Berlin.de Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt

Nachtflugverbot für Tegel - es reicht uns!

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Fluglärm Nacht

Nachtflugverbot für Tegel - es reicht uns!

wir hatten gehofft .... Sie wissen schon am 3. Juni 2012 ...

stattdessen wird der Fluglärm immer schlimmer und kein Ende ist abzusehen.

Jede Nacht kommen Flugzeuge nach 22.30 Uhr angedonnert, oft sogar noch nach 00:00 Uhr. Wir halten das kaum noch aus.

Vom Fluglärm am Tage - alle 2 bis 3 Minuten kommt einer - wollen wir gar nicht reden.

Bitte das Nachtflugverbot wirklich ernst nehmen und Ausnahmen sollten wirklich AUSNAHMEN bleiben!

Eigener Maßnahmenvorschlag
Nachtflugverbot für Tegel konsequent durchsetzen!!! Mehr Flüge nach ALT-Schönefeld!!!
101 Teilnehmer/innen unterstützen den Vorschlag
1 Teilnehmer/innen sind neutral
8 Teilnehmer/innen lehnen den Vorschlag ab

Erklärung: Die Bewertung diente der Ermittlung einer Top20-Liste, weitere Infos dazu hier.

Rückmeldung der Senatsverwaltung: 

In dem Beitrag und den Kommentaren ist eine Reihe von Hinweisen auf Lärmstörungen und Vorschläge zu deren Beseitigung enthalten. Diese werden häufig in anderen Beiträgen zu einem Flughafenstandort in gleicher Weise, nur mit unterschiedlicher Gewichtung genannt. Die Beantwortung aller flughafenbezogener Beiträge erfolgt daher gemeinsam. Die Themen sind zum besseren Überblick als Abschnittstitel hervorgehoben.

Verkehrsverlagerung von Tegel nach Schönefeld

Eine Verkehrsverlagerung auf dem Verwaltungsweg ist nach geltendem Luftverkehrsrecht nicht durchsetzbar. Solange es die durch den sogenannten Koordinierungseckwert definierte Kapazität des Flughafens zulässt, dürfen die Luftverkehrsgesellschaften innerhalb der geltenden Betriebszeiten uneingeschränkt Flüge an dem von ihnen gewählten Standort durchführen. Eine auch teilweise Verkehrsverlagerung nach Schönefeld lehnen die Fluggesellschaften ab. Sie verweisen dabei auf baulich-technisch bedingte unterschiedliche Abfertigungskonzepte an beiden Flughäfen, weshalb die in Tegel praktizierten Abfertigungsabläufe in Schönefeld nicht realisierbar seien. Eine Aufteilung der Flüge auf zwei Standorte sei wirtschaftlich nicht machbar. Auch die 15 bis 30 % höheren Flughafenentgelte in Tegel sind für die Luftverkehrsgesellschaften derzeit keinen ausreichender Anlass, Flüge nach Schönefeld zu verlegen.

Vorverlegung des Nachtflugverbot in Tegel auf 22 Uhr

Rechtsgrundlage für den Betrieb des internationalen Verkehrsflughafens Berlin-Tegel ist § 2 Abs. 5 des Gesetzes zur Überleitung von Bundesrecht von Berlin (West), 6. Überleitungsgesetz vom 25. September 1990 (BGBl. I S. 2106) i.V.m. §§ 6, 8 LuftVG. Nach diesen Vorschriften gilt der Flughafen als luftrechtlich genehmigt und planfestgestellt. Dies umfasst jeglichen Flugbetrieb, der durch die beiden Start- und Landebahnen technisch möglich ist, einschließlich der dazu noch von den Alliierten verfügten Betriebsbeschränkungen. Sie sind im Luftfahrthandbuch Deutschland (AIP Germany) als „Örtliche Flugbeschränkungen“ veröffentlicht.

Eine Änderung dieser Betriebsbeschränkungen mit der Folge, dass Flüge nur noch in der Zeit von 06.00 bis 22.00 Uhr stattfinden, könnte nur auf der Grundlage eines Änderungsgenehmigungsverfahrens nach § 6 Abs. 4 des Luftverkehrsgesetzes (LuftVG) erfolgen. Ein solches Verfahren läuft derzeit nicht. Die für den Flughafen Tegel geltenden Betriebsbeschränkungen sind von ihrem Umfang her mit denen aller anderen deutschen Verkehrsflughäfen vergleichbar. In der Diskussion müssen neben den Interessen der vom Fluglärm betroffenen Bürgerinnen und Bürgern auch die sonstigen öffentlichen Interessen berücksichtigt werden. Die Hauptstadt und internationale Metropole Berlin muss über einen leistungsfähigen Flughafen verfügen.

