Berlin.de Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt

Verkehrsberuhigung

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Straßenlärm Tag (bzw. 24h)

Verkehrsberuhigung

Die Gneiststraße - eine schmale Anwohnerstraße - wird mit der Verlängerung in die Raumerstraße sehr gern als "Schleichweg" - Durchfahrtsstraße zwischen Schönhauser und Prenzlauer Allee genutzt.
Der bisherige Umbau im Kreuzungsbereich Gneist- / Ecke Greifenhagener Straße brachte keinen nennenswerten Erfolg ... Und für die Ursprünglich geplanten Kissen zur Geschwindigkeitsreduzierung reichte dann das Geld nicht mehr.
Auf Grund der Pflasterstraße ergibt das eine unzumutbaren Geräuschpegel bedingt durch die Abrollgeräusche der Reifen und durch Anfahrt und Beschleunigung der Fahrzeuge an der Verkehrsampel Ecke Pappelallee.
Mit der Realisierung der von der Wohnungsgenossenschaft " Bremer Höhe " vorgeschlagenen Begegnungszone tut sich der Verkehrsausschuss Pankow ebenfalls leider sehr schwer.
Warum wird dieser Straßenzug nicht für den direkten Durchgangsverkehr gesperrt ... ???!!!
Dann wäre diese Straße als Schleichweg auch nicht mehr attraktiv.
Oder warum werden keine aufschraubbaren Kissen - als Minimallösung - zur Erzwingung der Geschwindigkeitsreduzierung installiert ... ???!!!

Eigene Auswahl möglicher Maßnahmen
Verkehrsfluss organisieren (Verlagerung, Verkehrsfluss verbessern, Lieferzonen, Parkraumbewirtschaftung)
Eigener Maßnahmenvorschlag
Istallation der aufschraubbaren Kissen, Blockierung der ungehinderten Durchfahrt ... Realisierung der Begegnungszone
12 Teilnehmer/innen unterstützen den Vorschlag
0 Teilnehmer/innen sind neutral
3 Teilnehmer/innen lehnen den Vorschlag ab

Erklärung: Die Bewertung diente der Ermittlung einer Top20-Liste, weitere Infos dazu hier.

Rückmeldung der Senatsverwaltung: 

Die Gneiststraße ist eine Nebennetzstraße in einer Tempo-30-Zone. Es ist nachvollziehbar, dass bei dem vorhandenen Straßenbelag und-zustand der Autoverkehr eine hohe Störwirkung aufweist. Aus fachlicher Sicht sollten im weiteren Verfahren vorrangig Maßnahmen zur Straßensanierung in Absprache mit dem Bezirk geprüft werden.

Um das reine Durchfahren der Straße möglichst unattraktiv zu gestalten, wurden bereits Maßnahmen zur Verkehrsdämpfung durchgeführt, z. B. Querparkplätze. Ob darüber hinaus weitere Maßnahmen sinnvoll und realisierbar sind, muss mit dem verantwortlichen Bezirk geprüft werden. Dabei ist zu beachten, dass Verkehrsverlagerungen in umliegende Wohnstraßen vermieden und durch das Überfahren der angesprochenen „Kissen“ auf der Straße auch Lärmbelastungen verursacht werden.

Kommentar Nr. 1

Rennstrecke Gneiststraße

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Wir unterstützen den Vorschlag! Das Berliner Großpflaster der Gneiststraße und Geschwindigkeiten der Kfz von über 25 km/h erzeugen Lärm, typisch dafür ist das "Reifenprasseln". Trotz der Tempo 30-Zone haben wir Abrollemissionswerte von bis zu knapp 90 dB(A) gemessen. Besonders spürbar ist das nachts, weil dann besonders schnell (besonders von Taxen) gefahren wird. Die relativ enge Straßenflucht wirkt dabei wie ein Schalltrichter, die Abrollgeräusche werden verstärkt. Wir haben Messungen durchgeführt: Geschwindigkeitsüberschreitungen führen zu einem exponentiellen Anstieg des Straßenlärms (siehe Diagramm "Korrelation Geschwindigkeit/Lärmemission). Die Ampelanlage Pappelallee/Gneiststraße verzeugt dazu noch eine Sogwirkung in Richtung Osten, da in dieser Richtung nicht die Vorfahrt beachtet werden muss und schon von der Schönhauser alle an die Ampel Höhe Pappelallee zu sehen ist.
Mehr Informationen und Darstellungen auf
http://www.bremer-hoehe.de/index.php?&path=44&main=41

Wir fordern:
- verkehrsberuhigten Bereich in der Gneiststraße
- Einbau von "Berliner Kissen" und/oder Fahrbahnschwellen
- Installation einer Geschwindigkeitsanzeigetafel
- Geschwindigkeitskontrollen

Die Umsetzung dieser Forderungen könnten als Pilotprojekt wissenschaftlich begleitet werden (Z.B. TU Berlin, Fachbereich Verkehrsplanung), um geeignete Rückschlüsse für Maßnahmen anderer gründerzeitlicher Wohngebietsstraßen mit Berliner Großpflaster zu erhalten.

