mit Martinshorn - unverschämt! Tagsüber in einer 30er Zone direkt neben dem Gartenzaun - auch eine Frechheit. Und dann bei einem durch den Schreck hervorgerufenen Herzinfarkt erst mal noch eben den Eigenanteil für den Einsatz bezahlen - ja, geht`s denn noch... Es reicht!

Kommentar Nr. 6

Lärmschutz

6

Wer kennt den Spruch "Lärm macht krank" ?
Wahrscheinlich sehr viele.........!!!!
Wer hier wohnt weiß das dieser Spruch, kein Spruch ist sondern der Wahrheit entspricht!!!!!

Kommentar Nr. 7

Lärmschutz

7

Ich bin 70 Jahre und wenn ich in meinem Haus, bei geschlossenen Fenster sitze, und die Feuerwehr oder Polizei mit Sirene an meinem Haus vorbei rast hoffe ich jedesmal das ich ich den Schreck ohne Herzinfarkt überlebe!!!!!
Nachtruhe ist mir auch ein Fremdwort da es Nachts auch genug Einsätze gibt und hinzu kommt ja auch noch der normale Autoverkehr.
Eine Lärmschutzwand wäre wirklich eine Erleichterung.
Ich sehe auch kein Problem warum diese nicht errichtet werden kann da es eine Kreuzung vorher auch eine gibt.

Kommentar Nr. 8

Lärmschutz

8

Keine vielen Worte....... wir brauchen dringend eine Lärmschutzwand!!

Kommentar Nr. 9

Lärmbelastung durch Einsatzkräfte

9

Lärm macht generell krank! Den armen Anwohnern sollte geholfen werden!

Kommentar Nr. 10

fred

10

wichtige sache, da bin ich dabei!

Kommentar Nr. 11

wanderfreunde

11

100% dafür, es sit unerträglich

Kommentar Nr. 12

Alte Kiste

12

Dies ist schon lange ein Thema, bei dem sich aber leider nichts regt, trotz Anwohnerprotesten!
Seit der Blumberger Damm 4-spurig gemacht worden ist und die Ecke Cecilienstraße eine Wand bekommen hat (weiß nicht genau, ca. vor 15 Jahren), setzen sich Anwohner für die Verlängerung selbiger bis zur Elisabethstraße ein, bisher leider ohne nennenswerte Erfolge...

Kommentar Nr. 13

Lärm

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Daumen hoch, damit es in Berlin leiser wird.

Gruß, ehemaliger Bewohner Friedrichstr., Chausseestr.

Kommentar Nr. 14

Lärmbelastung

14

Es muss endlich was getan werden bin dafür .

Kommentar Nr. 15

Ronny

15

Als ehemaliger Anwohner in diesem Bereich,kann ich mich dem Vorschlag nur allzugut anschließen.

Kommentar Nr. 16

Lärmbelastung durch Einsatzkräfte mit Sondersignalen

16

Hallo ich bin der Meinung das die Sondersignale in der Nacht meistens nicht nötig sind, da der Blumberger Damm leer ist. Eine Lärmschutzwand nur wegen der Sondersignale ist völliger Unsinn. Lärm ist am Blumberger Damm den ganzen Tag über. Also Lärmschutzwand ja und Sondersignale nur bei Bedarf.

meint der Weltverbesserer

Kommentar Nr. 17

Nachtmodus für Sondersignale

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Da ich den Eindruck habe, dass - egal zu welcher Zeit Fahrzeuge mit Sondersignalen durch die Stadt fahren - der gleiche Lärmpegel entsteht, gehe ich davon aus, dass es eine Nacht-DB-Sperre noch nicht gibt.
Abends und Nachts kann man als Passant und Verkehrsteilnehmer das Blaulicht viel besser wahrnehmen als am Tag. Lässt sich nicht eine Verordnung auf den Weg bringen, dass die Fahrzeuge mit Sondersignalen genau in dieser Zeit mit einem leiseren Signalton auf sich aufmerksam machen können und müssen? Das muss doch technisch und amtlich möglich sein, die schlafende Bevölkerung die das Pech hat an Kreuzungen zu wohnen nicht wegen jeder Einsatzfahrt aus dem Schlaf zu holen.
DANKE

Kommentar Nr. 18

Körperverletzung

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Die Lautstärke der Martinshörner grenzt an Körperverletzung. An einigen Ecken (wie Stromstraße/Alt-Moabit) scheint es so zu sein, dass Feuerwehr und Polizei mehrfach am Tag testen, wer das lautere Horn hat. Unerträglich, auch am Tag!