Einhaltung des Nachtflugverbots in Tegel

Für den Flughafen gelten die „Örtlichen Flugbeschränkungen für den Flughafen Berlin-Tegel“, veröffentlicht im Luftfahrthandbuch Deutschland (AIP Germany). Unter Nr. 2 „Einschränkungen des Nachtflugverkehrs“ legen diese fest, dass Starts und Landungen in der Zeit von 23.00 Uhr bis 06.00 Uhr unzulässig sind. Generell ausgenommen von den Flugbeschränkungen an den deutschen Flughäfen sind Flüge im Katastrophen- und medizinischen Hilfeleistungseinsatz sowie in sonstigen Notfällen, im Nachtluftpostdienst der Deutschen Post AG, von Polizei und Bundespolizei sowie militärische Flüge (darunter Regierungsflüge).

Für verspätete Starts und Landungen, deren planmäßige Abflug- oder Ankunftszeit vor 23.00 Uhr liegt, können unter bestimmten Voraussetzungen Ausnahmegenehmigungen erteilt werden. Die Prüfung erfolgt im Einzelfall und wird jeweils dokumentiert. Wichtigste Voraussetzung für die Erteilung ist, dass die Verspätung nicht von der Fluggesellschaft selbst verursacht worden ist. Die Praxis der Erteilung von Ausnahmegenehmigungen ist restriktiv. Die Nachtflugbewegungen werden von der Luftfahrtbehörde regelmäßig ausgewertet, der ordnungsgemäße Betrieb des Flughafens und die Einhaltung der Betriebszeiten kontrolliert. Die Fluglärmschutzkommission widmet diesem Thema in ihren Sitzungen höchste Priorität.

Anstieg des Verkehrsaufkommens in Tegel

In den Monaten nach dem verschobenen Eröffnungstermin des Flughafens BER – Juni, Juli und August 2012 – wuchs die Anzahl der Flugbewegungen in Tegel um 5,3 bis 7,3 % gegenüber dem jeweiligen Vorjahresmonat. Der Anstieg der Anzahl der Flugbewegungen im Gesamtjahr 2012 betrug jedoch lediglich 1,0 % gegenüber dem Vorjahr. Ein weiterer Anstieg der Anzahl der Flugbewegungen im Jahr 2013 ist nicht zu erwarten.

Die Verschiebung der geplanten Eröffnung von BER wurde zu einem Zeitpunkt bekannt gegeben, an dem die Fluggesellschaften ihre Planungen bereits vorgenommen hatten. Damit es nicht zu erheblichen Flugausfällen kommen würde, genehmigte die Berliner Luftfahrtbehörde in den Sommermonaten 2012 einzelne beantragte Flüge zwischen 23.00 Uhr und 23.30 Uhr. Die Behörde darf nach Nr. 2.5 der Örtlichen Flugbeschränkungen in begründeten Einzelfällen Ausnahmen insbesondere dann zulassen, wenn diese zur Vermeidung erheblicher Störungen im Luftverkehr oder in Fällen besonderen öffentlichen Interesses erforderlich sind.

In der Winterflugplanperiode 2012/2013 bestand ein solches Erfordernis nicht. Es besteht auch nicht für die kommende Flugplanperiode. Die am Flughafen Tegel operierenden Luftverkehrsgesellschaften haben ihre Planungen an die aktuellen Bedingungen angepasst.

Kommentar Nr. 1

Tegel offenhalten - gerade abends

1

Ich finde Tegel sehr praktisch. Ich wohne in Charlottenburg und von Tegel ist es einfach viel näher zu meiner Wohnung. Gerade wenn ich mit einem sehr späten Flug in Berlin ankomme, bin ich entsprechend müde und will schnell ins Bett. Von Schönefeld dauert es mit dem Taxi nun einmal wesentlich länger als von Tegel.

Ich möchte die Beeinträchtigung des Wohlempfindens durch die Anwohner von Tegel nicht schönreden. Fluglärm ist grässlich. Aber warum muss deshalb der Flughafen weichen - und nicht die Anwohner? Der Flughafen ist dort seit 1948. Wer empfindlich für Fluglärm ist, musste ja nicht ausgerechnet in die Einflugschneise ziehen beziehungsweise hatte nun wirklich genug Zeit, um dort wegzuziehen.

Kommentar Nr. 2

tegel nachtflugverbot

2

selbst nachts 4:00 uhr ist flugbewegung, sonntags kann die uhr gestellt werden 6:03 Uhr erste maschine

Kommentar Nr. 3

txl + ber

3

Und nun stellen Sie sich vor, Schönefeld würde auch noch dazukommen!! Nachtruhe offiziell 0-5 Uhr.

