Berlin.de Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt

Prinzenbrücke nur für Busverkehr öffnen

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Straßenlärm Tag (bzw. 24h)

Prinzenbrücke nur für Busverkehr öffnen

In der kleinen Baerwaldstr. in Kreuzberg kommt es regelmäßig zu langen Wartezeiten. Wenn die Prinzenbrücke nicht für den normalen Auotverkehr zur Verfügung stünde, wäre es wesentlich ruhiger. Dies ist auch von Vorteil für die große Liege- und Ruhewiese des Urbankrankenhauses. Den Namen Naherholungsgebiet könnte eine wirklich leise Ruhewiese dann schon fast bekommen.

Als Vorbild für eine Sperrung kann die Admiralsbrücke dienen. Auch hier fahren nur ganz wenige Autos über die Brücke.

Viele Grüße

Eigene Auswahl möglicher Maßnahmen
Vorfahrt für Busse (Bussonderstreifen und Kaphaltestellen)
Verkehrsfluss organisieren (Verlagerung, Verkehrsfluss verbessern, Lieferzonen, Parkraumbewirtschaftung)
Eigener Maßnahmenvorschlag
Prinzenbrücke verkehrlich entlasten
13 Teilnehmer/innen unterstützen den Vorschlag
0 Teilnehmer/innen sind neutral
2 Teilnehmer/innen lehnen den Vorschlag ab

Erklärung: Die Bewertung diente der Ermittlung einer Top20-Liste, weitere Infos dazu hier.

Rückmeldung der Senatsverwaltung: 

Der Straßenzug Baerwaldstraße/Prinzenstraße gehört zum übergeordneten Hauptverkehrsstraßennetz. Der Verkehrslärm der Baerwaldstraße belastet zwar die angrenzenden Grünanlagen am Urbankrankenhaus sowie die Grünzüge entlang des Landwehrkanals im Randbereich der Straße, doch zeigen die Lärmkarten keine Werte, die für innerstädtische Gebiete als ungewöhnlich hoch belastet zu werten sind.

Eine Sperrung der Baerwaldstraße in Höhe der Baerwaldbrücke würde die ohnehin eingeschränkten Überquerungsmöglichkeiten des Landwehrkanals weiter einschränken: Damit würde der Verkehr auf andere Straßen wie den Kottbusser Damm oder die Zossener Straße verlagert werden, die bereits jetzt hohe Verkehrs- und Lärmbelastungen aufweisen. Zudem wären Verlagerungen in das Nebennetz und damit in die Wohngebiete zu erwarten, z. B. in die Alexandrinenstraße.

Maßnahmen, die die Ziele des Aktionsplans 2008 unterstützen und dazu führen, das Verkehrsaufkommen insgesamt zu reduzieren, werden im weiteren Verfahren und in Abstimmung mit der zuständigen Abteilung Verkehr der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt und dem Bezirk geprüft.

Kommentar Nr. 1

Prinzenbrücke

1

Sehr guter Vorschlag. Er dient auch den vielen Menschen, die hier spazieren und Radfahren: es ist sehr gefährlich, die Straße vom Brachvogel kommend Richtung Urbanhafen zu überqueren. Ein Zebrastreifen/Druckampel wären hier auch eine gute Idee.

Kommentar Nr. 2

Gut für alle und keiner hat es vorher gewusst

2

Bei Lärmeagen, finde ich, kommt es auch immer auf den Zeitpunkt der dauerhaften Lärmentstehung an. In vielen Kartennotierungen auf diesem Portal war Lärm schon immer da. Hier nicht. Der Lärm wird durch ein Mehr an Autos verursacht, die nicht durch ein kleine einspurige Straße Düsen müssen. Das ist anders, wenn es sich um one Hauptstraße handelt. Da wissen or Leute vorher, dass es laut sein wird. Außerdem profitieren hier auch die vielen Erholunngssuchende auf der Liegewoese oder die Spaziergänger, wie im ersten Kommentar geschildert.

Trude

Kommentar Nr. 3

Alternativroute?

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Hallo, was wäre denn die Alternativroute für Autofahrer, die momentan dort lang müssen, sprich etwa von Kreuzberg 61 nach Mitte über die Jannowitzbrücke? Vielen Dank!

Kommentar Nr. 4

Es heisst übrigens Baerwaldbrücke...

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... und nicht "Prinzenbrücke" ;)

Ich verweise in diesem Zusammenhang gerne auf zwei Eingaben zur Bürgerbeteiligung Kreuzberg und hoffe auch dort auf Unterstützung!

http://www.berlin.de/ba-friedrichshain-kreuzberg/buergerbeteiligung/kreu...

http://www.berlin.de/ba-friedrichshain-kreuzberg/buergerbeteiligung/kreu...