Kommentar Nr. 19

Lärmschutzwände oder Zone 30

19

Leider sind Lärmschutzwände nicht überall machbar. Wo dies nicht so einfach geht, sollte dann bei hohen Anwohnerzahlen generell Tempo 30 gelten.

Kommentar Nr. 20

Ruhe bitte

20

Es kann ja nicht sien, daß der Einstz von Sondersignalen inflationär gehandhabt wird. Auch diese Zeichen sind nur im Not- oder Gefahrenfall zu verwenen.
Der Blumberger Damm muss eine Lärmschutzwand erhalten.

Kommentar Nr. 21

2-stufige Sirenen

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Auch 2-stufige Sirenen (laut-leise und mit Heulton statt tatüta-Druckhörnern) wären sinnvoll, würde aber nicht unbedingt an einer Hauptverkehrsstraße helfen. Obwohl die Art WIE Sirenen eingesetzt werdenüberdacht werden sollte. Es entssteht schon der Eindruck, dass sie oft unnötig plärren.
Auf jeden Fall ist die Lautstärke der Druckhörner in Wohngebieten brachial, vor allem dann wenn kaum Auto-Verkehr ist...

Kommentar Nr. 22

Lärmbelästigung durch Sondersignale

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Notärzte,Feuerwehren und Rettungswagen betätigen Ihr Martinshorn ja nur dann ,wenn es unbedingt nötig ist(an Kreuzungen oder bei dichten Verkehr), aber die Polizei fährt vom Stützpunkt bis zum Einsatzort mit Sirene und das muß ja wohl nicht sein! Ich erlebe dies in Hohenschönhausen in der Zingster Strasse mehrmals täglich Tag und Nacht und das ist eine totale Belästigung! Warum kann die Polizei nicht so wie die anderen Rettungskräfte fahren und Ihr Martinshorn einsetzen?
Schallwände oder andere Maßnahmen halte ich für übertrieben.

Mit freundlichen Gruß

Karl-Heinz

Kommentar Nr. 23

@ Karl-Heinz: Lärmbelästigung durch Sondersignale

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Sie können gerne mal wenn es wärmer ist, an einem normalen Sonntag Nachmittag zum Kaffee vorbeikommen. Wir setzen uns gemütlich auf die Terasse. Auf dem Blumberger Damm wird dann ein normaler Sonntagsverkehr herrschen, die Ampel zur Elisabethstrasse schaltet regelmäßig um. Und wenn dann ein Rettungswagen oder die Feuerwehr kommt und aus dem Nichts urplötzlich das Martinshorn losballert, dann möchte ich sehen, wie weit Ihre Kaffeetasse fliegt....

Kommentar Nr. 24

Aber wenn Ihr

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Ich denke es ist eine gute Idee nur was ist wenn ihr dann in einem Krankenwagen liegt und nicht rechtzeitig ins Krankenhaus kommt?
So eine Querschnittslehmung eitert schwer raus.

Kommentar Nr. 25

Hallo Gast....

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Was steht im 2. und 3. Satz des 1. Kommentares der Meldung?!

gern nochmal: Eine Geschwindigkeitsreduzierung bzw. Verkehrsberuhigung würde eine Behinderung dieser Einsätze darstellen. Dass das keinen Sinn macht, sollte jedem klar sein.

Und deswegen ja auch als Lösungsvorschlag: Errichtung einer Schallschutzwand....

Kommentar Nr. 26

Lärmschutzwände mit doppelter Funktion

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Man könnte damit zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Nicht nur Lärmschutz, sondern auch massive Trennung von Auto-, Radverrkehr und Fußgängern. Doch bevor man das in Angriff nimmt, sollten die Interessen abgewogen werden, ob der Nutzen oder der Schaden überwiegt.

Kommentar Nr. 27

Lärmschutz geht alle an

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Hallo,

als ehemaliger Anwohner kann ich diese Forderung gut nachvollziehen. Wie schon geschrieben, sollte diese Lärmschutzwand schon vor ca. 15 Jahren gebaut werden....

Mich wundert, dass es 10 Teilnehmer gibt, die diesen Vorschlag ablehnen, aber in den Kommentaren nichts über die Gründe bzw. andere Vorschläge zu finden sind.
Warum müssen solche Ablehnungen nicht begründet werden?!

Ich bin jedenfalls dafür!

Kommentar Nr. 28

Lärm

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Ich verstehe nicht wie einige hier den Vorschlag ablehnen, kann doch nur den Grund haben ihre eigenen Vorhaben besser dastehen zu lassen!
Wer hier wohnt weiß genau wie laut es hier ist.