STOPP BER

Kommentar Nr. 4

Der Fluglärm rund um Tegel ist Terror und Körperverletzung

4

Weniger Flüge von Tegel - schön, dass Leute in Charlottenburg Tegel gut finden - darum geht es: sollen doch die anderen den Dreck aushalten. jetzt, es ist 23.15 fliegt grad wieder ne Maschine übers Haus. Das wünsch ich Ihnen nach Charlottenburg.

Kommentar Nr. 5

Hinweis der Moderation

5

Liebe Teilnehmende,
im Sinne eines fairen und konstruktiven Dialogs, bitte bleiben Sie sachlich und respektvoll.
Vermeiden Sie Aussagen, wie "sollen doch die anderen den Dreck aushalten." oder " Das wünsch ich Ihnen nach Charlottenburg.", da diese andere Teilnehmende und Mitlesende angreifen oder verletzen könnten.
Vielen Dank für Ihr Verständnis.
Beste Grüße,
Katja Kockel (Moderation)

Kommentar Nr. 6

Sicherheitsrisiko

6

Durch den Betrieb von Tegel an der Kapazitätsgrenze steigt neben der Lärmbelastung natürlich auch das Sicherheitsrisiko für die überflogenen bewohnten Stadtgebiete sowie auch bei Start und Landung auf dem Flugehafen selbst.

Kommentar Nr. 7

... und es wird mehr und mehr ...

7

Dank des BER-Debakels ziehen ganze Fluggesellschaften (z. B. Germanwings) nach Tegel um, das bedeutet hunderte Flugbewegungen mehr pro Woche. Die Berliner Zeitung (siehe: http://www.berliner-zeitung.de/hauptstadtflughafen/germanwings-noch-mehr...) prophezeit für den Sommer 2013 eine nochmalige Steigerung.
Die Anwohner der Tegeler Einflugschneise sind seit Jahrzehnten einiges gewohnt, aber diese Steigerungen (auch wenn der TXL für so manchen Charlottenburger sehr bequem sein mag) sind nicht mehr zu verkraften. Warum gibt es für die Tegel-Betroffenen keinen Lärmschutz?? Warum wird das Nachtflugverbot nicht eingehalten?

Kommentar Nr. 8

Bürger wehrt Euch

8

fordert klagt und verlangt Aufklärung

Kommentar Nr. 9

Unehrlichkeit wehrt

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am längsten

Kommentar Nr. 10

Nachtflugverbot

10

Der Flughafen Tegel inmitten der Stadt ist ein "Kind" aus der Zeit des "kalten Krieges".
Ein Flugplatz gehört außerhalb der Stadt. Nun sollte man zumindest ein erweitertes Nachtflugverbot für die Bewohner in Tegel durchsetzen.

Neuer Standort: Sperenberg könnte eine vernünftige Lösung sein, um den steigenden
Flugverkehr abzudecken. Kein umweltbewußter Mensch baut einen Flugplatz in oder nahe des Ballungszentrums der Wohngebiete einer Großstadt. Die Krebsrate der Bevölkerung in Frankfurt um den Flugplatz ist doppelt so hoch wie in anderen Städten. Flugzeuge haben keinen Filter und stoßen Unmengen von Schadstoffen ab, die die Luft verschmutzen im Umkreis von 50 km.

Kommentar Nr. 11

Tegel muss bleiben

11

einen besseren kompakteren Flughafen gibt es nirgends in Europa,
beste Eigenschaften als Regierungs-und Millitärflughafen für immer,

Kommentar Nr. 13

An alle, die denken Tegel solle offen gehalten werden

13

Wer meint, eine halbe Stunde gesparter Anfahrtsweg mache das Risiko und die latente Gesundheits- und Umweltgefährdung hunderttausender Berliner wett, dem sei folgendes gesagt:

Gerne kann Tegel offen gehalten werden, aber nur wenn jeder einzelne Nutzer die entstehenden erhöhten Grenzkosten für knapp 200.000 Anwohner persönlich übernimmt. Das wäre dann wohl ein kleiner Aufpreis von mehreren hundert Euro je Flug. Dann kann man gerne darüber reden, den Flughafen weiter zu betreiben.

Kommentar Nr. 14

Nachtflug TXL

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Staerkere Kontrolle der Nachtflugzeiten.
LKW duefen auch nicht Sonntags fahren

Kommentar Nr. 15

TXL SXL nicht mehr dabei THF

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Neuplanung jetzt!