Kommentar Nr. 2

Befindlichkeiten

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Die Gneiststr. ist eine völlig normale Straße mit Tempo-30-Zone wie hunderte andere Berliner Straßen auch. Sie darf völlig legal befahren werden und deshalb stellt sie auch keinen "Schleichweg" dar. Auch ist der Geräuschpegel keineswegs unzumutbar. Eine Sperrung der Straße würde den Verkehr lediglich in andere Bereiche verdrängen, etwa durch die Buchholzer Str. oder die Kreuzung Schönhauser Allee/Danziger Str./Eberswalder Str. zusätzlich belasten. Dies wäre eine Verkehrspolitik auf dem Rücken anderer Anwohner. Diese St.-Florians-Mentalität ist in höchstem Maße unsozial und daher abzulehen. Eine Asphaltierung der Gneiststr. würde die durchaus erträglichen Fahrgeräusche, die in einer Großstadt schlicht und ergreifend vorhanden sind, gegebenfalls auch reduzieren. Dazu bedarf es keiner Schikanemittel gegen Kfz.
Wesentlich unerträglicher sind dagegen die Musik-Combos, die uns in der Gneiststr. von früh bis spät mit immergleichen ätzenden, schlecht und falsch gespielten "Musiktiteln" nerven. Warum geht hier niemand gegen diese Schallimmisionen vor???

Kommentar Nr. 3

Gneiststraße - mit 60 durch die Zone 30 - geblitzt wurde noch nie!!

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Durch unsere Gneistraße rasen einige Autofahrer mit der doppelten der zugelassenen Höchstgeschwindigkeit. Im Prenzlauer Berg (und auch auf unserer Straße) wohnen viele Kinder. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis hier mal was Schlimmes passiert.

Gab es hier schon einmal eine Geschwindigkeitskontrolle durch die Polizei? Nein, noch nie! Es ist, wie es immer ist: erst muss ein Mensch an- oder überfahren werden, bevor etwas passiert.

Vom Lärm ganz zu schweigen! Die Gneiststraße besteht aus Kopfsteinpflaster. Man muss es gar nicht erst hören, um sich vorstellen zu können, wie laut es ist, wenn Fahrzeuge mit überhöhter Geschwindigkeit über dieses Pflaster brettern, von LKW mal ganz zu schweigen.

Also, liebe Stadt Berlin, tu' etwas!!

Kommentar Nr. 4

Gneiststraße

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Der Lärm ist unerträglich!

Kommentar Nr. 5

Landhausidylle in der Gneiststr.?

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Die Gneiststraße liegt mitten in der Hauptstadt. Wer Landhausidylle wie damals "daheim" sucht, ist hier falsch. Die Genossenschaft Bremer Höhe vermittelt stillebedürftigen Anwohnern sicher Wohnraum in Hobrechtsfelde.

Kommentar Nr. 6

Verkehrsberuhigung Gneiststraße

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Die dummdreiste Polemik gegen eine Verkehrsberuhigung in der Gneiststraße spricht für sich.
WAHR IST: Das Tempo-30-Limit wird von sehr wenigen Autofahrern eingehalten. Deswegen das Mindeste: Kontrolle, Radarmessungen, Sanktionen gegen Raser.
WAHR IST: Die Schneise Raumer-Gneiststraße wird besonders in Berufsverkehrszeiten als Abkürzung benutzt. Folge 1: Häufiger Rückstau der Fahrzeuge von Kreuzung Pappelallee/Gneiststraße bis zur Schönhauser Allee. Folge 2: Ausweichverkehr über Greifenhagener Straße und Buchholzer zur Schönhauser Allee.
WAHR IST: Die Straße ist eine reine Wohnstraße ohne überörtliche Funktion. Die vorgeschlagenen Maßnahmen hindern nicht den erforderlichen Verkehr sondern helfen den PKW-besitzenden Anwohnern.
WAHR IST: Die aktuelle Situation verhindert bzw. erschwert die Müllentsorgung, die ungehinderte Anfahrt von Krankenwagen und Feuerwehr und stellt somit eine Gefahr für die Öffentlichkeit dar.