Weder der Standort Tegel noch der Standort Schönefeld sind für die wahnwitzigen Ideen der Flughafenbetreiber noch Fluggesellschaften geeignet. Wie in Ihrem schönen Vorwort richtig gesagt, macht Lärm krank und schädigt die Gesellschaft damit erheblich. Da das Projekt sowieso in den Sand gesetzt ist, kann mann nun auch einen menschenverträglichen Ort für den Flughafen auswählen und nicht noch mehr Lärm in die Stadt tragen, denn es sind tatsächlich nicht nur die Randberliner die betroffen sind, auch wenn der BER einmal in Betrieb geht und Tegel geschlossen wird. Und eine Nachtruhe von 22:00-6:00 Uhr sollte natürlich für Alle Berlinerinnen und Berliner ein absolutes Grundrecht sein!

Kommentar Nr. 16

Tegel offenhalten - gerade abends

16

An den Gast in Charlottenburg:

Wenn Ihr einziges Problem das frühe Zubettkommen nach einem späten Flug ist, können Sie sich glücklich schätzen. Bei Ihrer egoistischen Ausführung wäre es allerdings auch zu begrüßen, ein wenig Verständnis für die Anwohner und Ihre Mitbürger zu zeigen. Sicherlich ist der Flughafen bereits seit 1948 dort, allerdings das Fliegen bei Nacht und in diesen kurzen Abständen erst seit dem vergangenen Jahr in diesem Ausmaß.

Ihr Lösungsvorschlag: "Wer empfindlich für Fluglärm ist, musste ja nicht ausgerechnet in die Einflugschneise ziehen beziehungsweise hatte nun wirklich genug Zeit, um dort wegzuziehen." zeigt jedenfalls, wie sehr Sie nach links und rechts sehen, Hauptsache Sie im Zentrum...

Kommentar Nr. 17

Man kann ja umziehen

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Ich bin vor 2 Jahren in die Wasserstadt Spandau gezogen, weil ich der Politik vertraut habe, dass der Flughafen Tegel- ich sage nur 3.Juni-geschlossen würde. Auf diese Zusage bauten auch schon die Vermieter und man erlebte eine kräftige Mieterhöhung in Hinblick auf die zukünftige Ruhe.
Wenigstens nachts möchte man durchschlafen können, was z.Zt. unmöglich ist. Tagsüber das minütliche Gedröhne der Flieger nehme ich schon als nicht änderbares Übel an, mehr kann man doch an Kulanz vom Bürger nicht erwarten.

Kommentar Nr. 18

86 Dezibel jetzt reichts aber

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wer fliegen will muss auch den Lärm ertragen, gleichmäßige Verteilung der Flugruten

Kommentar Nr. 19

Tegel wird offen bleiben müssen

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und wer ernsthaft daran glaubt der BER wird schon fertig und irgenwann in Betrieb gehen, sollte mal den Bender fragen warum der ablehnte! da kommt noch ne menge dreck nach oben und demzufolge wird tegel offen bleiben müssen

Kommentar Nr. 20

Nachtflugverbot - dass ich nicht lache!

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Ich muss zugeben, in Niederschönhausen befinden wir uns im Vergleich noch in einer komfortablen Situation zu Gebieten, in denen die Flieger von und nach Tegel noch tiefer sind. Was ich jedoch vollkommen bestätigen kann ist dieses: ein Nachtflugverbot existiert offensichtlich nur auf dem Papier. In 10 Jahren habe ich es regelmäßig erlebt, dass Maschinen zwischen 22 und 1:30 raus und vor allem rein kamen, das lässt sich ja über dem Schlosspark optisch und durch die Luft akustisch leicht feststellen. Ich hätte gerne Informationen darüber, ob das Nachtflug"verbot" eigentlich von irgendjemand überwacht wird, ob und unter welchen Bedingungen Ausnahmegenehmigungen erteilt werden kann, was das kostet (wahrscheinlich nix?) und ob Sanktionen bei Nichteinhaltung erteilt werden (30€ pro Flug?).
donygoj

Kommentar Nr. 21

Gründung von Nachflugkontrollbehörde

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und Ahndung wie Ordnungsamt

Kommentar Nr. 22

Komfort gibt es nicht umsonst...

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Um den Flugverkehr einzuschränken und gerecht zu verteilen müssten die Gebühren erheblich in Tegel erhöht und in Schönefeld gesenkt werden. Wenn jemand den Vorteil eines zentrumnahen Flughafen nutzen möchte, sollte dieses auch bezahlen. Im Zentrum liegen z. B. die Parkgebühren auch auf einem hohen Niveau.

Kommentar Nr. 23

zu Beitrag "Tegel offenhalten-gerade abends vom 24.1.2012

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Der im Betreff genannte Beitrag spottet jeder Beschreibung.
Hier geht es nicht um Flugaufkommen von 1948, sondern das Aufkommen ab Juni 2012.
Es geht um die Arroganz mit welcher der Regierende im Mai 2012, ohne Beachtung der zusätzlichen Lärmbelastung für die Anwohner, den Fluggesellschaften versprach, dass der zusätzliche Flugverkehr von Tegel übernommen werden kann. Hierbei handelt es sich nicht nur um Lärm, sondern auch um zusätzliche Kerosinabgase.
Zu der Aussage, dass die Anwohner schließlich genug Zeit gehabt hätten, um dort wegzuziehen, kann ich nur sagen: Bis Anfang Mai war der Flughafen BER lt. Aussage der Führungsriege (Wowereit, Platzeck, Schwarz) so weit fortgeschritten, dass er am 3.6.2012 hätte eröffnet werden sollen.
Sollen denn alle Anwohner der belasteten Stadtbezirke nach Charlottenburg ziehen? Dann müsste der Flughafen nicht weichen, sondern die Bezirke Reinickendorf, Spandau und Pankow könnten abgerissen werden. Vielleicht sollte der/die Autor/in des Artikels aber lieber in die Nähe des Flughafens nach Reinickendorf umziehen, dann käme er/sie noch schneller ins Bett.
Selbstverständlich ist Tegel praktisch, ist aber mit dem weiter steigenden Passagierauf-kommen und Flugbewegungen auf unbestimmte Zeit für die Anwohner nicht vertretbar. Hier besteht seitens der Politik und der Flughafengesellschaft dringender Handlungsbedarf.

Kommentar Nr. 24

Tegel nicht ausbauen!

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Der Flughafen Tegel soll auf keinen Fall ausgebaut werden! Somit wird kein Anreiz geschaffen dass Flugverbindungen nach Schönefeld zurückverlegt werden. Der Bürgermeister hatte uns damals versprochen, dass die zusätzlichen Flugverbindungen nach dem Fehlstart BER herausgenommen werden. Was ist daraus geworden? Stattdessen ziehen noch mehr Fluggesellschaften nach Tegel um. Schönefeld ist nicht ausgelastet und Tegel soll noch für Millionen erweitert werden. Da stimmt doch was nicht?! Das Geld sollte dort eingesetzt werden, wo es mehr gebraucht wird. Damit lassen sich eine Menge Löcher (nicht nur die im Straßenbau) stopfen. Irgendwann ist auch die Geduld der Menschen im Norden am Ende. Mal sehen, was bald im Lärmschutzjahresbericht 2012 der Flughafengesellschaft steht. Ich nehme mal stark an, dass dann die gesetzlichen sogar Grenzwerte sogar überschritten sind! Und spätestens da, sollten wir uns als Anwohner endlich zur Wehr setzen.

Kommentar Nr. 26

Nur leise Flugzeuge nach 20 Uhr zulassen, keine 30 Millionen Euro für den Tegelausbau

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Nur leise Flugzeuge nach 20 Uhr zulassen, keine 30 Millionen Euro für den Tegelausbau

Kommentar Nr. 27

das märchen von zweckgebundener verwendung!

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"Damit lassen sich eine Menge Löcher (nicht nur die im Straßenbau) stopfen...."

wie lächerlich!

Kommentar Nr. 28

Tegel schließen. Anwohnerinnen und Anwohner weichen nicht, wir protestieren gegen den Fluglärm.

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Das Nachtflugverbot muss eingehalten werden und es dürfen keine Ausnahmegenehmigungen für Nachtflüge und frühe Flüge vor 6 Uhr mehr erteilt werden.

Kunden von Air Berlin und Lufthansa sensibilisieren für die Nöte der lärmgeplagten Anwohner des Flughafen Tegels. Diese könnte Air Berlin bitten, von Schönefeld abzufliegen.

Fluglärm macht krank, Herzkreislauferkrankungen nehmen zu.

Über 180.000 von Lärm betroffene Anwohner und Anwohnerinnen im Flughafenbreich Tegel können und wollen nicht evakuiert werden. Deshalb muss der Flughafen Tegel geschlossen werden.

Kommentar Nr. 29

Gesetzliche Grenzwerte überschritten

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Auf der Seite vom Flughafen ist immer noch nicht der Fluglärmjahresbericht von 2012 veröffentlicht worden. Ich vermute mal, dass jetzt die gesetzlichen Grenzwerte im Bezug auf das Fluglärmschutzgesetzt §2 überschritten sind. Falls dieses so sein sollte, haben jetzt die lärmgeplagten Anwohner am Flughafen Tegel endlich was in der Hand, um gegen den erheblichen gestiegen Fluglärm von Tegel zu kämpfen.

Kommentar Nr. 30

Nachtruhe

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Ruhe bitte

Kommentar Nr. 31

Für Schönefeld vorausgeplantes erhöhtes Aufkommen nicht einfach nach Tegel!

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Es kann nicht sein, dass die ursprünglich für BER vorausgeplanten Flugzahlen nun einfach für Tegel zugelassen werden. Ich weiss nicht welche Verpflichtungen man da eingegangen ist oder ob es nur um den schnöden Mammon geht (Flughafengesellschaft möchte Mehr-Einnahmen durch mehr Starts und Landungen nicht missen).

Es muss doch möglich sein, das allgemeine Nachtflugverbot für Tegel gegen reine Wirtschaftsinteressen durchzusetzen und es nicht immer mehr aufzuweichen.

In letzter Zeit fliegen auch immer öfter extrem lärmintensive Maschinen nach 23.00 Uhr. Das war früher ohnehin nicht vorgesehen.

Kommentar Nr. 32

Jetzt wird Tegel auch noch ausgebaut!

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Also noch mehr Lärm ... Terror und Körperverletzung ohne Ende ... Diese Aktion hier ist doch nur eine Farce! Weil der Senat doch nichts ändern wird!

Kommentar Nr. 34

TXL ist zur Koerperverletztung geworden

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Das Nachtflugverbot wird eindeutig nicht eingehalten sondern jede Nacht mehrfach gebrochen.
Am Tage ist es genau so schlimm.

Jetzt gerade, 18:03 kommt alle 2 min ein Flieger vorbei. Das macht krank.

Schutzmassnahmen fuer die GEsundheit der betroffenen Buerger sollten endlich getroffen und auch durchgesetzt werden. Endlich Fertigstellung von BER und nicht noch eine Verschlimmerung der Situation durch eine Ausweitung am TXL.

Kommentar Nr. 35

zu Tegel offenhalten - gerade abends

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Den ersten Kommentar finde ich ja echt klasse , mal jemand der sich gegen den Mainstream stellt und es auch noch fertig bekommt die lärmbelästigten Anwohner zu verhöhnen .
Also wenn ich das richtig verstehe , kommt da jemand nachts zurück wahrscheinlich von einer Geschäftsreise die man vieleicht auch per Videokonferenz lösen könnte , und erzählt allen anderen sie sollen wegziehen weil es für Ihn bequemer ist ? OK !
Vieleicht hat hat man ja auch vergessen das es mal eine Mauer gab und Wohnraum knapp war . Wobei wir hätten ja alle in die DDR ausreisen können . Sicherlich gab es für Tegel aus der Vergangenheit herraus eine Notwendigkeit Blockade / Mauerbau Tempelhof veraltet usw.
Wir waren eine Insel und nicht jeder konnte die Transitrouten benutzen . Aber das ist vorbei.
Also lieber Mitbürger ich würde Ihnen doch empfehlen in die nähe BER zuziehen da Sie anscheinend Ihre Nachtruhe gerne zugunsten Ihrer Bequemlichkeit aufgeben . Es soll in der Gegend dort schon viel schönen und preiswerten Wohnraum geben auch von Immobilien zum Spotpreis habe ich gehört . Alles von Leuten die Ihren Rat befolgen und vollkommen freiwillig daweg ziehen . Aber Vorsicht es soll da auch Wiederstandsnester geben die nicht Ihre Bequemlichkeit teilen .

Kommentar Nr. 36

Berlin braucht Tegel und BER

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Der Vorfall vergangene Woche in SXF hat es gezeigt: wenn ein Airport gesperrt wird, müssen die Maschinen ausweichen. Von SXF nach TXL und umgekehrt ist das kein Problem, aber wenn es irgendwann einmal einen Vorfall am Single Airport BER gibt, ist Berlin vom internationalen Luftverkehr abgetrennt. Das kann viele Ursachen haben: Wetter, Blitzschlag, Stromausfall, Bombendrohung, Unfall, Systemfehler, Streik, Überlastung etc. etc. etc.

Berlin kann es sich nicht erlauben in einem solchen Szenario seine Gäste in Leipzig, Hannover oder Hamburg landen zu lassen. Das gleiche gilt für das Nachtflugverbot ab 22.00 Uhr. Wenn eine Maschine am Startort nur ein paar Minuten zu spät rauskommt, ist die Landung in Berlin bereits gefährdet und die Passagiere können sich auf eine lange Busfahrt einstellen.

Daher ist mein Vorschlag für ein leises Berlin, das Offenhalten beider Flughäfen. Der Verkehr, der Hauptstädtische Ausmaße haben wird und soll, darf nicht auf einen Lärmteppich gebündelt werden. Die geduldigen Tegeler leiden unter viel zu starkem Verkehr, die Mitarbeiter in TXL leisten jeden Tag Heldentaten damit alles reibungslos abläuft. Eine Entlastung von Tegel erfolgt durch das Offenhalten dieses Platzes parallel zu SXF (später BER).

Kommentar Nr. 37

Nachtfluglärm macht krank!

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Der Senat sollte seine Fürsorgepflicht ernst nehmen und das Nachtflugverbot in Tegel endlich konsequent durchsetzen. Es kann nicht sein, dass die Gesundheit der Bevölkerung in einem ca. 10-km-Umkreis den Rendite-Interessen der Billigfluganbieter untergeordnet wird.
Überhaupt wäre eine Reduzierung des klimakillenden Flugverkehrs zwingend erforderlich!
Leider müssen wir Spandauer/Charlottenburg-Wilmerdorfer den Tegel-Fluglärm noch mindestens zwei Jahre aushalten.
Die Forderung nach Offenhaltung von Tegel ist abstrus, 1. gehören Flughäfen mit Dreck, Lärm und Sicherheitsrisiken nicht in Innenstädte und 2. ist es nicht wirtschaftlich darstellbar, das Personal usw. doppelt (für 2 Flughäfen) vorzuhalten. Daher sagt der Planfeststellungsbeschluss BER zu Recht eindeutig, dass Tegel 6 Monate nach Eröffnung geschlossen werden muss.
Weiterer Kritikpunkt: Nach Tegel wird das Kerosin mit Tanklastwagen und entsprechend hohem Risiko gebracht. Eine vorhandene und früher dafür genutzte Schienenverbindung vom Bahnhof Tegel wird ignoriert, da die Schienentransporte etwas teurer wären (warum übrigens zahlt die Bahn Trassengebühr, der Straßenverkehr jedoch nicht?).

Kommentar Nr. 38

Einhaltung des Nachtflugverbotes für Tegel

38

In Solidarität mit den geplagten Tegel-Anwohnern fordere ich eine Einhaltung des bestehenden Nachtflugverbotes für den Flughafen Tegel. Dieses wird in eklatanter Weise durchbrochen.
Die Anwohner sollten dafür demonstrieren. Es lohnt sich in jedem Fall.
Es kann nicht sein, daß infolge der durch Schlamperei und Größenwahn verzögerten Inbetriebnahme des Flughafens BER Schönefeld die Luftverkehrsunternehmen den Tegler Anwohner einfach den Lärm aufzwingen, der den Schönefelder Anwohnern und einem Großteil der Bevölkerung des Berliner Südens zugedacht war. Man hat offensichtlich die für BER Schönefeld (aufgrund geplanter höherer Abfertigungskapazitäten) geplante Erhöhung der täglichen Flugabfertigungen nun in brutaler Weise den Teglern übergeholfen, ohne sich um das dort geltende Nachflugverbot zu scheren. In gleicher Weise fordere ich die Durchsetzung eines strikten Nachflugverbotes für den geplanten BER Schönefeld, so wie es jetzt auch die Brandenburgische Landesregierung unterstützt. Wenn Herr Wowereit hiergegen das Argument eines unwirtschaftlichen Flughafenbetriebes anbringt, so kann ich Ihm nur zustimmen. Die Unwirtschaftlichkeit ergibt sich zwangsläufig aus dem falsch gewählten Standort und ist nicht durch Lärmterror gegen Berliner und Brandenburger Bürger zu heilen.
Darum keinen müden Steuer-Euro mehr für dieses gescheiterte Wahnsinnsprojekt!
Sinnvolle Zwischennutzung des Milliardengrabes zur Entlastung von Tegel und Neuplanung eines wirklichen Hauptstadtflughafens!

Kommentar Nr. 39

Nachtflugverbot am TXL

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Ich sehe die letzten Flieger real z. B. 23.46 Uhr in Mitte am Dom vorbeifliegen und auf der Ankunftsliste im Rbb ab S.661 wird 23.18 Uhr, gelandet, angezeigt. Das passiert ständig.
Ich sehe die Flieger je nach Wetterlage starten und landen von meinem Sessel am Spittelmarkt aus.
Der Flieger nach Tel Aviv, z. B. und weitere starteten machmal noch nach 0.00 Uhr .

Wenn Verantwortliche schlafen. Wer kontrolliert das ? Muss doch Protokolle geben, oder kann hier starten und landen wer will ?

Mein Sohn wohnt Bristolstr. in Wedding und ist von landenden Maschinen betroffen.
Wenn ich richtig gelesen habe, werden Bürger in Wedding nicht als Lärmbelastete gesehen ? Na, dann mal hinstellen und wirken lassen.
Wer stellt denn solche Behauptungen auf ? Nur um wieder Geld zu sparen, worauf die Bürger gerne in Ruhe verzichten würden, wird die Tatsache unter den Teppich gekehrt.

Kommentar Nr. 40

Nachtflug

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Kein Nachtflug von 22-06 Uhr

Kommentar Nr. 41

Nachtflugverbot für Tegel streng einhalten!

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Ich bin zwar eine Anwohnerin des Flughafens Schönefeld alt und des künftigen BER. Trotzdem sage ich: Der Zustand für die Fluglärm-Betroffenen ist Tegel ist unhaltbar. Schwarz hatte in den vergangenen Jahren Verkehr für die Flughäfen akquiriert auf Teufel komm raus. Das alles lastet jetzt wegen der geplatzten Eröffnung und dem Unwillen der Airlines gegen Schönefeld alt so ziemlich alleine auf den Fluglärmopfern von Tegel.

Es wäre nur das Allermindeste, wenn man wenigstens die Zeit des Nachtflugverbots von Tegel in der Zeit von 23.00 Uhr bis 6.00 Uhr einhalten würde. Darauf haben die Menschen dort ein Recht. Es beständig zu verletzen und ihnen die Lasten des boomenden TXL einfach so aufzuladen, ist schon eine bodenlose Dreistigkeit.

Ob SXF, TXF oder BER - auf die Gesundheit der Menschen ist Rücksicht zu nehmen. Das hat die Politik zu respektieren und der Luftverkehrswirtschaft einfach einmal Grenzen zu setzen. Es hat weiterhin aufzuhören, das dieser Zweig mit Kerosinsteuerbefreiung und noch weiteren Subventionen so dermaßen von der Politik gepampert und verhätschelt wird. Dafür ist das Fliegen viel zu menschen- und umweltfeindlich!

Kommentar Nr. 43

Nachtfluverbot für Tegel

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Die Zunahme des Fluglärms in Tegel ist doch vor Allem auf die Untätigkeit der Flughafengesellschaft zurückzuführen und auf einzelne Fluggesellschaften, die sich auf Kosten der Anwohner gesundschrumpfen incl. Fusion.
Da zieht eine Fluggesellschaft von Schönefeld weg nach Tegel nur um Kosten zu sparen.
Wie kann das angehen, wenn Tegel den Ansturm schon jetzt nicht mehr schafft und am besten noch Millionen in die Sanierung investiert werden soll, damit dann wann auch immer Alles abgerissen wird ?????
Eine Anwohnerin aus Tegel die hingezogen ist, als ein 1/3 der Flugbewegungen von heute stattfanden und damit der Lärm sich noch in erträglichen Grenzen hielt und der Schließung stermin nicht zum4 x verschoben wurde.

Kommentar Nr. 44

Nachtflugregelungen müssen verschärft werden

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Es gibt in Tegel kein Nachtflug- v e r b o t , sondern lediglich Beschränkungen!
Flüge werden bis 23 Uhr geplant (koordiniert) und auch entsprechend durchgeführt. Daran schließt sich eine generell genehmigte weitere Stunde für verspätete Landungen an. Die Airlines nutzen das hinreichend aus, z.B. 892 mal in 2012. Erst nach Mitternacht muss eine Einzelgenehmigung erteilt werden, für Starts seit kurzer Zeit bereits ab 23:30 Uhr.
Die außerdem stattfindenden Post- und Regierungsflüge sowie Rettungsflüge unterliegen keinerlei Beschränkungen (Summe 648). Für die Rettungsflüge wird extrem lautes, unmodernes Fluggerät eingesetzt.

Die Airlines - voran die Lufthansa - verschärfen die Situation in Tegel durch die regelmäßige Werbung für zusätzliche Verbindungen und damit für ansteigenden Luftverkehr und immer höhere Passagierzahlen.

Air Berlin erhöht den Fluglärm erheblich durch den Einsatz des großen Airbus A 330 für die Langstreckenverbindungen, deren Anzahl demnächst weiter wachsen wird. Bedauerlicherweise wird dieses Extrem durch das "Langstreckenförderschema" der Berliner Flughäfen forciert.